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STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 02.04.2009

Zügiger Baufortschritt bei städtischen Hochbauvorhaben

Eine Reihe wichtiger Neubau- und Sanierungsprojekte wird derzeit von der Stadt Linz bzw. ihrer Immobiliengesellschaft realisiert:
  • Der Neubau des Hortes und Kindergartens Korefschule. 
  • Die Erweiterung und Generalsanierung der beiden Sonderschulen „Schule für Alle am Teistlergut“ und „Schule für Dich und Mich“.
  • Der Ausbau der Volksschule Rennerschule.
  • Der Umbau der Poschachervilla für die Unterbringung einer Krabbelstube.
  • Der Umbau des ehemaligen Salzamts in ein Atelierhaus.
  • Die Adaptierung von Räumlichkeiten für das Kulturhauptstadtprojekt „Akustikon“.
  • Die Fortsetzung der Sanierung der Musikschule.

„Die Stadt Linz versucht die laufenden Bauprojekte zügig voranzutreiben und zahlreiche neue Projekte zu starten, um Arbeitsplätze zu sichern“, ist Hochbaureferent Stadtrat Johann Mayr mit dem umfassenden Investitionsprogramm zufrieden. 

Kindergarten und Hort Korefschule schon in Betrieb

Erst kürzlich im März 09 wurde der Neubau des Kindergartens und des Hortes am Areal der Korefschule am Bindermichl in Betrieb genommen. An der Fertigstellung der Außenanlagen wird noch gearbeitet. In dem Neubau an der Werndlstraße sind vier Kindergarten- und fünf Hortgruppen untergebracht, drei weitere Gruppenräume für Hortgruppen wurden noch zusätzlich im Volksschulgebäude geschaffen.

Die neuen Räumlichkeiten werten das Kinderbetreuungsangebot im Stadtteil Bindermichl wesentlich auf. Sie ersetzen die zwei räumlich sehr beengten Kindergärten Ramsauerstraße und Kreßweg sowie den Hort Kreßweg. Am Standort Korefschule werden derzeit 84 Kinder im Kindergarten und 176 SchülerInnen im Hort betreut.

Der Neubau und die Adaptierungsarbeiten kosten inklusive Einrichtung rund 5,5 Millionen Euro. Die Planung des Gesamtprojekts erfolgte durch die Wiener Architektin DI Alexa Zahn. Sie gewann 2006 einen Architekturwettbewerb mit 13 Einreichungen.

Der 1 586 Quadratmeter große Neubau mit U-förmigem Grundriss wurde an die bestehende Volksschule angedockt. Im Erdgeschoß findet der Kindergarten mit eigenem Eingang Platz. In die vier Gruppenräume gelangt man über einen zentral gelegenen Spiel- und Bewegungsbereich. Daran anschließend befindet sich der Essbereich mit einer Ausspeisungsküche. Von den rund 60 Quadratmeter großen Gruppenräumen führen überdeckte Terrassen zu den Freiflächen. Auch der 175 Quadratmeter große Innenhof lädt zum Aufenthalt im Freien ein.

Der Eingang zum Hort erfolgt über den bestehenden Verbindungsgang der Schule, wo auch der behindertengerechte Lift situiert ist. Fünf der acht Hortgruppen befinden sich im Obergeschoß des Neubaus. Drei zusätzliche Hortgruppen sind im baulich mit dem Neubau verbundenen Obergeschoß des Volksschulgebäudes. Die Hortküche mit Essbereich für alle Gruppen ist ebenfalls im adaptierten Volksschulgebäude untergebracht. Dort können die Hortkinder auch einen Computer- und einen Mehrzweckraum benützen.

Erste neue Klassenräume für die „Schule für Alle am Teistlergut“

Schon weit fortgeschritten ist die Generalsanierung der „Schule für Alle am Teistlergut“ in der Karlhofsiedlung in Urfahr. Die endgültige Fertigstellung soll bis Schulbeginn im Herbst erfolgen.

Das rund 45 Jahre alte Sonderschulgebäude wurde um eine Ebene mit 720 Quadratmetern Fläche aufgestockt. Das neue dritte Dachgeschoß wird bereits ab Mitte April 2009 mit vier Klassen vom Ausweichquartier im Gebäude der früheren Sozialakademie auf dem Riesenhof-Areal in Betrieb genommen. Weitere vier Klassenräume stehen ab dem Schuljahr 2009/2010 zur Verfügung.

Bis September 2009 werden noch Arbeiten am Eingangsbereich, die komplette Neumöblierung der Schule sowie die Außenanlagen finalisiert.

