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STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 17.06.2008

Linzer Bauboom

Neben Neubauten zahlreiche Sanierungen zur Verbesserung des Linzer Stadtbildes

Die umfangreiche Neubautätigkeit in Linz macht nur einen Teil der Bauaktivitäten in der Stadt aus. Daneben erfolgen auch zahlreiche Um- und Zubauten sowie Sanierungen. Neben der Sanierung von Einzelprojekten im innerstädtischen Bereich führen vor allem die Wohnungsgesellschaften in den Stadtteilen zahlreiche Sanierungsprojekte durch. Nachträgliche Lifteinbauten, die Ausstattung mit Balkonen und energiesparende Maßnahmen wie die Anbringung von Vollwärmeschutzfassaden lassen vor allem die MieterInnen von über 1.800 Wohnungen von diesen Maßnahmen profitieren. Dafür werden 22,2 Millionen Euro investiert.

Saniert und adaptiert werden aber auch Kulturbauten wie das Nordico, das Mitte Mai wiedereröffnet werden konnte und das ehemalige Salzamt, wo die Renovierungsarbeiten kürzlich starteten. Mit der Musikschule im Prunerstift, dem Posthof, Brucknerhaus und der Landesbibliothek am Schillerplatz wird die kulturelle Infrastruktur für 2009 auf Hochglanz gebracht. Dafür investiert die Stadt Linz alleine 13,25 Millionen Euro. Neben den Hochbauprojekten werden heuer wieder 2 Millionen Euro in das Sonderprogramm für die Sanierung der Linzer Stadtstraßen investiert.

„Mit all diesen Maßnahmen leisten private Investoren und die öffentliche Hand einen wertvollen Beitrag für ein Linz, das sich im nächsten Jahr, dem Kulturhauptstadtjahr 09, dann von seiner schönsten Seite zeigen kann“, zeigt sich der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger erfreut.

Sanierungsprojekte in den Stadtteilen

Nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Stadtteilen werden zahlreiche Sanierungsprojekte älterer Wohnanlagen abgewickelt. Eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Verschönerung des Stadtbildes dürfen nicht auf das Stadtzentrum beschränkt sein!

Die städtische Wohnungsgesellschaft GWG legt nicht nur auf den Wohnungsneubau, sondern auch auf die Modernisierung und Sanierung von Wohnanlagen großen wert. Für Generalsanierungen stehen heuer 6,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die größten Sanierungen betreffen Wohnanlagen im Zöhrdorf, im Kaplanhofviertel sowie an der Urfahraner Linken Brückenstraße.

Für weitere rund 6,5 Millionen Euro werden rund 270 GWG-Wohnungen vor der Wiedervermietung auf Neubaustandard gebracht. Dazu werden Bäder und Heizungen erneuert, neue Böden verlegt und Elektroinstallations- und Malerarbeiten durchgeführt. In den letzten 10 Jahren wurden 3.000 Wohnungen auf Neubauqualität gebracht.

Neben der städtischen Wohnungsgesellschaften investieren auch andere Wohnbauträger wie WAG, WSG, Neue Heimat oder die Eisenbahner-Siedlungsgesellschaft in die Modernisierung sanierungsbedürftiger Häuser. Insgesamt profitieren die BewohnerInnen von mehr als 1.800 Wohnungen von den Modernisierungsmaßnahmen.

Zöhrdorf: Heiderosenweg 11-15 / Adolf-Dietel-Weg 3-7

Bei der Generalsanierung der Wohnanlage werden seit Juni neben verschiedensten Baumeisterarbeiten auch die Lifte und die Loggien von 104 Wohnungen saniert. Die Kosten betragen 2,9 Millionen Euro.

Zöhrdorf: Heiderosenweg 8-12b

Im Juli beginnen die Sanierungsarbeiten für 108 Wohnungen bei Kosten von 1,95 Millionen Euro.

