Medienservice vom: 19.08.2022

Stadt Linz reagiert rasch auf drohende Energieknappheit Vizebürgermeister Hajart: „Bereits bei zwei Dritteln der beleuchteten Objekte in Linz Effektbeleuchtung reduziert – Jährliche Stromeinsparung von 11 Einfamilienhäusern“

Rasch reagiert hat die Stadt Linz auf die von der Stadtspitze vereinbarte Reduzierung der Effektbeleuchtung an Brücken, öffentlichen Gebäuden und Kirchen im öffentlichen Raum. Seit Einleitung der Maßnahmen am 10. August 2022 wurden bereits 21 von 29 und damit mehr als zwei Drittel aller in Frage kommenden Objekte umgestellt, das heißt die Effektbeleuchtung erfolgt nur mehr in den Abendstunden bis 23 Uhr und nicht wie bisher auch in den Morgenstunden von 5 bis 8 Uhr früh. 

Die Gebäude werden nur mehr mit Einbruch der Dämmerung bis maximal 23 Uhr angestrahlt. Zeitpunkt der Einschaltung ist der Einbruch der Dunkelheit, so wie auch bei der Straßenbeleuchtung, und ist sensorgesteuert.

Der erwartete Einsparungseffekt beläuft sich insgesamt auf 500 Betriebsstunden. Das entspricht 33.300 kWh Strom im Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von elf Einfamilienhäusern.

Bei den restlichen Bauwerken dauert die Umstellung aufgrund technischer Gegebenheiten – zum Beispiel aufgrund eines notwendigen Umbaus von Schaltkästen und Verkabelungen – länger und soll in den kommenden Monaten über die Bühne gehen.

„Die Beleuchtung öffentlicher Gebäude ist aus Gründen der Sicherheit und des Tourismus wichtig. Aber wir haben uns aufgrund der aktuellen Situation entschlossen, ein Zeichen zu setzen. Auch aufgrund der positiven Beispielwirkung wird die Beleuchtung in vertretbarem Rahmen reduziert bzw. in den Morgenstunden nicht mehr aktiviert. Auf diese Weise können immerhin mehr als 30.000 kWh Strom im Jahr – was dem Verbrauch von 11 Einfamilienhäusern entspricht – eingespart werden“, betont der für die öffentliche Beleuchtung zuständige Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart. 

Für die technische Umstellung ist die Abteilung Öffentliche Beleuchtung und Verkehrstechnik des Geschäftsbereichs Gebäudemanagement und Tiefbau der Stadt Linz zuständig. 

Zu den von den Umstellungen betroffenen Objekten zählen unter anderem das Alte Rathaus, die neue Eisenbahnbrücke, die Finanzgebäude, die Freinbergwarte, das Karmelitenkonvent, die Pöstlingbergkirche, die Ursulinenkirche und die Dreifaltigkeitssäule.

Der größte Einsparungseffekt wird aufgrund der Dimensionen bei den beiden Donaubrücken Nibelungenbrücke und Eisenbahnbrücke erzielt.

Bei der Voest-Brücke, die unter Verwaltung der Asfinag steht, hat sich die Asfinag bereit erklärt, sich den Einsparungsmaßnahmen der Stadt anzuschließen.

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