Medienservice vom: 05.10.2022

Nahverkehrsprojekt Linie 47/48 – Obus-Förderung Linz AG Linien erhalten Förderung von fast 9 Millionen Euro für 16 weitere 24-Meter-Obusse

Über die geplante Obus-Liniennetz-Erweiterung zur Erschließung des östlichen Stadtgebietes wurde bereits in der Vergangenheit berichtet. Die Stadt Linz und die Linz AG Linien stellten zuletzt im Mai zwei leistungsstarke Obuslinien 47/48 vor, die künftig auch zur Entlastung der Landstraße und der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof beitragen sollen.

Aktuell laufen die Finanzierungsverhandlungen über die neuen Obuslinien 47/48 zwischen der Stadt Linz und dem Land OÖ.

Für den künftigen Betrieb der beiden Obuslinien sind 16 neue Obusse erforderlich. Für diese beantragten die LINZ AG LINIEN eine Förderung beim Ministerium für Klimaschutz. Nunmehr steht fest:

Die Linz AG Linien erhalten vom Klimaschutzministerium im Rahmen des EBIN*-Förderprogramms rund 9 Millionen Euro für die zum Betrieb der geplanten Linien 47/48 erforderliche Anschaffung von 16 vollelektrischen Obussen.

* Emissionsfreie Busse und Infrastrukturen

Förderung als wichtiger Meilenstein

Für den Zeitraum von drei Jahren erhält die Linz Linien GmbH eine Fördersumme in Höhe von insgesamt 8,96 Mio. Euro (das entspricht 80 Prozent der Mehrkosten für den emissionsfreien Antrieb*) für die Anschaffung der 16 Obusse von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

Die FFG ist als Vertreterin des Bundesministeriums mit der Abwicklung der Förderungen betraut. *förderwürdig sind die anfallenden Fahrzeugmehrkosten für den emissionsfreien Antrieb

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG Klaus Luger zeigt sich über die Zusage erfreut: „Die Stadt Linz beweist besonders in herausfordernden Zeiten ihren unbedingten Willen zur Weiterentwicklung für eine lebenswerte Zukunft. Unser Liniennetz ist eine unserer Lebensadern, begleitet die Stadt-Entwicklung und muss diese auch nachvollziehen. Die Bedeutung der geplanten Netzerweiterung im östlichen Stadtgebiet reicht über die Stadtgrenzen hinaus und stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung auch für jene dar, die in die Stadt einpendeln. Ich freue mich über das erfolgreiche Förderansuchen für die Beschaffung der erforderlichen neuen Busse und bedanke mich beim Team der Linz AG Linien für den Einsatz.“

„Es freut mich sehr, dass die Linz AG Linien eine beachtliche Förderung für weitere 16 (E-)Obusse erhalten haben und damit den eingeschlagenen Weg in Richtung emissionsfreies Öffi-Angebot weitergehen können. Diese Obusse sollen in Zukunft auf den Linien 47 und 48 insbesondere den Linzer Osten öffentlich erschließen. Unter anderem damit kann eine weitere Entwicklung dieses Stadtgebietes voranschreiten“, sagt Vizebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz Linien GmbH, Mag. Martin Hajart.

„Zuletzt lag ein Hauptaugenmerk der Linz AG Linien auf der Aufrechterhaltung der Mobilität während der Corona-Pandemie. Bei aller notwendigen Konzentration auf die Herausforderung des Moments, gilt es, etwa bei der Angebotsgestaltung die Blickrichtung Zukunft zu behalten. In diesem Sinn freue ich mich, dass die 16 hochmodernen Obusse für die geplanten Linien 47 und 48 als förderwürdig erachtet wurden. Die Förderzusage ist ein Baustein für die geplante Weiterentwicklung des Verkehrsangebots für die Menschen, die in Linz leben, arbeiten oder beides“, sagt Linz AG-Generaldirektor DI Erich Haider.

„Als öffentlicher Verkehrsbetrieb ist es uns besonders wichtig, auf die entsprechenden wachsenden Mobilitätsbedarfe zu reagieren und das Öffi-Angebot für die Fahrgäste weiter auszubauen. Daher ist es sehr erfreulich, dass wir die EBIN-Förderung für weitere 16 vollelektrische Obusse erhalten haben. Im Namen der Linz Linien GmbH bedanke ich mich bei der Förderstelle für die Zusage der Förderung“, sagt die für das Verkehrsressort zuständige Linz AG-Vorstandsdirektorin Dr.in Jutta Rinner.

Gegenstand der Förderung sind die 24 Meter-Obusse

Inhalt der Förderung stellen die modernen Obusse der Linz AG Linien dar, die nicht nur vollelektrisch und damit emissionsfrei unterwegs sind, sondern auch die außergewöhnliche Länge von 24 Metern aufweisen.

Zukunftsprojekt Linien 47/48

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