Kaplanhofviertel: Sanierung ab Juli 2008

Die Wohnanlage mit 102 Wohnungen an der Kaplanhof-, Hueber-, Leibnitz- und Stelzerstraße wird ab Juli 2008 saniert. Nach Kostenschätzungen sind dafür rund 2 Millionen Euro eingeplant. Neben dem Vollwärmeschutz werden Fenster erneuert und Balkone errichtet.

Kaplanhofviertel: Derfflingerstraße 8 und 8a

Nach Abbruch des Hauses Derfflingerstraße 8b wurden die Wohngebäude 8 und 8a saniert. Bis zum heurigen Frühjahr wurden das Dach und die Fassade erneuert sowie die Grünanlagen und Parkplätze neu angelegt. Auch die Mülleinhausungen wurden erneuert.

Bereits Ende der 80er Jahre wurde die Wohnqualität in der Derfflingerkaserne durch den Einbau von Bädern und die Generalsanierung der Fassaden mit städtischer Förderung verbessert. Mitte 1999 wurde auch das Hofareal generalsaniert. Von den zuletzt erfolgten Maßnahmen, die ein Investment von etwa 390.000 Euro darstellen, profitieren mehr als 200 Mietparteien.

Urfahr: Geviert Linke Brückenstraße 13-19

Die Wohnanlage an der Linke Brückenstraße 13-19, Freistädter Straße 68-74 und Am Hartmayrgut 1-15 wird von der GWG heuer saniert. Die gesamte Wohnanlage erhält Vollwärmeschutz. Außerdem werden auch die Loggien saniert. Die Kosten dafür betragen 2,9 Millionen Euro.

Urfahr: Groß-Sanierung von 280 WSG-Wohnungen

Die WSG saniert die Wohnanlagen an der Altenbergerstraße 5, an der Michael-Heinisch-Straße 9,11,13 sowie 15-21 und an der Adolf-Schärf-Straße 10,12 und 14 seit März dieses Jahres. Mit einer Fertigstellung kann Ende 2008 gerechnet werden.

Im Juli beginnt die Generalsanierung der Wohnanlage an der Karl-Renner-Straße 3, die im Frühjahr 2009 abgeschlossen werden kann. Insgesamt werden 282 Wohnungen modernisiert. Neben dem Vollwärmeschutz werden das Dach, die Haustechnik, die Fenster und Türen sowie die Lifte und Loggien saniert. Alle Wohnungen, die bisher keine hatten, werden mit neuen Loggien ausgestattet.

Urfahr: Sanierungen von 188 Wohnungen der Wohnungsgesellschaft Neue Heimat

Heuer sind Sanierungsprojekte an der Hauserstraße 12-16 und an der Neufahrergasse 30-130 geplant. Die 32 Eigentumswohnungen an der Hauserstraße erhalten Vollwärmeschutz sowie eine Sanierung der Balkone und des Dachs. Die Kosten betragen 460.000 Euro. Die 96 Mietwohnungen an der Neufahrergasse werden von Juni bis November 2008 um 1,6 Millionen Euro saniert. Neben dem Vollwärmeschutz wird auch das Flachdach erneuert.

Hafenviertel: Denkmalschutzproblematik Sintstraße

Das Bundesdenkmalamt hat mit Bescheid vom 26. Juli 2005 insgesamt 18 Häuser an der Sintstraße 3 bis 37 unter Denkmalschutz gestellt. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur hat in letzter Instanz diesen Bescheid aufgehoben. Das Bundesdenkmalamt befürwortet weiterhin den totalen Denkmalschutz. Die GWG hat um Verlängerung der Frist bis 30. Juni 2008 angesucht.

Die GWG möchte vier Häuser wie in der Fröbelstraße beispielhaft erhalten. Die restlichen Häuser sollen abgetragen werden, um Platz für Neubauten zu schaffen. Das Örtliche Entwicklungskonzept der Stadt Linz sieht ebenfalls Neubauten in diesem Gebiet vor.

