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FINANZEN
Presseaussendung vom 25.05.2009

Aktuelles aus dem Finanz-, Bildungs- und Bauressort

In der Juni-Sitzung 2009 des Linzer Gemeinderates liegen unter anderen folgende Anträge aus dem Finanz-, Bildungs- und Bauressort zur Beschlussfassung vor:
  • Der Kauf der Linzer Tabakfabrik und des Donauparkstadions.
  • Die Gründung einer Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft für das Areal der Tabakfabrik.
  • Eine Subvention für die Erweiterung des Wirtschaftsförderungsinstituts.
  • Die Adaptierung von Räumlichkeiten des Stadtmuseums Nordico für eine attraktive gastronomische Nutzung.
  • Die Teilnahme des Atelierhauses Salzamt am EU-Projekt „Urban Interventions“.

Kauf der Tabakfabrik und des Donauparkstadions

Spielraum für die Stadtentwicklung sichert sich die Stadt Linz mit dem Kauf der Linzer Tabakfabrik. Deren Schließung gab die Japan Tobacco International, als Eigentümerin, Ende September 2007 bekannt. Die Hauptgebäude der Tabakfabrik zählen zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Österreichs und stehen unter Denkmalschutz. Sie wurden von  1930 bis 1935 nach Plänen des deutschen Architekten Prof. Dr. Peter Behrens und seines österreichischen Kollegen Prof. Dr. Alexander Popp errichtet. Die Neubauten an der Gruberstraße kamen in den frühen 80er Jahren hinzu.

Die Stadt Linz wird das 38 148 Quadratmeter große Fabriksareal und den Gebäudebestand zum Preis von 17 Millionen Euro (exklusive Umsatzsteuer) von der Austria Tabak GmbH erwerben.

Die Stadt Linz kauft von der ATW auch das 12 024 Quadratmeter große Donauparkstadion. Der Kaufpreis beträgt 700 000 Euro (exklusive Umsatzsteuer). Die bestehenden Pachtverträge mit dem Sportverein Austria Tabak Linz, dem Fußballverein FC Blau-Weiss Linz und dem Pächter der Sportplatzkantine werden übernommen.

Gründung einer Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft für das ATW-Areal

In Relation zur Größe der Stadt Linz ist das Areal der Tabakfabrik europaweit das größte Neunutzungs-Projekt. Angesichts der Größe und der besonderen Bedeutung für die Stadtentwicklung sollen die Planungs-, Entwicklungs- und Koordinationsarbeiten in einer eigenen Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft organisiert werden. Die Gesellschaft wird sich zu 49 Prozent direkt im Eigentum der Stadt Linz befinden. 51 Prozent übernimmt die städtische Immobiliengesellschaft ILG.

Stadt unterstützt Erweiterung des Wirtschaftsförderungsinstituts

Mit einer Subvention von 150 000 Euro für die Erweiterung des Linzer Wirtschafsförderungsinstituts wird die Stadt Linz ihr Engagement für Aus- und Weiterbildung unterstreichen. Das WIFI leidet derzeit unter Platzmangel und muss viele Kurse an anderen Standorten durchführen. Im Sommer 2009 startet daher ein umfassendes Ausbauprogramm. Bis Ende 2010 wird das direkt an der Wiener Straße gelegene zweigeschoßige Schulungsgebäude mit einer Länge von 98,5 und einer Breite von 15,5 Metern um zwei Etagen aufgestockt. Das vom Linzer Architekturbüro Kneidinger und der Firma L-Bau-Engineering geplante Projekt kostet 7,9 Millionen Euro (exklusive Umsatzsteuer).

In einem der beiden neue Stockwerke entsteht ein multimedial ausgestattetes Fremdsprachen-Kommunikationszentrum mit 17 Seminarräumen, in dem die gesamte Fremdsprachenausbildung des WIFI Linz konzentriert werden soll. Auf der zweiten neuen Ebene werden sieben größere Kursräume eingerichtet. Dort werden unter anderem die sehr gefragten Kurse für die „Lehre mit Matura“ und die Berufsreifeprüfung konzentriert.

Adaptierungsarbeiten für Gastronomiebetrieb im Stadtmuseum Nordico

Die baulichen Voraussetzungen für einen attraktiven Betrieb eines Cafe-Bistros schafft die Stadt Linz im Stadtmuseum Nordico. Im  Zuge der mit 125 300 Euro (exklusive Umsatzsteuer) veranschlagten Umbauarbeiten werden unter anderem eine Küche mit Kühllager sowie eine Lüftungsanlage eingebaut sowie getrennte RaucherInnen- und NichtraucherInnenbereiche. Der Betrieb des Bistros soll Ende Herbst diesen Jahres starten.

Kunstprojekt „Urban Interventions“ im Atelierhaus Salzamt

Das neue Internationale Atelierhaus Salzamt an der Oberen Donaulände soll in Zukunft die Begegnung mit junger bildender Kunst aus dem In- und Ausland ermöglichen. Es bietet unter anderem Ateliers und Wohnmöglichkeiten für fünf KünstlerInnen aus anderen europäischen Städten. Vier Ateliers werden von oberösterreichischen KünstlerInnen genutzt.

Eröffnet wird das Atelierhaus am 10. Juli 2009.

Als Impulsgeber für den  Ausstellungsbetrieb im Atelierhaus Salzamt wird das von der EU geförderte Projekt „Urban Interventions“ wirken. Es wird im Zeitraum Juli 2009 bis Oktober 2010 den KünstlerInnenaustausch mit den Städten Liverpool, Dortmund, Istanbul und Tallinn fördern. KünstlerInnen aus diesen Städten werden maximal sechs Monate im Atelierhaus Salzamt arbeiten und erhalten in dieser Zeit ein Stipendium. Sie werden die in Linz entstandenen Arbeiten in jeweils zwei Ausstellungen präsentieren. Im Gegenzug erhalten heimische Kunstschaffende Ausstellungsmöglichkeiten in den Projektpartnerstädten.

Die Stadt Linz/Linz-Kultur hat das Projekt bei der EU eingereicht und sorgt für die Projektkoordination. Von der 167 555 Euro betragenden Gesamtförderung seitens der EU werden 86 121 Euro dem Atelierhaus Salzamt zur Verfügung stehen.

 

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