Medienservice vom: 25.11.2022 |Fotos zum Medienservice

Kiosk Franckviertel unter Denkmalschutz Stadtrat Dietmar Prammer: „Der Kiosk bleibt erhalten und soll einer neuen Nutzung zugeführt werden.“

Es tut sich viel im Linzer Franckviertel. Für die Wohnhausanlage Wimhölzel-Hinterland werden durch die GWG bis zum Jahr 2028 im Zuge von Modernisierungen und Sanierungen 400 Wohnungen neu- und umgebaut. Weitere erwähnenswerte Projekte sind der Trinity Park auf dem ehemaligen Nestlé-Areal sowie das neue Bürogebäude „Franck Kontor“ mit einem geplanten Nahverkehrsknotenpunkt in der Lastenstraße. 

Weiterbestehen wird der im Eigentum der Stadt Linz stehende Pavillon an der Stieglbauernstraße 10. Das als Kiosk bekannte Gebäude steht mit diesem Jahr teilweise unter Denkmalschutz. Der Argumentation des Bundesdenkmalamts zufolge dokumentiert es die bauliche Entwicklung der Siedlung Wimhölzel in den 1950er Jahren. Als repräsentativ für diese Zeit stehend werden außen die nüchterne Fassade, das vorkragende Flachdach und die originalen Schaufensterkästen mit ihrer einheitlichen Rahmung erwähnt, sowie teilweise im Innenraum die vorhandenen Terrazzoböden und eine einflügelige Holztür mit Glaseinsatz.

Als Geschäftsfläche wird das Gebäude wie ursprünglich intendiert allerdings nicht mehr genutzt. Vor allem die Schaufenster werden derzeit durch örtliche Vereine bespielt. 2020 wurde daher im Gemeinderat beschlossen, sich mit möglichen neuen Nutzungskonzepten für die Liegenschaft zu befassen. 

Die von der Stadt Linz befassten Expert*innen sowie der zuständige Stadtrat Dietmar Prammer können die Entscheidung des Bundesdenkmalamts, welche nun mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist, in dieser Form nicht nachvollziehen.

„Nachdem der Kiosk nun teilweise unter Denkmalschutz gestellt worden ist, haben wir als Stadt Linz aber endlich Klarheit zu den Rahmenbedingungen einer zukünftigen Nutzung des Standortes. Dies ist insbesondere wichtig für die Frage der Sanierung. Wir arbeiten daher jetzt an konkreten Konzepten und stehen offen zu neuen Projekten“, erklärt Liegenschaftsstadtrat Dietmar Prammer die weitere Vorgangsweise der Stadt.

Eine besondere Würdigung erfährt der Kiosk im nächsten Jahr. In der Folge „Skorpion“ der Fernsehserie SOKO Linz soll er als ein Schauplatz dienen. Die Dreharbeiten hierzu fanden bereits statt.

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