Neue Heimat: Sanierung der EBS-Anlage Binderlandweg / Neubauzeile

Die Wohnungsgesellschaft EBS hat Ende März mit einer Generalsanierung der Wohnanlage Neubauzeile 70-74a / Binderlandweg 25/27 begonnen, die insgesamt 112 Wohnungen umfasst und noch Anfang Dezember des heurigen Jahres abgeschlossen werden soll. Die Kosten betragen insgesamt 2,7 Millionen Euro. Die Sanierung umfasst unter anderen die Dächer und Fenster, die Dämmung der Keller- und Geschoßdecken und der Außenfassaden sowie die Liftanlagen.

Bindermichl: Sanierung von 247 WAG-Wohnungen

Im heurigen April haben die Sanierungsarbeiten an der Ramsauerstraße 83 und 85 für 22 Wohnungen begonnen, die im Herbst 2008 abgeschlossen werden können. Die Kosten betragen 310.000 Euro.

Im Juli beginnen Sanierungsarbeiten an der Landwiedstraße 64 und 66 sowie an der Hacklstraße 1-7. Die Generalsanierung und der Lifteinbau für die 24 Wohnungen an der Landwiedstraße kosten 600.000 Euro und dauern ein Jahr. Die 48 Wohnungen an der Hacklstraße erhalten um 1,25 Millionen Euro ebenfalls eine Generalsanierung mit Lifteinbau, die bis zum Sommer 2009 dauert.

Die Generalsanierungen an der Hummelhofstraße 14 und an der Ramsauerstraße 70 beginnen heuer im September. Die 43 Wohnungen an der Hummelhofstraße können bis Mai nächsten Jahres um 500.000 Euro saniert werden. Die Generalsanierung der 110 Wohnungen an der Ramsauerstraße wird bis Ende 2009 fertig und kostet 2 Millionen Euro.

Wohnungsgesellschaft   Wohnungsanzahl
GWG

1.019

WSG

280

WAG

247

Neue Heimat

188

EBS

122

Gesamt

1.856

13,25 Millionen Euro für Sanierung von Kulturbauten

Die letzten Sanierungsarbeiten für das Kulturhauptstadtjahr 2009 laufen auf Hochtouren. Nach Fertigstellung des modernisierten Nordico investiert die Stadt Linz aktuell 13,25 Millionen Euro in Verbesserungen der Musikschule, des Brucknerhauses, des Salzamts, des Posthofes und in das Volkshaus Kleinmünchen. Die kulturelle Infrastruktur wird durch den Umbau des Finanzgebäudes Ost und die Modernisierung der Studienbibliothek am Schillerplatz zusätzlich verbessert. Die Sanierungsarbeiten am Landhaus werden heuer einen Aufwand von rund 7,5 Millionen Euro erfordern. Für die derzeit in Linz in Bau befindlichen Maßnahmen wie Ars Electronica Center, OÖ. Landesbibliothek, Schlossmuseum-Südflügel sind  67 Millionen Euro vorgesehen.

Revitalisierung des Salzamtes nunmehr im Zeitplan

Auf einem 800 Quadratmeter großen Grundstück an der Oberen Donaulände steht das denkmalgeschützte Salzamt. Die Stadt Linz hat das bedeutende historische Haus im Jahr 2006 um 640.000 Euro mit dem Ziel erworben, es umfangreich zu sanieren. Die Kosten für die Revitalisierung werden rund 3,7 Millionen Euro betragen. Baubeginn ist bereits erfolgt, mit einer Fertigstellung kann Mitte 2009 gerechnet werden.

Im Zuge der Generalsanierung soll das ehemalige kaiserliche Salzamt an der Oberen Donaulände 15 auf einer Gesamtnutzfläche von 1.700 Quadratmetern in ein Atelierhaus mit Wohnungen für bildende KünstlerInnen umgebaut werden. Das Nutzungskonzept sieht einen großen Ausstellungsraum mit 200 Quadratmetern, neun Ateliers, fünf Wohnungen, ein Cafe und ein Restaurant mit Gastgarten vor. Das sanierte Salzamt erhält auch einen Lift und wird barrierefrei gestaltet.

