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SOZIALES
Presseaussendung vom 05.05.2009

Neugestaltung von Linzer Spiel- und Freizeitplätzen

Spielkonsolen, TV und Internet haben bei schönem Wetter in Linz ausgespielt, denn dann zieht es die Linzer Kinder und Jugendlichen ins Freie. Mit FreundInnen auf einer coolen und modernen Fun-Sportanlage Basket- oder Volleyball zu spielen, neue Skateboardtricks zu lernen, sich auf den Socceranlagen zu matchen oder sich einfach nur mit Gleichgesinnten zu treffen – all das ist in Linz kein Problem.

Besonders auch für Familien und kleinere Kinder bieten die städtischen Spielanlagen mit ihren zahlreichen Spielgeräten, wie Klettertürmen, Schaukeln und Rutschen unzählige Möglichkeiten die Freizeit bestmöglich zu verbringen. Durch ein dicht gespanntes Netz der öffentlichen Spielplätze, ist dabei eine rasche Erreichbarkeit der Anlagen garantiert.

In Linz leben heute mehr als 23 000 junge Menschen im Alter von 6 bis 18 Jahren. Vor allem für sie stehen 111 Spiel- und Jugendplätze auf über 330 000 Quadratmetern das ganze Jahr zur Verfügung. Eingebettet in schöne Parkanlagen bieten sie ein optimales und vor allem kostenloses Freizeitangebot für die gesamte Familie.
Um dieses Angebot stets den aktuellen Bedürfnissen anzupassen, mit aktuellen Spielgeräten zu versorgen sowie die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, erfolgt regelmäßig eine Optimierung. Darüber hinaus wird besonders für eine Barrierefreiheit der Plätze gesorgt. Ältere Anlagen werde bei Bedarf saniert oder von Grund auf neugestaltet. Für das heurige Jahr haben die Linzer Stadtgärten zehn dieser Projekte geplant. Dabei investiert die Stadt Linz  rund 451 000 Euro.  

Sauber und sicher

Die 111 Spielplätze in unterschiedlichsten Ausstattungen – vom Pöstlingberg bis Pichling – werden sorgfältig und mit viel Wissen und handwerklicher Geschicklichkeit von den Stadtgärten Linz betreut. Die Parkmitarbeiter und Partieführer reinigen die Spielplätze sooft es notwendig ist, durchschnittlich drei Mal die Woche, manche der sehr frequentierten Anlagen sogar bis zu zwei Mal am Tag. Gleichzeitig findet eine Kontrolle der Spielgeräte statt. Kleinere Defekte werden vom mobilen Spielplatztrupp, bestehend aus einem Tischler und einem Schlosser, direkt vor Ort behoben. Größere Reparaturen werden in der Tischlerwerkstatt und der Schlosserei durchgeführt.

Jedes Spielgerät wird einer jährlichen Hauptprüfung und einer vierteljährlichen operativen Prüfung unterzogen. Ein dazu ausgebildeter Mitarbeiter, der sein Fachwissen stets durch Schulungen aktuell hält, führt diese Überprüfungen nach den Europäischen Normen EN 1176 und EN 1177 in der geltenden Fassung durch. Über jedes Gerät gibt es einen Prüfbericht mit Fotodokumentation und Beschreibung der notwendigen Wartungsarbeiten. Ziel der Stadtgärten ist es, die öffentlichen Spielplätze stets sicher, attraktiv und einladend zu präsentieren.

Mitbestimmen erwünscht

Bei der Gestaltung und Planung von Kinderspielplätzen und Jugendfreizeitanlagen ist Mitbestimmung angesagt. Eltern, Kinder und Jugendliche werden im Rahmen eines BürgerInnenbeteiligungsverfahrens intensiv in den Entstehungsprozess eingebunden und können so ihre genauen Vorstellungen einbringen. Über 70 Prozent der neuen Plätze wurden dabei schon gemeinsam erarbeitet. Organisiert werden diese Beteiligungsverfahren vom Linzer Kinder- und Jugendbüro, einer eigenen Abteilung, die sich als Servicestelle um die Anliegen der jungen LinzerInnen kümmert.

Projekte 2009:

Jugendpoint Eisenbahnbrücke:

Dieses Großprojekt entstand unter wesentlicher Mitwirkung der Linzer Jugendlichen. In mehreren Workshops sind die Wünsche und Ideen aller mit eingeflossen. Gemeinsam mit der planenden Architektin Olivia Schimek, dem Kinder- und Jugend-Service sowie den Stadtgärten Linz ist daraus ein umsetzungsfähiges Projekt im Donaupark nahe der Eisenbahnbrücke entstanden, das nach Fertigstellung im Sommer 2009 seinesgleichen suchen wird.

Entstehen wird eine Chillout-Zone mit Liegewellen, einem Strand am Donauufer, mehreren Holzdecks zum Verweilen, eine Bühne für Auftritte und Performances mit Sitztribüne sowie zwei Freewalls zur freien Gestaltung. Großzügige Sonnensegel sorgen für den nötigen Sonnenschutz.

Alles in allem ein äußerst attraktiver Jugendbereich der ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen der BenutzerInnen entstehen wird.

Investitionskosten: 200 000 Euro

Umsetzung: Juli  2009

Prunerstift:

Der Spielplatz wurde 1993 erstmalig errichtet und soll heuer nach erfolgter Bürgerbeteiligung am 24. März neugestaltet beziehungsweise mit neue Geräten ausgestattet werden. Geplant ist in Absprache mit den BürgerInnen die Erhaltung der wunderschönen Bäume, ein eigener Wasserspielbereich beim bestehenden Brunnen sowie ein eigener Kleinkinderspielbereich. Weiters eine Nestschaukel, ein Klettergerüst, ein Multifunktionsklettergerüst und der bestehende Hügel soll in seiner Funktion erhalten bleiben.

