Medienservice vom: 16.09.2022

Lesetandem: Sprachförderung an Linzer Schulen Neue Lesementor*innen laufend gesucht

In 23 Linzer Volksschulen und Horten läuft im kürzlich gestarteten Schuljahr erneut das Projekt „Lesetandem“ an. Dabei wird die deutsche Sprachkompetenz von Kindern ausgebaut und Sprachverständnis und -kenntnisse gefestigt.

In den Tandems arbeiten ein „Lesekind“ mit einer Mentorin bzw. einem Mentor mindestens ein Jahr zusammen. Einmal pro Woche lesen sie gemeinsam für eine Stunde in der Schule oder im Hort. Die Mentor*innen lesen vor, motivieren dazu, selbst zu lesen oder bringen ihren Schützlingen bei, wie sie selbst interessant und spannend vorlesen können. 

Der Verein für Interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung (IBUK) schult und begleitet die Lesementor*innen laufend. Damit sind die ehrenamtlichen Helfer*innen speziell für ihre Aufgaben ausgebildet und werden kontinuierlich bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützt.

„Ich bin der Überzeugung, dass Deutschkenntnisse der Schlüssel für ein gelingendes Zusammenleben sind. Besonders an einem Ort, der von so viel Sprachvielfalt geprägt ist wie Linz. Denn in Linz werden mehr als 100 Sprachen gesprochen. Umso wichtiger ist es, dass alle Linzerinnen und Linzer die gemeinsame und verbindende deutsche Sprache beherrschen. Um Kinder beim Spracherwerb gut zu begleiten, braucht es unterschiedliche Förderansätze. Denn nur wer die gemeinsame Landessprache spricht, kann im Bildungssystem bestehen und später das Leben gestalten, dass er sich wünscht“, sagt Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl. 

Der Verein ibuk ist laufend auf der Suche nach weiteren Lesementor*innen, die Freude, und Wissen am Lesen vermitteln. Mehr Informationen unter ibuk – Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung

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