Sanierung der Linzer Musikschule im Prunerstift

Die Linzer Musikschule wird im heurigen und im nächsten Jahr jeweils in den Ferien von Juli bis September um 1,3 Millionen Euro saniert. Neben den WC-Anlagen und der Gangbeleuchtung wird heuer vor allem der Festsaal erneuert. Im nächsten Jahr werden die Feuchtigkeitsschäden behoben und die Beleuchtungen der Klassenzimmer ausgetauscht. Die Fassade des Prunerstifts wird neu gestrichen.

Modernisierung Brucknerhaus

Für den heurigen Sommer ist die zweite Etappe der Sanierung des Brucknerhauses vorgesehen. Sie umfasst die Klimatisierung der Garderoben sowie die Erneuerung der Lifte und der Konzertbeleuchtung des Großen Saals. Erneuert werden auch die Teppichbeläge der östlichen und westlichen Stiegenaufgänge. Dafür werden 3,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Sanierung Posthof

Heuer im Sommer wird die Lüftungsanlage des Großen Saals mit Aggregaten für die Raumluftkühlung ausgestattet. Das Beleuchtungssystem des Großen Saals erhält eine neue Trägerkonstruktion. Die Glasfassade des Posthofs 2 wird mit einer neuen Beschattungsanlage aufgerüstet. Insgesamt schlagen sich diese Baumaßnahmen mit 1,2 Millionen Euro zu Buche.

Sanierung und Erweiterung der Studienbibliothek

In zwei Etappen soll die Sanierung und Erweiterung der OÖ. Landesbibliothek bis 2009 erfolgen. Schwerpunkte der ersten Etappe sind ein offener und barrierefreier Eingang, der Bau eines Freihandspeichers für 70.000 Bände, eines dreigeschoßigen Speichers und des Turmgebäudes in der Rainerstraße. Die Bauarbeiten für die erste Etappe laufen seit April 2007. Derzeit wird am Erdgeschoß des Neubaus gearbeitet. Die Gleichenfeier ist für den heurigen Herbst geplant. Für die Zeit bis zur Eröffnung im Herbst 2009 ist das Team der Landesbibliothek in der „Bibliothek im Container“ zu finden.

Architekturwettbewerb für Finanzgebäude Ost

Die Kunstuniversität hat im Mai 2006 in einem ersten Schritt ein neues Institutsgebäude im adaptierten Hauptpostamt in der Domgasse erhalten. Das Finanzgebäude Ost steht seit der Übersiedlung des Finanzamts in den Terminal Tower für den weiteren Ausbau der Kunstuniversität zur Verfügung. Für die Umbauarbeiten ist ein zweistufiger Architekturwettbewerb geplant, der von der Bundesimmobiliengesellschaft heuer im Sommer ausgeschrieben wird.

Durch den Umbau des Finanzgebäudes Ost sollen die Institute Raum und Design, Medien sowie Kunst und Gestaltung wieder von Urfahr nach Linz zurück übersiedeln. Die Zweigstellen an der Sonnensteinstraße und an der Reindlstraße können dann aufgelöst werden. Im adaptierten Finanzgebäude Ost sollen vor allem neue Seminarräume und Hörsäle entstehen. Insgesamt 4 Millionen Euro sollen heuer investiert werden.

Volkshaus Kleinmünchen: Eröffnung am 10. Oktober 2008

Am 16. November 2007 war die Gleichenfeier für den im April 2007 begonnenen Umbau des ehemaligen Kleinmünchnerhofes in ein Volkshaus. Derzeit wird an den Raumstrukturen und den Rohinstallationen für die Haus- und Elektrotechnik gearbeitet. Das neue Volkshaus steht ab Anfang Oktober 2008 zur Verfügung und wird am 10. Oktober 2008 eröffnet. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen 3,85 Millionen Euro.

