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Presseaussendung vom 23.06.2009

IRIS 2009

Ausgezeichneter Umweltschutz in Linz

Am Montag, 22. Juni 2009, zeichnete Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal im Wissensturm die GewinnerInnen des Umweltschutzpreises „IRIS 2009“ aus. Belohnt sind die PreisträgerInnen mit einer von Prof. Helmuth Gsöllpointner entworfenen Holzskulptur sowie mit Geldpreisen worden. Gesponsert wurden die IRIS-Skulpturen von der voestalpine Stahl GmbH.

„Die Aktivitäten rund um die Vergabe des Umweltpreises der Stadt Linz tragen dazu bei, das Umweltbewusstsein der Linzer BürgerInnen und auch in den Linzer Unternehmen zu schärfen“, unterstrich Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal die grundlegenden Intentionen des Umweltpreises. „Die ‚IRIS’ soll ein Ansporn für die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umwelt sein“, so Christiana Dolezal.

IRIS bezeichnete in der Antike den Regenbogen, als Brücke zwischen Mensch und Schöpfung. Als Teil des Auges steht sie für einen wachsamen Umgang mit unserer Umwelt, und als Blume verkörpert sie die Schönheit der Natur.

Die Linzer „IRIS“ wurde heuer zum siebten Mal vergeben. Insgesamt 18 Projekte wurden eingereicht.
Der Hauptpreis, dotiert mit 2 500 Euro, in der Kategorie „Einzelpersonen und Vereine“ ging an Stefan Ortmayr und Silvia Neubauer. Die beiden PreisträgerInnen beschäftigten sich mit dem Bau einer mehr als 30 Meter langen Trockensteinmauer, die vielfältige Kleinlebensräume für Tiere und Pflanzen bietet. Das fast vergessene Wissen um den fachgerechten Bau von Trockensteinmauern geben sie in Seminaren weiter.
 
Anerkennungspreise in der Kategorie „Einzelpersonen und Vereine“ erhielten

  • die Stadtgruppe Linz des Oberösterreichischen Naturschutzbunds für vorbildlich praktizierten Amphibienschutz durch das Anlegen von Laichgewässern und Amphibienschutzzäunen, 
  • Diplompädagogin Eva Blüthl und Franz Kern für das hochwertige Magazin „Linz aus der Froschperspektive“, das sich mit der Natur im Linzer Stadtgebiet befasst, 
  • Stefan Achleitner für die Dissertation „Software CITY DRAIN: Modular conceptual modelling in urban drainage development and application of CITY DRAIN“. Bei CITY DRAIN handelt es sich um eine zukunftsorientierte Open-Source-Software zur integrierten Modellierung von urbanen Abwassersystemen.

Hauptpreisträger „IRIS 2009“ in der Kategorie „SchülerInnen und Jugend“ ist die Robinson-Schule (VS 49). Sie setzte mit der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Wald unter dem Projekttitel „Robinsons Waldlabor“ eine Initiative, die weit über das  übliche Maß an Umwelt- und Naturunterricht in Schulen hinausgeht. Dieses Engagement wurde ebenfalls mit einem Preisgeld von 2 500 Euro gewürdigt.

Weiters wurde das Engagement der HBLA Elmberg für die gemeinsam mit den Kindern erfolgte Neu- und Umgestaltung des Gartens im Kindergarten Harbach mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

In der Kategorie „Betriebe und Institutionen“ kürte die Jury zwei Betriebe zu den Siegern des Hauptpreises der „IRIS 2009“:

  • Die Agrolinz Melamine International GmbH/Borealis bringt bei ihren Anlagen Technologien zum Einsatz, die zur Verminderung der Lachgasemissionen um rund 98 Prozent und NOx-Emissionen drastisch reduzieren. Damit leistet das Unternehmen einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz, da Lachgas 300 Mal mehr zur Klimaerwärmung beiträgt als CO2.
  • Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (GWG) wurde für Ihr Projekt „Natur kommt in die Stadt zurück“ ausgezeichnet. Dabei wurde in enger Zusammenarbeit mit den BewohnerInnen des Dametzhofes ein neuartiger Innenhof mit Naturzonen (z.B. Wildstauden, Kletterpflanzen, Blumenwiesen), Spezialzonen (z.B. Beerenhecken, Kreativbeete, Nützlingsecken) und Nutzungszonen (Sitzplätze, Kinderspielzone, Wäscheplätze etc.) geschaffen. Dafür wurden ausschließlich heimische Wildpflanzen verwendet und neue Maßstäbe bei der Innenhofbegrünung gesetzt.

Ein Anerkennungspreis in der Kategorie „Betriebe und Institutionen“ erging an „miteinander“ – Gesellschaft zur Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen mbH. Das gewürdigte Projekt reicht vom Anbau eigener Kräuter bis zur Herstellung von Gewürzsalz. Neben Menschen mit speziellen Bedürfnissen integriert das Projekt auch SeniorInnen des betreuten Wohnens in Kleinmünchen.

Für Medienanfragen:
Robert Hubmann

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