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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 14.05.2007

Verleihung von Ehrenzeichen und Medaillen der Stadt Linz

Bürgermeister Franz Dobusch verleiht am Montag, 14. Mai 2007 um 17.00 Uhr im Gemeinderatssaal des Alten Rathauses ein Großes Ehrenzeichen der Stadt Linz für Verdienste um den Sport an Alfred Zechmeister sowie sieben Kulturmedaillen und vier Humanitätsmedaillen.

Alfred Zechmeister, 1950 in Wien geboren, übersiedelte im Alter von 38 Jahren nach Linz und kann über eine beeindruckende Leistungsbilanz verweisen. In seinen 28 Wettkampfjahren  hat er Österreich erfolgreich bei Olympischen Spielen im Rudern vertreten und bei Weltmeisterschaften 12 Medaillen errungen. Dazu kommen 33 Österreichische und 64 Landesmeistertitel. 1994 konnte er bei der Weltmeisterschaft in Brisbane zweimal Gold und einmal Bronze für Österreich erobern. 1998 wechselte er zur Leichtathletik und erreichte Spitzenplatzierungen beim Pöstlingberglauf, beim Linzer Berglauf Cup, beim Linzer Brückenlauf und beim OMV Linz-Donau-Marathon. Im September 2007 wird Alfred Zechmeister bei der Berglauf Weltmeisterschaft in Bludenz teilnehmen.

Kulturmedaillen:

Prof. Eduard Claucig, der 1950 in Waidhofen an der Ybbs geboren wurde, hat sich viele Jahre für das Orchester Sinfonietta Linz engagiert, das er seit 1987 leitet. Nach der Matura absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Wien. Von 1973 bis 1977 war er stellvertretender Chordirektor am Opernhaus Graz. 1977 kam er als Korrepetitor und Kapellmeister an das Linzer Landestheater. Seit 1977 ist er Chorleiter von St. Franziskus. Der vielseitige Musiker ist auch als Liedbegleiter, Pianist, Dirigent und vor allem als Komponist aktiv.

Jane Gardner, 1953 in England geboren, hat nach Tanzausbildungen in London und den USA an zahlreichen Shows in England mitgewirkt. Nach einem Engagement als Tänzerin am Theater in Rendsburg, Deutschland, gründete sie 1976 in Linz das Ballettstudio York, ein Jahr später die Showtanzgruppe „York Dancers“. Seither unterrichtet sie jährlich mehr als 200 SchülerInnen. Als „Registered Member of the Royal Academy of Dance“ und als „Associate Member of the Imperial Society of Teacher of Dancing“ bürgt Frau Gardner für ein hohes Niveau bei der Tanzausbildung. Sie hat Choreografien für mehr als 100 TV-Galas und über 1.000 Tanzshows und Modeschauen geschrieben und arbeitete mit Stars wie Marlene Charell oder Desiree Nosbusch zusammen.

Heinz Gassl, Jahrgang 1934, übersiedelte 1955 nach Linz und war seit 1967 Obmann des Musikvereins St. Magdalena. Seiner Initiative ist das Promenadenfest in St. Magdalena zu verdanken. Mit dem Musikverein absolvierte er Konzertreisen nach Holland, Deutschland und Tschechien. Er hat sich für die Weiterentwicklung des Vereins eingesetzt, der 1977 mit einer eigenen Tracht ausgestattet wurde. 1983 folgte der Bau eines Probelokals. Seit 1974 ist er in der ÖBB-Musikkapelle in Linz als Blasmusiker aktiv. Bis 2003 war er Bezirksobmann des Blasmusikverbandes im Bezirk Linz-Stadt.

Konsulent Fritz Hagendorf, Jahrgang 1939, hat sich als Vereinsleiter der Altstädter Bauerngmoa für die Erneuerung der Tracht eingesetzt, die 1977/1978 verwirklicht wurde. 1990 wurde er zum Landesobmann gewählt. Seit 1991 ist er Vizepräsident im Vorstand des Bundes der Österreichischen Trachten- und Heimatverbände. Er ist auch Mitbegründer des Oberösterreichischen Forums Volkskultur. Seit 1981 trägt er den Titel Konsulent für Volksbildung und Heimatpflege.