Das Volkshaus Kleinmünchen wird auf zwei Ebenen 2.150 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Das Gebäude wird barrierefrei gestaltet und mit zwei Liften ausgestattet. Zu den auffälligsten Veränderungen zählen eine neue Eingangssituation und ein glasüberdachter Innenhof.

Die bis in die 1920er-Jahre zurückreichende gastronomische Tradition wird fortgesetzt. Die sechs Kegelbahnen im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß laden auch in Zukunft zu sportlicher Betätigung ein. Aus dem derzeit tristen Hinterhof des Gebäudes wird ein schmucker kleiner Platz. Das architektonische Konzept des Umbaues stammt vom Linzer Architekten Mag. Wolfgang Schweiger.

Zahlreiche Sanierungsakzente in der Innenstadt, verstärkte Akzente im Neustadtviertel

In der Innenstadt hat sich ein ungebrochener Trend zum Wohnen etabliert, der sich in zahlreichen Neubauten widerspiegelt. Positiv zu vermerken ist, dass vermehrt Dachgeschoßausbauten und Wohnraumsanierungen erfolgen. Das steigende Bedürfnis nach urbanem Wohnen sorgt so auch für die intensive Sanierung städtebaulicher Problemzonen. In diesem Zusammenhang sind besonders die Investitionen an der Humboldtstraße erwähnenswert. Planungsstadtrat Klaus Luger geht von einer weiteren Attraktivierung der Innenstadt durch den Bau des Westrings aus, der die Chance für eine Neuorganisation der innerstädtischen Verkehrsführung böte.

Umbau der früheren Volkshochschule an der Coulinstraße

Das ehemalige Gebäude der Volkshochschule wurde an die Wohnungsgesellschaft Heimstätte verkauft. Nach dem geplanten Umbau sollen vor allem moderne Büros entstehen. Im Erdgeschoß stehen 400 Quadratmeter zur Verfügung, in den vier Obergeschoßen je 335 Quadratmeter.

Umbau der ehemaligen Hauptbibliothek an der Museumstraße

Seit Februar 2008 wird die frühere Hauptbibliothek an der Museumstraße umgebaut. Mit der Fertigstellung ist Ende des heurigen Jahres zu rechnen. Es entstehen 23 Mietwohnungen.

Umbau Bismarckstraße 16: Fertigstellung im Mai 2008

Im Mai 2008 konnte der Umbau des Hauses Bismarckstraße 16 fertig werden. Das 5. Geschoß wurde neu aufgesetzt und der Dachboden ausgebaut. Von den 19 Mietwohnungen sind elf davon neu entstanden. Die Größen bewegen sich zwischen 50 und 80 Quadratmetern. Im Erdgeschoß befinden sich zwei Geschäftslokale, eines davon ist noch frei.

Umbau Bismarckstraße 7: Fertigstellung im Juni 2008

Im heurigen Juni wird der Umbau des Hauses Bismarckstraße 7 fertig. Neben der Fassadensanierung erfolgte die Aufstockung um ein Geschoß und der Dachgeschoßausbau. Insgesamt sind acht Wohnungen vorhanden, davon zwei Maisonetten mit Terrassen im Dachgeschoß.

Umbau des Wohn- und Geschäftshauses der Fa. Kaindl

Der Umbau des Hauses soll Anfang 2009 beginnen und Ende des nächsten Jahres fertig werden. Die Kosten des Projekts betragen etwa 5 Millionen Euro. Die Aufstockung nach den Plänen der Letzbor Bau-Engineering GmbH ergibt 16 Wohnungen, die in den obersten drei Geschoßen situiert sind. An der Dametzstraße sind große verglaste Loggien vorgesehen und im Hof Balkone.

Neustadtviertel: Eckhaus Humboldtstraße / Bürgerstraße

Die Generalsanierung und die Aufstockung des „Joka-Hauses“ wird im Jänner nächsten Jahres beginnen und voraussichtlich Ende 2009 abgeschlossen werden. In den zwei neuen Geschoßen entstehen 10 Wohnungen mit Größen zwischen 75 und 145 Quadratmetern. Nach dem Umbau umfasst das Haus 15 Wohnungen und das Geschäftslokal der Firma Joka im Erdgeschoß.