Das Eingangsgeschoß bietet künftig unter anderem Platz für die Direktion, einen Veranstaltungsraum, je zwei Werk- und Sprachtherapieräume sowie einen Musikraum. Im Erdgeschoß werden drei Klassenräume, Räume für die Nachmittagsbetreuung, eine Lehrküche, eine Ausspeisungsküche mit Essbereich und diverse Funktionsräume untergebracht. Geplant wurde der Umbau vom Linzer Architekten DI Helmut Siegel.

Der mit 5,51 Millionen Euro veranschlagte Investitionsrahmen enthält auch die Verbesserung der Wärmedämmung der benachbarten Volksschule, die Erneuerung einer WC-Anlage der Volksschule und den Einbau sicherheitstechnischer Einrichtungen wie einer Alarmanlage. Diese Baumaßnahmen sind für den Sommer 2009 vorgesehen. Geplant wurde der Umbau vom Linzer Architekten DI Helmut Siegel.

„Schule für Dich und Mich“ ab Herbst 2009 in modernem Gebäude

Das rund 35 Jahre alte Gebäude der Sonderschule 6 zählt zum Schulkomplex der Rennerschule im Stadtteil Neue Heimat. Von der alten Bausubstanz blieben im Rahmen des Umbaus nur die Außenwände und die tragenden Strukturen für das Umbauprojekt übrig. Die Bau- und Einrichtungskosten betragen voraussichtlich 5,58 Millionen Euro. Der Schulbetrieb findet derzeit in einem neben der Schule errichteten Containerkomplex statt.

Als erste Bauetappe wurde ein zirka 600 Quadratmeter großes zweites Obergeschoß aufgesetzt. Auf dieser Ebene finden unter anderem sechs Klassenräume, ein Therapieraum und ein Pflegebad Platz. Zum Raumprogramm für den Umbau des ersten Obergeschoßes zählen drei Klassenräume, ein Konferenzzimmer, Direktionsräumlichkeiten, ein Computerraum, ein Lehrmittelzimmer und ein Pflegebad.

Im Erdgeschoß entstehen eine Lehrküche, eine Ausspeisungsküche und drei neue Klassenräume, die auch für die Nachmittagsbetreuung genutzt werden. Ein durch Trennwände vom Foyer abtrennbarer multifunktionaler Bereich wird als Speise- und Freizeitraum dienen. Die Freiflächen vor den Klassenräumen sind direkt erreichbar. Das Untergeschoß wird zwei neuen Werkräumen Platz bieten. Die Ausführungsplanung des Projekts stammt vom Trauner Architekturbüro Enzenhofer/Dornstädter.

Baubeginn für Zubau der Volksschule Rennerschule

In einem Gebäudekomplex zusammengefasst wird die derzeit auf zwei Gebäude verteilte Volksschule Rennerschule (VS 28). Dafür ist die Errichtung eines zweigeschoßigen Zubaus mit 530 Quadratmetern Nutzfläche erforderlich. Der Bau des Gebäudes mit vier Klassenzimmern und zwei Werkräumen beginnt Mitte April 2009 und wird in Etappen bis Februar 2010 vollendet. Bis zu diesem Zeitpunkt sind auch ein neuer Pausen- und Freizeitraum und die neuen Räumlichkeiten für die Direktion der Volksschule fertig.

Das Volksschulgebäude erhält im Sommer 2009 eine neue Fassade mit Vollwärmeschutz. Das Dachgeschoß wird wärmegedämmt und neu gedeckt. Die acht Klassenräume werden durch neue Decken, eine neue Beleuchtung und frische Malerei aufgewertet. Überdies erfolgt eine Sanierung der WC-Anlagen. Die Baumaßnahmen erfordern insgesamt rund 2,3 Millionen Euro.

Adaptierung der Poschachervilla für Krabbelstube beginnt im April

Die im Besitz der Stadt Linz befindliche Poschachervilla an der Poschacherstraße wird ab September 2010 eine Krabbelstube mit fünf Gruppen beherbergen. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert beginnen im April 2009. Die Bau- und Einrichtungskosten betragen rund 2,3 Millionen Euro.

Für die neue Nutzung des 670 Quadratmeter großen Objekts muss die Raumstruktur durch Abbruch von Zwischenwänden verändert werden. Im Raumkonzept sind für das Erdgeschoß neben der Foyerzone unter anderem ein Gruppenraum, eine Küche und Speiseräume vorgesehen. Im ersten und zweiten Obergeschoß werden jeweils zwei Gruppenräume mit Aufenthaltsbereichen untergebracht. Die Terrasse im zweiten Obergeschoß wird für die Errichtung eines Wintergartens verwendet.

