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GESUNDHEIT
Presseaussendung vom 02.03.2009

Gesundheitspreise der Stadt Linz werden vergeben

Am Montag, 2. März, um 17 Uhr wird Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal im Renaissancesaal des Alten Rathauses die Gesundheitspreise der Stadt Linz überreichen. Insgesamt werden sieben Projekte ausgezeichnet. In Summe erhalten die PreisträgerInnen 6 500 Euro. Die Verleihung der Gesundheitspreise 2008 erfolgt in den Kategorien „Krankenhäuser“ und „Initiativen, Vereine, Betriebe und Bildungseinrichtungen“. Insgesamt wurden 19 Projekte für den Gesundheitspreis eingereicht.

„Die engagierte Beteiligung beim Linzer Gesundheitspreis beweist, dass es uns erneut gelungen ist, die Motivation der MitarbeiterInnen im Linzer Gesundheitsbereich zu fördern. Die Auszeichnungen mit dem Linzer Gesundheitspreis sollen auch einen Ansporn für die künftige Arbeit im Gesundheitswesen darstellen“, unterstreicht Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal die Grundintention der Preisverleihung. 

In der Kategorie „Krankenhäuser“ werden vier Projekte ausgezeichnet. Den ersten Platz konnte das Projekt „Gib mir deine Hand – ein Begleitbuch für trauernde Kinder“ des Krankenhauses der Elisabethinen für sich verbuchen. Das Buch wurde vom Konvent der Elisabethinen Linz-Wien erstellt und wird im Krankenhaus der Elisabethinen in der täglichen Arbeit für die Begleitung von Kindern stationärer PatientInnen eingesetzt. Ein wesentliches Ziel der Publikation ist es, Eltern, Verwandte, Freunde oder Bezugspersonen, die ein Kind bei der Trauer um sterbende Angehörige begleiten möchten, zu unterstützen. Auch für Personen, die auf Grund ihrer Tätigkeit mit der Trauer von Kindern befasst sein können, zum Beispiel LehrerInnen, KindergärtnerInnen, Krankenschwestern/-pfleger, SozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen sozialer Dienste kann das Buch ein wertvoller Begleiter sein.

Den zweiten Preis erhält das Projekt „MigrantInnenfreundliches Krankenhaus“ des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz. Ein grundlegendes Ziel dieses Projekts ist die verbesserte Information, Aufklärung und Kommunikation mit PatientInnen und deren Angehörigen mit Migrationshintergrund. Ein Team bestehend aus Mitgliedern der Bereiche Medizin, Pflege, Sozialdienst, psychologischer Dienst, des Ausbildungszentrums und des Betriebsrats befasste sich mit Möglichkeiten der Förderung der interkulturellen Kompetenz im Rahmen der Betreuung von PatientInnen.

Auch der dritte Preis – die Auszeichnung eines interdisziplinären Projekts zur Optimierung der Schmerztherapie auf der Orthopädie wurde an das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Linz verliehen. Dabei ging es vor allem darum, die Schmerztherapie auf den Bettenstationen der Orthopädie des AKh zu analysieren und bei Bedarf durch eine klinisch/pharmazeutische Intervention zu verbessern. Ex aequo mit dem dritten Preis wurde das Projekt „Internetportal zur Befundeinsicht für Transplant-PatientInnen“ des Krankenhauses der Elisabethinen ausgezeichnet. Den PatientInnen wird dadurch ermöglicht, gesichert mit einem Passwort, ihre Ambulanzbefunde aktuell einzusehen.

In der Kategorie „Initiativen, Betriebe, Vereine und Bildungseinrichtungen“ ging der erste Preis an die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse für das Projekt „ANNA & EMMA -  zwei Servicepakte für pflegende Angehörige“. Mit dem Paket „ANNA – Angehörige nehmen Auszeit“ bietet die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse pflegebedürftigen Angehörigen die Möglichkeit, eine Auszeit für die Dauer von drei Wochen in Form eines Kur- und Erholungsaufenthaltes zu nehmen. Mit „EMMA – Eltern mit Kind machen Auszeit“ wurde darauf aufbauend eine spezielle Zielgruppe der pflegenden Angehörigen erfasst: Eltern, deren Kinder eine geistige und/oder körperliche Beeinträchtigung haben, können ebenfalls eine Auszeit nehmen, und zwar, indem ein Elternteil mit dem Kind auf Kur fährt.

An zweiter Stelle konnte sich das Projekt „Lebens-, Sozial- und Gesundheitsberatung für Menschen mit Migrationshintergrund“ des Vereins migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ. platzieren. Im Rahmen dieses Projekts wird die muttersprachliche Beratung, Aufklärung und Unterstützung von MigrantInnen im Gesundheitsbereich verbessert und Hilfestellung durch spezielle Beratung bei gesundheitlichen und persönlichen Problemen geboten.

Mit dem dritten Preis wird das Buch „KiJa on Tour 2007/2008“ des Instituts Suchtprävention und der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. gewürdigt. Es ist mit diesem Buch gelungen, den Umgang von Jugendlichen mit Versuchungen und Suchtverhalten in Musicalform aufzubereiten und diese Thematik im Rahmen eines Lernbehelfes für LehrerInnen aufzubereiten.

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