Eine neue Tiefgarage mit 17 Parkplätzen wird im Hof gebaut. Dadurch kann der bisher asphaltierte Innenhof begrünt werden. Der Beirat für Stadtgestaltung begrüßte die Innenstadtverdichtung mit hochwertigen Wohnungen in der Sitzung Ende Jänner 2008.

Neustadtviertel: Wettbewerb Humboldtstraße der GWG

An zwei gegenüberliegenden Grundstücken an der Humboldtstraße sollen zwei Baulücken geschlossen werden. Die GWG hat dafür einen geladenen Wettbewerb mit sieben Büros für das Areal der Häuser Humboldtstraße 3a, 5 und 10 ausgeschrieben. Das Ergebnis soll noch im heurigen Sommer feststehen.

Die Stadt Linz hat im Vorjahr die beiden Grundstücke Humboldtstraße 3a und 5 um 720.000 Euro angekauft. 920 Quadratmeter der Baulücke an der Humboldtstraße 10 befinden sich bereits im Eigentum der GWG. Das Restgrundstück mit 730 Quadratmetern ist im Besitz der Stadt Linz und soll an die GWG verkauft werden.

Geplant ist eine Krabbelstube für etwa 30 Kinder, insgesamt 35 Wohnungen, Geschäftslokale und eine Tiefgarage mit 40 Parkplätzen. Der Trafo der LINZ AG auf dem Gelände des Hauses Humboldtstraße 10 wird ebenfalls verlegt werden.

Neustadtviertel: Humboldtstraße 27

Nach der erfolgten Genehmigung für einen Ausbau des Dachgeschosses wurden weitere Arbeiten, die ein Aufstockung vorsahen, behördlich gestoppt. Der Grund dafür liegt darin, dass für eine Aufstockung keine Bauverhandlung abgehalten wurde und somit auch keine Genehmigung für einen Beginn der Arbeiten vorlag.

Mittlerweile wurde vom Bauherrn, einem türkischen Verein, mit der Baubehörde Kontakt aufgenommen. Die geplanten Umbauarbeiten beinhalten die Herstellung eines Gebets- und Versammlungsraumes, von Büroräumlichkeiten, Jugendbetreuungsflächen und einer Wohneinheit im obersten Geschoß. Darüber hinaus sollen Sanitärräume eingerichtet werden, die den zeitgemäßen Erfordernissen entsprechen.

Neustadtviertel: Wohnhaus Bürgerstraße

Den Gestaltungsbeirat passiert hat Anfang des heurigen Jahres das Projekt für eine Aufstockung des bestehenden 2-geschoßigen Wohnhauses Bürgerstraße 57 im Umfeld der Familienkirche. Geplant sind zwei zusätzliche Vollgeschoße und ein Dachgeschoß. Diese Adaptierung wird 6 zusätzliche Wohnungen schaffen, sodass dann insgesamt 10 Wohnungen zur Verfügung stehen werden.

1,4 Millionen Euro für Altstadterhaltung 2007/2008

Seit Beginn der Altstadtförderung hat die Stadt Linz insgesamt 13,5 Millionen Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Nachdem es im Jahr 2006 zum Stillstand der Ansuchen kam, wurden die Fördermittel 2007 von 100.000 auf 700.000 Euro erhöht. Auch heuer beträgt das Budget für die Förderung von Altstadtsanierungsprojekten 700.000 Euro.

Im April 2008 hat der Beirat für Stadtgestaltung drei Projekte befürwortet. Nach den Sanierungsarbeiten werden sie insgesamt 34 neue Wohnungen beherbergen. Für weitere Altstadtprojekte liegen Förderansuchen vor. Sie betreffen das Losensteiner Freihaus (Altstadt 2), das Konrad-Vogel-Haus (Altstadt 4), das Starhemberger Freihaus (Altstadt 28), das Apothekerhaus (Hofberg 10), das Haus Hofgasse 3, das Kepler-Haus (Rathausgasse 5) sowie die Häuser Pfarrgasse 14 und Domgasse 14.

