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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 05.11.2004

Denkmalpflegepreis für Hochbauamt der Stadt Linz

Preis für Revitalisierung der ehemaligen Volksküche

Das Hochbauamt der Stadt Linz erhält am Freitag, 5. November 2004 um 17 Uhr im Salzhof, Salzgasse 15 in Freistadt den Anerkennungspreis für Denkmalpflege 2004 des Landes OÖ. verliehen.

Die Landespreisträger 2004 sind die Stadtgemeinde Freistadt für die Restaurierung des Salzhofes und Initiativen zur Erhaltung der Altstadt sowie Dipl.-Ing. Boris Alexander Tibensky, MBA für die Sanierung und Restaurierung von Schloss Lichtenau. Einen weiteren Anerkennungspreis erhielt das Ehepaar Ing. Erich und Johanna Sommer für die Sanierung und die Initiativen zu einer Neunutzung des Vierkanthofes am Ebelsberger Schlossweg 25.

Unter den 38 Einreichungen hat die Jury bestehend aus Univ.-Prof. Arch. Dipl.-Ing. Hans Puchhammer (Denkmalbeirat Wien), Arch. Dipl.-Ing. Wolfgang Schaffer (Baureferat Diözese Linz), Univ.-Prof. Hofrat Dr. Wilfried Lipp (oberösterreichischer Landeskonservator), Präsident Dr. Georg Spiegelfeld (Verein Denkmalpflege) und Mag. Herbert Schwaha (Restaurator, Vorchdorf) das Hochbauamt der Stadt Linz für die Sanierung und Revitalisierung der ehemaligen Volksküche ausgezeichnet.

Das Gebäude der ehemaligen Volksküche stellt eines der wichtigsten architektonischen und sozialgeschichtlichen Baudenkmäler der Stadt Linz dar und wurde 1926 vom Stadtbaudirektor Kurt Kühne errichtet. Seit November 2003 ist es der Sitz des Architekturforums Oberösterreich und der Galerie MAERZ. Das Hochbauamt der Stadt Linz setzte die Rückführung auf die alten großzügigen Raumstrukturen und verschiedene moderne Adaptierungen nach einem Entwurf des Linzer Architekten Dipl.-Ing. Bernhard Rosensteiner um.

Eine besondere Herausforderung an dem Original bildete der Naturputz mit Glimmereinstreuungen, der durch ausgebesserte Teilflächen gestört war. Die originale Oberfläche konnte durch verschiedene Reinigungsverfahren erhalten werden. Auch die Holzkastenfenster sind als ein Teil der historischen Architektur geblieben. Das Hochbauamt der Stadt Linz hat nach Ansicht der Landesjury bei der Wahl der denkmalpflegerischen Maßnahmen eine hohe Sensibilität bewiesen.

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz entstand im Erdgeschoß ein 150 Quadratmeter großer Ausstellungsraum für das Architekturforum. Er kann mit einem 140 Quadratmeter großen Ausstellungsraum der Galerie MAERZ kombiniert werden. Im ersten Obergeschoß befindet sich ein 150 Quadratmeter großer Vortragssaal. Das Foyer des Saals beherbergt die Architekturbibliothek.

Der Galerie MAERZ stehen hier rund 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Die 140 Quadratmeter große Terrasse wird von beiden Institutionen für Veranstaltungen genützt. Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Atelier mit rund 80 Quadratmetern, das Gastarchitekten angeboten werden kann.

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