Medienservice vom: 01.12.2022

Blackout: 17 Selbsthilfebasen für die Linzer Bevölkerung 400 Magistrats-Mitarbeiter*innen stehen im Blackout-Fall im Dienst

Ist die Landeshauptstadt von einem längeren, überregionalen Stromausfall betroffen, stehen bei der Linzer Stadtverwaltung die Räder keineswegs still. In diesem Notfall werden eigene Blackout-Ablaufpläne aktiv und definierte Magistrats-Schlüsselkräfte gehen in den Dienst: So werden einerseits die Mitglieder des städtischen Krisenstabes umgehend in die Einsatzzentrale in der Hauptfeuerwache an der Wiener Straße einberufen. Weitere 400 Mitarbeiter*innen erscheinen darüber hinaus an ihren Arbeitsplätzen, um zentrale Funktionen einzunehmen. Ein großer Teil nimmt im Blackout-Fall ehestmöglich 17 so genannte Selbsthilfebasen in Betrieb. An diesen Informations- und Kommunikationspunkten im gesamten Stadtgebiet erhalten Bürger*innen in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung Unterstützung bei dringenden Notfällen.

Bei der Auswahl der eingesetzten Kolleg*innen wurden – neben einem Wohnort in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort – mehrere Faktoren berücksichtigt. So verfügt die Belegschaft einer Selbsthilfebasis sowohl über technisches Knowhow als auch über die dringend erforderlichen sozialen Kompetenzen. Darüber hinaus unterstützen Mitarbeiter*innen des städtischen Ordnungsdienstes im Bereich des Crowd-Managements. Für Logistik, Fahr- und Botendienste sind Kräfte des Geschäftsbereiches Stadtgrün und Straßenbetreuung mit ihrem Fuhrpark im Einsatz. Für die Sicherheit werden Beamt*innen des Stadtpolizeikommandos sorgen.

„Die Selbsthilfebasen sind erste Anlaufstellen für Menschen, die in einem Blackoutfall dringende Unterstützung, etwa für Notrufe bei Verletzungen, benötigen. An diesen Basen wird definitiv keine Vollversorgung der Bevölkerung in Form von Lebensmittelausgabe stattfinden können. Es ist daher umso wichtiger, dass die Linzerinnen und Linzer sich eigenverantwortlich vorbereiten und gerüstet sind, einige Zeit in ihren Wohnungen zu verbringen. Zuhause bleiben, ein Batterie-Radio einschalten und Nachbarschaftshilfe zu leisten, sind die wichtigsten Faktoren, um die Einsatzkräfte und die Verwaltungsbehörden bestmöglich zu unterstützen“, erklären Bürgermeister Klaus Luger und Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml. 

Die Stadt Linz bietet alle wichtigen Informationen zum Thema Blackout auf folgender Website an: www.linz.at/blackout 

Alle Informationen wurden in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz Oberösterreich erstellt und werden laufend adaptiert. Hier finden sich auch Merkblätter im PDF-Format zum Ausdrucken. Diese Infoblätter sollten in Papierform zuhause aufbewahrt werden, um sie im Blackout-Fall griffbereit zu haben.

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