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SOZIALES
Presseaussendung vom 18.07.2006

Online-Jugendbefragung der Stadt Linz

Fast jede/r Dritte machte mit

Wie sehen die jungen LinzerInnen ihre Stadt? Leben sie gerne hier? Wie bewerten sie bestehende Angebote? Welche vermissen sie?

Dies und anderes mehr wollte die Stadt Linz von ihren 14- bis 18-jährigen BewohnerInnen wissen. Alle Fragen wurden online gestellt: Auf www.linz.at/befragung konnte ein Fragenbogen abgerufen und ausgefüllt werden.  Und wem zuhause kein Internetzugang zur Verfügung stand, konnte in den Stadtbibliotheken oder Jugendzentren – kostenlos – online gehen.

Alle 9.237 LinzerInnen zwischen 14 und 18 wurden brieflich über die Online-Befragung – ihren Sinn und Zweck, das genaue Handling, usw. – informiert. 2.658 Mädels und Burschen haben sich daraufhin an der Online-Befragung beteiligt – fast jede/r Dritte!

Viele Jugendliche nutzten übrigens die offene Frage „Gibt es sonst noch etwas, das du uns mitteilen möchtest?“, um sich lobend und erfreut über das städtische Interesse an ihrer Sicht der Dinge zu äußern. Verbunden allerdings mit der Hoffnung, dass ihre Wünsche auch berücksichtigt werden ...  

91 Prozent leben gern in Linz

„Am allermeisten freut mich, dass die jungen Menschen sehr gern in Linz leben", meint Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer zu den Ergebnissen der Befragung: „Nicht einmal jede/r Zehnte möchte woanders leben – 82 Prozent noch nicht einmal in einem anderen Stadtteil.“ Die hohe Identifikation und Zufriedenheit mit ihrer Heimatstadt gründet sich auf unterschiedlichste Dinge: das breite Angebot an Schwimmbädern und Badeseen, die vielen frei zugänglichen Sportanlagen, die Spielplätze, Funcourts und Skateanlagen, das umfassende und kostenlose Service der Stadtbibliotheken, das Kulturprogramm im Posthof und vieles andere mehr.

Sport ist Nummer 1

Sehr geschätzt wird die sportliche Seite der Landeshauptstadt. Kein Zufall: Geht es um die Freizeitbeschäftigung steht Sport bei den jungen LinzerInnen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. 41 Prozent der 14- und 29 Prozent der 18-Jährigen gaben an, Mitglied eines Sportvereins zu sein. Zwar zeigen sie sich mit dem bestehenden Sportangebot (sehr) zufrieden, würden aber dennoch mehr Fußballplätze, moderne Trendportanlagen und mehr Indoormöglichkeiten bei Schlechtwetter begrüßen. Dies bestärkt die Stadt Linz, mit ihren aktuellen Sportprojekten auf dem richtigen Weg zu sein:

Ab Sommer 2007 wird der Landschaftspark Bindermichl-Spallerhof attraktive Sportmöglichkeiten bieten: Ein Beachvolleyball- und ein Soccer-Platz werden nördlich, Skatepark, Funcourt und Klettergarten südlich des zentralen Kreisels angesiedelt sein.

Komplett neu gestaltet wird der Sportpark Auwiesen. Die 2001 eröffnete und sehr beliebte Kletterwand wird erweitert: Mit 17 Metern Höhe und einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern wird hier künftig Österreichs größte Kletterwand zur Verfügung stehen. Völlig neu errichtet wird zudem eine Tennishalle. Ebenfalls grundlegend erneuert werden der Beachvolleyball- und Basketballplatz, auf dem Hartplatz werden zwei zusätzliche Tennisfelder angelegt. Start der Bauarbeiten ist im März 2007.

Aktuellen Trends wie heutigem Sport- und Freizeitverhalten soll auch der bis Ende 2008 neu gestaltete Sportpark Lissfeld entsprechen. Zusätzlich zum bestehenden Angebot wird die Anlage künftig einen Beach-Soccerplatz, eine Tischtennishalle, einen neuen Relaxbereich sowie Gymnastik- und Fitness-Räumlichkeiten bieten. Um auch im Winter und bei Schlechtwetter nach Herzenslust sporteln zu können, ist eine Funhall für Skater und Beachvolleyballer geplant.

Eine breite Palette an Sportmöglichkeiten wird – voraussichtlich ab Ende 2008 – auch der neue Sportpark Pichling bereithalten. Der Architekturwettbewerb startet noch heuer. Die dabei umzusetzende Multifunktionsanlage soll indoor Tennis und Soccer, outdoor Tennis, Fußball und Skaten anbieten. Der angedachte Skateplatz soll zwar im Freien liegen, aber überdacht und damit witterungsgeschützt sein.

Öffentlicher Verkehr

Dem öffentlichen Verkehr stehen die Jugendlichen mit gemischten Gefühlen gegenüber. Tagsüber sind nur sechs Prozent mit dem Angebot der LINZ LINIEN unzufrieden, nachts sind es hingegen 38 Prozent. Kürzere Intervalle und längere Betriebszeiten sind die am häufigsten genannten Wünsche, die das „junge Linz“ gern umgesetzt sehen würde.

Als verbesserungswürdig erachten die Jugendlichen auch das AST der LINZ AG. Trotz rechtzeitigen Bestellens komme das Taxi häufig gar nicht oder mit großer Verspätung. „Das ist sicher ein Punkt, den wir uns anschauen werden“, so Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer: „In einer Landeshauptstadt mit fast 200.000 EinwohnerInnen sollte es eigentlich kein Problem sein, auch später am Abend günstig und rasch nach Hause gelangen zu können. Die LINZ AG ist da genauso gefordert wie die Wirtschaft.“

Mehr Mitsprache

43 Prozent der 14- bis 18-jährigen LinzerInnen empfinden es als belastend keine politische Mitsprache zu haben. „Ich sehe das als zweifachen Auftrag an die Politik“, meint Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer: „Erstens: Wir müssen uns junger Anliegen und Wünsche noch intensiver annehmen. Wenn sich junge Menschen engagieren – wie bei „Linz Open Space“, um ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen – ist die Politik dazu angehalten, ihr Möglichstes zu versuchen, diese Anliegen auch umzusetzen. Und zweitens sollten wir nicht erst den 18-, sondern schon den 16-jährigen BürgerInnen die Möglichkeit geben, ihre politischen Vorstellungen in Form einer Wahlstimme deponieren zu können.“

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer zum „Ergebnis der Jugendbefragung der Stadt Linz“)

Weiterer Gesprächspartner:
Mag. Matthias Noldi, Stellvertretender Leiter der Stadtforschung Linz
Ergebnisse der Jugendbefragung (neues Fenster).

Für Medienanfragen:
Christopher Ruckerbauer

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