Wilheringer Stiftshaus, Altstadt 13: Mitte Juni ist Baubeginn

Das Wohn- und Geschäftshaus mit der Adresse Altstadt 13 besteht aus einem Hauptgebäude und zwei unterschiedlich langen Seitenflügeln. Durch einen Neubau mit Treppenhaus und Lift werden die beiden Seitenflügeln so verbunden, dass zwei Höfe entstehen. Im dritten Obergeschoß und im neu ausgebauten Dachgeschoß sollen acht neue Wohnungen mit Terrassen entstehen.

Im Erdgeschoß werden drei Geschäfte entstehen. Es sind auch drei Büros geplant. Alle 16 Wohnungen sind Mietwohnungen und verfügen über Wohnflächen zwischen 60 und 128 Quadratmetern.

Mitte Juni wird mit den Bauarbeiten begonnen, eine Fertigstellung ist im Sommer 2009 vorgesehen. Die Gesamtkosten betragen 3,5 Millionen Euro.

Freihaus Schallenberg, Hofgasse 21

Das Wohnhaus an der Hofgasse 21 am Fuße des Schloßberges soll um ein Vollgeschoß und ein zurückgesetztes Dachgeschoß aufgestockt werden. Dort soll ein Penthouse entstehen, das in zwei Wohnungen teilbar ist. Die fünf Wohnungen des Hauses erhalten einen Lift im Innenhof und verfügen über Terrassen und Lichthöfe. Das oberste Geschoß ist im Norden zurückgesetzt.

Freihaus Salburg, Altstadt 6 und 8: Bauverhandlung im Juni

Durch den Zu- und Umbau des Freihauses Salburg werden 18 Wohnungen entstehen. Das lärmintensive Restaurant wird verlegt und erhält eine Schallschutzfixverglasung. Neben der Erweiterung des Lokals im Erdgeschoß ist auch ein Umbau der bestehenden Wohngeschoße geplant und der gesamte Dachraum wird ausgebaut. Im Dachgeschoß entstehen drei neue Wohnungen mit Größen zwischen 100 und 180 Quadratmetern.

Die Bauverhandlung ist voraussichtlich im Juni, damit wäre ein Baubeginn noch im heurigen Sommer möglich. Die Bauzeit beträgt ein Jahr. Die Baukosten sind mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

Baubeginn für Sanierung des „Kepler-Hauses“ im Juni 2008

Seit Juni laufen die Bauarbeiten für die Sanierung des „Kepler-Hauses“ an der Rathausgasse 5. Eine Fertigstellung ist Ende des Jahres geplant.

Die Generalsanierung umfasst die gesamte Haustechnik und die Fassade. Das Haus erhält einen Lift und einen Fernwärmeanschluss. Ein ursprünglich geplanter Dachgeschoßausbau wird wegen Anrainer-Einsprüchen nicht gemacht.

Im ersten Obergeschoß wird der „Kepler-Salon“ als wissenschaftliche Begegnungsstätte für 2009 eingerichtet. Der Salon soll ein Schaufenster für Universitäten, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Spitäler und forschungsorientierte Unternehmen werden. Hier soll ein Dialog der Wissenschaften mit der Linzer Bevölkerung und den Gästen des Kulturhauptstadtjahres stattfinden.

Die drei Wohnungen im zweiten und die 5 Wohnungen im dritten Obergeschoß mit Größen zwischen 30 und 45 Quadratmeter werden umfassend saniert. Eine Wohnung im zweiten Obergeschoß ist bereits vermietet. Das Erdgeschoß ist für die Gastronomie mit 3 Lokalen reserviert.

