Medienservice vom: 13.09.2022 |Fotos zum Medienservice

Entwicklung des Linzer Nestlé-Areals schreitet voran Planungsreferent Prammer: „Mit dem Trinity Park wird die Lebensqualität im Franckviertel stark aufgewertet.“

Im Jahr 2018 schloss der Lebensmittelkonzern Nestlé seinen Produktionsstandort an der Linzer Franckstraße. Vor kurzem wurde das Areal samt Projekt vom Immobilienentwickler Vermehrt übernommen. In zentraler Lage soll nun das Projekt „Trinity Park“ realisiert werden. Den Vorgaben der Stadt entsprechend, wird das Bauvorhaben das Franckviertel beleben. Erforderliche Änderungen am Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sollen im nächsten Gemeinderat beschlossen werden.

„Der Trinity Park wird die Lebensqualität im Franckviertel noch einmal stark aufwerten. Den Linzer*innen stehen hier zukünftig weitere 5.000 Quadratmeter Parkfläche in zentraler Lage zur Verfügung. Hervorzuheben ist auch die abgehaltene Dialogveranstaltung mit benachbarten Eigentümer*innen sowie die Durchführung eines kooperativen Planungsverfahrens. In den insgesamt fünf Baukörpern werden unterschiedliche Nutzungen wie ein Hotel, Serviced Appartements, Büros, Gewerbe und Studierendenappartements, umgeben von einer Grünfläche, Platz finden“, freut sich Planungsreferent Stadtrat Dietmar Prammer.

„Durch das Projekt Trinity Park wird das Areal zu einem neuen, innovativen Wirtschaftsstandort in Linz. Überdies wird hier in zentraler Lage ein übergeordneter Verkehrsknotenpunkt geschaffen“, sagt Dr.-Ing. Hans-Martin Neumann, Direktor Planung, Technik und Umwelt.

„Die Ausarbeitung der Einreichplanung des Projekts auf Basis des neuen Flächenwidmungsplans schreitet zügig voran. Nach Erhalt einer positiven Baugenehmigung werden alle weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen weiter intensiviert, um die Bauarbeiten raschest möglich beginnen lassen zu können. Nach erfolgter Einreichung im Baugenehmigungsverfahren ist ein Startschuss Ende 2023 in enger Absprache mit der Stadt Linz angestrebt“, sagt Dipl.-Ing. Gregor Beilein, Vorstand der Vermehrt AG. 

Im Jahr 2018 schlossen sich die Tore des Linzer Produktionsstandortes des Lebensmittelkonzerns Nestlé an der Franckstraße. Um die zukünftige Entwicklung des Areals aktiv zu steuern, wurde die städtebauliche Kommission der Stadt Linz mit einer Leitplanung zur weiteren Nutzung und Gestaltung des Areals beauftragt. Anfang 2019 wurde dabei das Entwicklungspotenzial des gesamten Gebietes rund um die Nestlé-Gründe, ORF-Landesstudio und Blumau-Tower bis zum Design-Center sowie die Franckstraße betrachtet. In Folge der Bewertung der Städtebaulichen Kommission strebte die Stadt Linz auf dem rund 17.000 Quadratmeter großen Areal eine wirtschaftlich zukunftsorientierte Stadtentwicklung an.

Luftbild des Nestlé-Areals; Foto: PTU / P.H.Luftbild des Nestlé-Areals; Foto: PTU / P.H.

Das Areal wurde nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase kürzlich durch den österreichischen Immobilienentwickler Vermehrt übernommen, welcher nun die Umsetzung des Trinity Parks anstrebt. Mit dem modernen Gebäudekomplex soll das Franckviertel eine deutliche Aufwertung erfahren.

Den Vorgaben der Stadt Linz entsprechend, soll mit dem neuen Projekt das Franckviertel zu einem lebendigen Stadtteil werden, in dem Wohnen und Arbeiten, soziales Leben, Kultur und Studieren nah beieinanderliegen. Dieser Ansatz der „Stadt der kurzen Wege“ soll mit einer modernen Büro- und Konferenz-Infrastruktur Leitbetriebe nach Linz ziehen – nicht an die Stadtränder gedrängt, sondern mitten im Leben der Menschen. 

Rendering Trinity Park Linz; Fotocredit: PROCHAZKA | RIEPL

Der Trinity Park wird campusähnlich aufgebaut sein und ein konsequent durchdachtes Nutzungskonzept ermöglichen. Moderne Bürostrukturen, Gewerbeflächen, Hotel und Serviced Appartements, sowie Studierenden-Appartements in unmittelbarer Nähe zum Kepler Universitätsklinikum und dem FH Campus – insgesamt werden fast 60.000 Quadratmeter entstehen, die sich in die moderne Architektur der angrenzenden neuen Gebäude einfügen. 
Im Herzen des „Trinity Park“ wird auf fast 5.000 Quadratmetern eine parkähnliche Grünfläche entstehen mit Erholungszonen und einer attraktiven Wegführung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.

Bei der Planung und Realisierung des Projektes wird besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt, weshalb im Zuge der Errichtung auch eine ÖGNI-Zertifizierung angestrebt wird. Das Franckviertel um den Europaplatz mit Design Center, ORF-Landesstudio und dem Raiffeisen-Campus wird mit der Entwicklung des Nestlé-Areals zum Trinity Park stimmig fortgesetzt. 

Rendering Trinity Park Linz; Fotocredit: PROCHAZKA | RIEPL

Das Projekt verbindet Natur und großstädtische Architektur und schafft Möglichkeiten für unterschiedlichste Nutzungen wie etwa Büroflächen für nationale und internationale Unternehmen, Gastronomie, Lebensmittelmarkt, Hotel, Studentenheim, ergänzt durch weitere informelle Kommunikations- und Freizeitbereiche.

Ebenfalls im Zuge der Entwicklung des Nestlé-Areals geplant ist ein neuer S-Bahnhof, mit dem der Linzer Hauptbahnhof entlastet werden kann. Zusätzlich werden neue Fuß- und Radwege das Viertel erschließen. Der Trinity Park wird Stellplätze für mehr als 560 Autos und 440 Fahrräder bieten.

Für das Projekt erforderliche Änderungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan werden am 22. September im Linzer Gemeinderat beschlossen.

Änderungen im FlächenwidmungsplanÄnderungen im Flächenwidmungsplan

Änderungen im BebauungsplanÄnderungen im Bebauungsplan

Über Vermehrt GmbH

Die Vermehrt GmbH ist ein österreichischer Immobilienentwickler, der bereits zahlreiche Projekte im In- und Ausland erfolgreich realisieren konnte. Ein immer stärkerer Fokus liegt dabei auf Mischnutzungskonzepten im urbanen Raum, größeren Wohnbauprojekten und gewerblichen Immobilien. Vermehrt hat Erfahrung in der Entwicklung großer Areale und setzt Akzente in der Stadt- und Landschaftsplanung. Neben Neubauten, revitalisiert Vermehrt und realisiert Umnutzungen in verschiedensten Nutzungsbereichen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Planungsreferent Stadtrat Dietmar Prammer und Dr.-Ing. Hans-Martin Neumann, Direktor Planung, Technik und Umwelt zum Thema Trinity Park)

Weitere Gesprächspartner:
Dipl.-Ing. Gregor Beilein (Vorstand Vermehrt-Gruppe)
Ing. Mag. Gerold Letzbor (Projektentwicklung L-Bau Engineering GmbH)

 

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