Medienservice vom: 12.08.2022

Linzer Ordnungsdienst sucht neue Räumlichkeiten Strategische Ausrichtung in Richtung Stadtzentrum und Linzer Süden

Seit 2010 ist der Linzer Ordnungsdienst (OSL) im sogenannten „Marktgebäude“ am Urfahrmarkt untergebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich hier im ersten Stock auf engstem Raum Büro, Dienstzimmer und Umkleideräumlichkeiten. Diese entsprechen jedoch nicht mehr zeitgemäßen Anforderungen und bedingen lange Anfahrtswege in die südlichen Stadtteile. Der Ordnungsdienst soll daher mehr in die Stadtmitte rücken.

Sicherheitsstadtrat und OSL-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Raml hat gemeinsam mit der Geschäftsführung die verstärkte strategische Ausrichtung in Richtung Stadtzentrum und den Linzer Süden in die Wege geleitet.

„Das Linzer Stadtgebiet ist in den letzten Jahren vor allem im Süden stark gewachsen. In Ebelsberg entsteht in den kommenden Jahren auf dem Kasernenareal ein ganz neuer Stadtteil. Schon jetzt leistet der Ordnungsdienst in der Innenstadt, wie die aktuellen Fallzahlen belegen, wertvolle Dienste. Der Kampf gegen das Bettlerunwesen und Alkoholexzesse in den Parks sowie vor allem die Präventionswirkung durch optische Präsenz haben für die Sicherheit in der Landeshauptstadt deutliche Besserungen gebracht. Wir wollen mit einem zentralen Stützpunkt noch näher an die häufigsten Einsatzorte heranrücken“, erklärt der zuständige Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

„Der Ordnungsdienst ist auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, wobei das neue Domizil aufgrund der Aufgaben des Ordnungsdienstes in Zentrumsnähe liegen sollte. Ideal wäre zum Beispiel eine Unterbringung im Bahnhofsviertel, das zum einen eine rasche Erreichbarkeit der City wie auch eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aufweist“, sagt der Leiter des Ordnungsdienstes Gubesch Mario B.A. MBA. 

Der Gesamtumfang der Räumlichkeiten sollte ca. 300 m² betragen, wobei ein Büro für die Geschäftsführung, eines für das Sekretariat und eines für die Teamleitung, weiters ein Pausenraum, ein Besprechungsraum und getrennte Umkleideräumlichkeiten für Männer und Frauen benötigt werden.

Ebenso sollte das Mindestanforderungsprofil für ein neues Ordnungsdienstquartier zwei Sanitärräumlichkeiten inklusive Duschen und einen Lagerraum für Uniformen und Ausrüstung beinhalten.

Ziel ist es, dass bis Ende 2023 das neue Objekt bezogen werden kann. Derzeit werden entsprechende Sondierungsgespräche mit Immobilienentwicklern und der City Management Linz GmbH geführt.

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