Sanierungen des Straßenraums

Einen besonderen Sanierungsschwerpunkt bilden im heurigen Jahr die Industriezeile, die Dauphinestraße in Kleinmünchen sowie in der Innenstadt die Herrenstraße. Diese drei Projekte erfordern ein Investment von mehr als 3,2 Millionen Euro. Neben diesen Einzelprojekten werden auch heuer wieder zwei Millionen Euro in das Straßen-Sondersanierungsprogramm investiert. 2007 mit 44 Abschnitten von Innenstadtstraßen als Schwerpunkt gestartet, folgen heuer weitere 22 Straßenabschnitte, die saniert werden. Damit soll das Straßenbild von Linz im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2009 verbessert werden und die Stadt eine Visitenkarte für ein gepflegtes Äußeres erhalten.

Generalsanierung der Industriezeile

Einen neuen Fahrbahnbelag erhält ein 770 Meter langer Abschnitt der stark frequentierten Industriezeile zwischen dem nördlichen Hafenbecken und den Firmen Hainzl Industriesysteme und Quelle. Auch 20 Lichtmasten der Straßenbeleuchtung und Teile des Unterbaues sowie der westlichen Gehsteige werden erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am 4. August 2008 und dauern bis Ende November 2008. Sie sind mit 1,25 Millionen Euro kalkuliert.

Zeitgleich mit den Straßenbauarbeiten werden von der Linz Service GmbH die an der Westseite des Sanierungsabschnitts installierten Lichtsignalanlagen der Hafenbahn erneuert. An einigen Kreuzungen der Bahntrassen mit der Industriezeile erfolgt der Einbau von Betonplatten mit versenkten Gleisen, die eine komfortable Überquerung der Gleisanlagen ermöglichen.

Neue Straßenraumgestaltung der Herrenstraße

Ab Ende Juli 2008 erhält die Herrenstraße zwischen Promenade und Rudigierstraße ein neues, einheitliches Erscheinungsbild. Die Baumaßnahmen schlagen sich mit 600.000 Euro zu Buche. Sie dauern bis Ende November 2008.

Die gesamte Oberfläche des rund 370 Meter langen Straßenabschnitts wird mit jenem 40 mal 42 Zentimeter großen Steintyp gepflastert, der auch für die Oberflächengestaltung des Domplatzes verwendet wird. Zwischen der Einmündung der Steingasse und der Rudigierstraße wird die Pflasterung so ausgeführt, dass sie niveaugleich mit den Gehsteigen ist. Sie können auch während der Bauarbeiten benützt werden. Durch die Neugestaltung fallen die Schrägparkplätze beim Domplatz weg. Nördlich der Einmündung der Steingasse bringen künftig sieben Laubbäume Grün in das Straßenbild der Herrenstraße.

Neugestaltung der Dauphinestraße

Umfangreiche Bau- und Gestaltungsmaßnahmen werden das Zentrum von Kleinmünchen ab Ende September 2008 attraktiver machen. Zwischen der Karl-Steiger-Straße und der Straßenbahnquerung wird seit Mai 2008 der gesamte Straßenraum der Dauphinestraße auf 250 Meter Länge neu gestaltet.

Dabei wird vor allem den FußgängerInnen mehr Platz gegeben, da die Fahrbahnränder der Dauphinestraße den unbedingt notwendigen Fahrbahnquerschnitten angepasst werden. Leuchtstelen und Leuchtpoller entlang des Fahrbahnrandes sorgen künftig für gute Lichtverhältnisse. Im gesamten Straßenraum sind Baumpflanzungen vorgesehen. Die Verkehrssicherheit kommt bei der Neugestaltung ebenfalls nicht zu kurz. So wird die bestehende Straßenbeleuchtung mit Seilhängeleuchten erneuert und damit für eine bessere Ausleuchtung sorgen. Ebenso sind zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Umbau der Ampel Dauphinestraße/Karl-Steiger-Straße, die Erneuerung der Fußgängerwechselblinkanlage Dauphinestraße/Eurospar sowie die Adaptierung der Fußgängerdruckknopfanlage Dauphinestraße / Denkstraße geplant. Die Kosten betragen 1,37 Millionen Euro.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Linzer Sanierungsprojekte“)

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