Medienservice vom: 19.09.2022 |Fotos zum Medienservice

Zwei neue Mitglieder im Beirat für Stadtgestaltung Bürgermeister Luger begrüßte neue Expert*innen im städtischen Gremium

Anlässlich der 187. Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung fand heute bei Bürgermeister Klaus Luger die Angelobung der neuen Mitglieder statt. Neu im vierköpfigen Gremium sind Architektin DIin Kathrin Gimmel und Architekt Univ.-Prof. Rüdiger Lainer. Dem Beirat werden vor allem Großbauvorhaben oder Projekte mit besonderer Bedeutung für das Stadtbild zugewiesen.

Der gebürtige Salzburger Rüdiger Lainer betreibt seit 2005 gemeinsam mit Oliver Sterl die Büropartnerschaft RLP Rüdiger Lainer + Partner in Wien. Mit seinem Büro realisierte er Projekte unterschiedlicher Größenordnung und Thematik: Wohnbauten, Schulen, Kinos, Bürogebäude, Ausstellungen und städtebauliche Planungen, wie das Flugfeld Aspern, das Strukturkonzept Nördliches Umfeld Gasometer in Wien-Simmering, das Holzhochhaus HoHo Wien das Seeparkquartier in Wien-Aspern. Von 1995 bis 2006 lehrte er als Professor und Leiter der Meisterschule für Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Darüber hinaus war Lainer Mitglied des Grundstückbeirats in Wien (1999–2002), des Gestaltungsbeirats von Krems (1996–99) und von Salzburg (2003–2007, Vorsitz seit 2004). Von 2006 bis 2017 war er Vorsitzender des Fachbeirats für Stadtplanung und Stadtgestaltung in Wien. Diese Funktion übte er in Graz von 2012 bis 2016 aus. Von 1991 bis 2009 war er Vizepräsident der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs und seit 2001 ist er Vorstandsmitglied von Europan Österreich sowie „Sounding Board Welterbe Wien“ seit 2019. Für die Stadt Linz möchte Lainer mit Architektur Mehrwert generieren – für Auftraggeber*innen, Nutzer*innen und die Öffentlichkeit. 

Nach ihrem Masterabschluss in Architektur an der ETH Zürich im Jahr 2009 zog DIin Kathrin Gimmel nach Kopenhagen und beschäftigt sich seitdem intensiv mit allen Aspekten der Arbeit des Studios, von der Konzeptentwicklung über das Detaildesign bis hin zum Projektmanagement. Gimmel ist derzeit Mitglied des dänischen Kunstausschusses für Architektur und unterrichtet an der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste, School of Architecture in Kopenhagen. Sie ist Mitherausgeberin von The Atlas of the Copenhagens, einem Buch, das die Mechanismen nachhaltiger Stadtmessung in Bezug auf das Stadtgebiet von Kopenhagen untersucht.

Gemeinsam mit ihren Partnern Jakob Christensen und Jan Tanaka leitet Gimmel das Architekturbüro JAJA, das 2008 gegründet wurde und derzeit 15 engagierte kreative Teammitglieder zählt. JAJA arbeitet sowohl praktisch als auch theoretisch mit Architektur und Stadtplanung. Den Fokus legt das Architekturbüro auf Mobilität, Transformation und Biomaterialien. Ihr Ziel ist es, zu einer Zukunft beizutragen, die Lebensqualität und Nachhaltigkeit verbindet.

Die weiteren Mitglieder, Architekt DI Dipl. TP Albert Wimmer sowie Architekt DI Markus Kaplan, bleiben im Beirat für Stadtgestaltung. Architekt DI Dipl. TP Albert Wimmer übernimmt den Vorsitz von der bisherigen ausgeschiedenen Vorsitzenden Architektin DI Anne Kaestle. Die Dauer der Zugehörigkeit eines Mitgliedes beträgt maximal zwei Jahre. Jeweils zwei Mitglieder werden zeitlich um ein Jahr versetzt bestellt. Somit ergibt sich eine jährliche Auswechslung von zwei Mitgliedern.

„Mit Frau Gimmel und Herrn Lainer gewinnt die Stadt Linz erneut zwei namhafte Städtebau- und Architekturexpert*innen für den Gestaltungsbeitrat. Ich freue mich über die weiterhin hohe Expertise in diesem für die Stadt Linz so wichtigem Gremium, das zukunftsgebend für die Lebensstadt Linz ist und einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung leistet“, erläutert Bürgermeister Klaus Luger.

„Der Gestaltungsbeirat begutachtet die eingereichten Bauvorhaben seit 34 Jahren und lässt Erfahrung, Expertise und Engagement für hochwertige Baukultur einfließen. Seine Mitglieder aus dem Kreis profilierter in- und ausländischer Architektinnen und Architekten sorgen für die objektive Beurteilung von Bauvorhaben, und tragen in engem Austausch mit den Planungsbüros zur Steigerung der architektonischen Qualität unseres Stadtbildes bei“, unterstreicht Planungsreferent Stadtrat Dietmar Prammer.

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