Investitionskosten: 35 000 bis 40 000 Euro

Umsetzung: Juni 2009

Klausenbachstraße:

Bei der BürgerInnen-Beteiligung am 26. März wurden folgende Wünsche erarbeitet. Mehrere Geschicklichkeits- und Klettergeräte, Balanciermöglichkeiten, zusätzliche Sitzmöglichkeiten mit Tischen im Schatten, Sonnenschutz und verschiedenste Schaukeln für größere Kinder und auch ganz Kleine. Die Ballspielwiese bleibt auf allgemeinem Wunsch erhalten.

Investitionskosten:  24 400 Euro

Umsetzung: Juni 2009

Panuliwiese:

Diese Jugendspielanlage befindet sich nahe dem Bulgariplatz und wird mit neuen interessanten Bewegungs- und Klettergeräten ausgestattet und so um einige Attraktionen erweitert. Der bestehende Beachvolleyballplatz bleibt erhalten, ebenso die riesige Ballspielfläche.

Investitionskosten: 25 500 Euro

Umsetzung: Mai 2009

Afritschweg:

Der Jugendspielplatz wird mit einer riesigen Kletterkugel neu ausgestattet, dazu kommt noch eine große Nestschaukel. Diese beiden neuen Elemente verleihen der bestehenden Anlage mit ihren interessanten Hügeln und der Sitzarena sowie der riesigen Röhrenrutsche wieder eine große Attraktivität und Spannung.

Investitionskosten: 30 000 Euro

Umsetzung: Juli 2009

Skatepark Ennsfeld:

Der sensationelle Skatepark Ennsfeld mit seinem in Österreich und Süddeutschland einzigartigem Pool wird durch einige neue Betonrampen für die kleineren Profis erweitert.

Investitionskosten: 30 000 Euro

Umsetzung: Juli 2009

Kinderbad Auerpeint/Negrelliweg:

Bei der Bürgerbeteiligung am 31. März wurde in Zusammenarbeit mit den BürgerInnen erarbeitet, dass die große Spielanlage durch eine kleinere offene Kletteranlage ersetzt werden soll. Balanciermöglichkeiten, verschiedenste Schaukeln, sowie Tische bei den Bänken und ein eigener Bereich für Kleinkinder sollen auch Bestandteil der Anlage werden.

Investitionskosten: 55 000 Euro

Umsetzung: Juni 2009

Keplerstraße:

Bei der Bürgerbeteiligung Anfang April wurde beschlossen, dass eine ähnliche Anlage wie im Biesefeld entstehen soll. Diverse Schaukel- und Geschicklichkeits- wie auch Balanciermöglichkeiten und auch ein Bereich für Kleinkinder ist geplant.

Investitionskosten: 30 000 Euro

Umsetzung: Juni 2009

Linz 2009 – Bespielbare Buchstaben:

Diese interessanten Spielelemente waren bei zwei Gartenschauen im Einsatz und werden in den kommenden Wochen in einer Linzer Parkanlage aufgestellt. Sie stellen eine interessante Bereicherung zum Spielen und Verweilen dar.

Investitionskosten: 13 000 Euro

Umsetzung: Mai 2009

Wankmüllerhofhügel:

Diese charmante kleine Spielanlage wurde aus restaurierten Eigenbeständen der Stadtgärten zusammengestellt und an einem idyllischen Platz am Wankmüllerhofhügel unter wunderschönen alten Schattenspendenden alten Bäumen auf Wunsch der Anrainer neu errichtet.

Investitionskosten: 3 000 Euro

Fertigstellung: April 2009

Ein hohes Augenmerk bei all diesen Anlagen wird auf die größtmögliche barrierefreie Ausführung gelegt.

Neueste Trends in Linz

Eine entsprechende Gestaltung von Spiel- und Freiräumen soll auch in Zukunft ein Ziel der Stadt Linz sein. Um aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich aufzuzeigen, findet nunmehr zum dritten Mal innerhalb von 15 Jahren am 18. und 19. Juni im Linzer Alten Rathaus,  gemeinsam mit dem IFAU – Institut für Angewandte Umweltbildung, ein Spiel- und Freiraumsymposium statt. Mittlerweile gilt diese Veranstaltung als wichtigste Fachtagung zu diesem Themenbereich in Österreich. Die Stadtgärten Linz sind bereits zum dritten Mal Mitveranstalter dieses Symposiums. Unter den 111 Linzer Spielplätzen gehören etliche zu den innovativsten in Österreich.

Eine der Hauptattraktionen des Spiel- und Freiraumsymposiums wird am Hauptplatz entstehen. Zwischen dem Brunnen und der Pestsäule entsteht ein temporärer Spielraum, der während des gesamten Symposiums für Kinder, Jugendliche und alle anderen Interessierten bis zum 21. Juni frei zugänglich ist. Inmitten einer großzügigen Spiellandschaft werden die neusten Trends am Spielgerätesektor gezeigt. Da gibt es einen bespielbaren Elch, eine Kletterlandschaft im Urwald-Design, Fitnessgeräte für Jung und Alt, eine Elefantenfamilie zum Krabbeln und Rutschen, Nestschaukeln, Klettertürme, Wackelschafe und noch vieles mehr.

Spielplätze in Linz.

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