Das Gebäude und sein 7 198 Quadratmeter großer Park wurden 2007 von den ÖBB um 615 000 Euro an die Stadt Linz verkauft. Die um 1840 erstmals erwähnte Villa war lange Zeit der Wohnsitz des Unternehmers Josef Poschacher, der in Linz eine bedeutende Brauerei betrieb. Der sechsgeschoßige Turm entstand 1902.

Renovierung des ehemaligen Salzamts bis Mitte 2009

Das denkmalgeschützte ehemalige kaiserliche Salzamt an der Oberen Donaulände 15 wird seit Anfang Mai 2008 in ein Atelierhaus mit Wohnmöglichkeiten für bildende KünstlerInnen umgebaut. Die einschließlich der Einrichtung rund 3,6 Millionen Euro kostende umfassende Revitalisierung wurde vom Linzer Architekten DI Reinhard Morawetz geplant. Die Eröffnung soll am 1. Juli 2009 erfolgen.

Die Rohbau- und Rohinstallationsarbeiten sind ebenso wie die Fassaden- und Fenstererneuerung bereits abgeschlossen. Im Zuge der Innenausbauarbeiten werden derzeit Teile der Holzdecken saniert, Holzböden verlegt und die Sanitärbereiche verfliest. Vor der Lieferung der Einrichtung wird das Gebäude ausgemalt.

Im einstigen Salzamt werden unter anderem ein 170 Quadratmeter großer Ausstellungsraum, neun Ateliers, fünf Wohnungen für KünstlerInnen und ein Lokal mit 30 Sitzplätzen untergebracht. Die gesamte Netto-Nutzfläche beträgt rund 1 700 Quadratmeter.

Die Stadt Linz hat das Barockgebäude, das im Kern aus dem 17. Jahrhundert stammt, im Jahr 2006 um 640 000 Euro von Ilse Wöhrer und Christoph Buchgeher erworben.

„Akustikon“ erhält Domizil an der Pfarrgasse

Das von Peter Androsch geleitete Linz09-Projekt Akustikon wird sich ab Mitte 2009 dem „Hören in Zeiten der akustischen Umweltverschmutzung“ widmen. Für das Projekt werden seit Februar 2009 Räumlichkeiten im Erdgeschoß der Häuser Pfarrgasse 9 und 13 adaptiert. Der dazwischen gelegene frühere Durchgangsbereich vom Innenhof des Alten Rathauses zur Pfarrgasse wurde in die Ausstellungsfläche integriert. Insgesamt entstehen rund 300 Quadratmeter Nutzfläche. Neben den baulichen Veränderungen werden auch Teile der Elektroinstallation erneuert und eine neue Beleuchtung sowie Brandmelder installiert. Der Umbau kostet rund 40 000 Euro. Die Eröffnung ist für den 27. Juni 2009 geplant.

Zweite Etappe der Musikschulrenovierung im Sommer 2009

Die 2008 begonnene Renovierung der Musikschule der Stadt Linz wird im Sommer 2009 abgeschlossen. Die Gesamtkosten sollen voraussichtlich 1,3 Millionen Euro betragen. Davon wurden 2008 bereits rund 700 000 Euro in die Neugestaltung und Möblierung des Festsaales, in die Erneuerung der Beleuchtung und in die Sanierung der sanitären Anlagen investiert.

Die im Jahr 2009 noch ausstehenden Arbeiten umfassen Entfeuchtungsarbeiten, die Sanierung der Fassade und der Fenster, die Erneuerung von Malerei und Böden der 60 Unterrichtsräume sowie die Neugestaltung des Eingangsbereiches.

Projekte mit Baubeginn 2009

Neben den aktuellen Bauprojekten werden 2009 noch einige Projekte begonnen. Darunter unter anderem:

  • Erweiterung sowie Adaptierung der VS 49 Robinsonschule für die Einrichtung eines Hortes.
  • Dachgeschoßausbau in der Polytechnischen Schule Spallerhof.
  • Aufstockung Hort Allendeplatz.
  • Krabbelstubeneinbau Dauphinestraße.
  • Neubau Werkstättentrakt Hauptfeuerwache.

Darüber hinaus werden 2009 einige weitere kleinere Adaptierungs- beziehungsweise Sanierungsprojekte im Rahmen des Konjunkturpaketes durchgeführt. Die Stadt Linz will damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen beitragen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Hochbaureferent Stadtrat Johann Mayr über den Baufortschritt bei aktuellen Hochbauprojekten der Stadt Linz)

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