Peter Puluj, 1930 in Prag geboren, kam er über Umwege nach Linz und ist seit den 50er Jahren als Filmschaffender tätig. Internationale Anerkennung erreichte er als Kameramann des tschechischen Filmsurrealisten Jan Svankmajer, dessen Film „Spiel mit Steinen“ 1966 den Österreichischen Staatspreis erhielt. Er spezialisierte sich auf Dokumentarfilme. Zahlreiche Wirtschaftsreportagen, etwa über die Linzer Stahlindustrie, waren ein Teil seiner umfangreichen Filmproduktionen. Seit Mitte der 70er Jahre unterrichtet er an der Kunstuniversität Linz. Bis 1995 hat er im Landesstudio . für den ORF zahlreiche Beiträge gefilmt. Seit den 90er Jahren filmt er in der Reihe „Kopfstücke“ über das Lebenswerk zeitgenössischer KünstlerInnen. Seit 1997 haben seine Kinder Andryij und Sabine seine Filmwerkstatt übernommen.

Heide Stockinger, 1941 in Wien geboren, lebt seit 1950 in Linz. Seit 1982 ist sie Mitarbeiterin beim ORF Landesstudio Oberösterreich. 1982 erhielt sie den 2. Jurypreis der OÖ. Arbeiterkammer beim Wettbewerb „Literatur zur Arbeitswelt“, 1983 den Martin-Luther-Hörspielpreis. Sie hat im ORF viele Funkessays, Features und acht Hörspiele verwirklicht und die Sendung „Lebensreisen“ in Radio . moderiert. 1990 schrieb sie das Hörspiel „Endlich ans Licht gebracht“ über Johannes Keplers Linzer Zeit. In dem Theaterstück „Eins und doppelt“ hat sie den Briefwechsel zwischen Marianne von Willemer und Goethe bearbeitet. 1999 ist ihr Kinderbuch „Die Tränenkette“ mit Illustrationen von Ingrid Kowarik erschienen. Im Jahrbuch der Stadt Linz ist der Aufsatz „Nachkriegstheater in Linz am Beispiel des Scheinwerfer 1949-1954“ erschienen. 2005 erschien das Buch „Generationen erzählen. Geschichten aus Wien und Linz 1945 bis 1955“. Heide Stockinger hat das Buch gemeinsam mit ihrer Nichte Irene Riegler geschrieben. Zeitzeugen zweier Generationen erinnern sich an das Kriegsende, die Besatzungszeit und den Wiederaufbau.

Mag. Günther Walch, Linzer des Jahrgangs 1945, hat auf dem zweiten Bildungsweg die Matura nachgeholt und an der Johannes Kepler Universität Betriebswirtschaft studiert. Seit 1972 ist er Leiter der Verwaltung des Friedhofs St. Barbara. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die barocke Kapelle an der Friedhofsstraße nach alten Plänen des Stadtmuseums Nordico wieder aufgebaut wurde.

Humanitätsmedaillen:

Brigitte Aigner, 1947 in Ebelsberg geboren, wurde 1991 die Stellvertretende Obfrau der Goldhaubengruppe Ebelsberg/Piching, im Februar 2003 hat Sie als Obfrau Frau Karoline Kaiser abgelöst. Mit der 43 Mitglieder starken Gruppe werden fast 50 Veranstaltungen pro Jahr initiiert.

Hugo Leppelt, 1938 in Linz geboren, ist seit 1988 Präsident des . Herzverbandes und gleichzeitig Vizepräsident des Österreichischen Herzverbandes. Er gründete in den zwei Jahrzehnten seiner Tätigkeit elf Bezirksstellen, der Mitgliederstand hat sich von 240 auf 1.400 erhöht. Im Jahr 2000 erhielt er die Viktor Adler Plakette für sein Engagement als Obmann der SPÖ-Sektion Harbach.
Karl Merighi, 1921 in Nikolsburg in Südmähren geboren, arbeitete im Magistrat Linz im Präsidialamt und im Bauamt. Seit 1982 war er der Leiter der Abteilung Erziehungshilfe im Magistrat. Seit 15 Jahren kümmert er sich um Obdachlose. Er ist Mitbegründer und Obmann des Vereins „Arbeitsgemeinschaft (Arge) für Obdachlose“. 1996 erhielt er für sein Engagement den Solidaritätspreis der Linzer Kirchenzeitung.

Marianne Renner, gebürtige Steyreggerin, setzt seit 15 Jahren soziale Akzente bei der Linzer Goldhaubengruppe nach dem Vereinsmotto „Schönheit ins Leben tragen und in die Not des Anderen sehen“. Verkaufserlöse der Oster- und Weihnachtsmärkte werden der . Kinderkrebshilfe gespendet.

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