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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 09.09.2011

Ein Jahr Ordnungsdienst der Stadt Linz

Seit mittlerweile einem Jahr sind die MitarbeiterInnen des Ordnungsdienstes im Linzer Stadtgebiet unterwegs. Bei den täglichen Rundgängen auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Anlagen haben sie ein Auge auf Sauberkeit und Ordnung.

Arbeitsschwerpunkt des 18-köpfigen Teams war im ersten Jahr der Bereich Service und Information. Dementsprechend stark gefragt war der Ordnungsdienst zwischen September 2010 und Ende August 2011 als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort: Fast 45 Prozent der rund 7.700 dokumentierten Vorgänge betrafen diesen Aufgabenbereich.

Die Ordnungsdienst-Kontrollgänge konzentrierten sich in den vergangenen zwölf Monaten vor allem auf die Innenstadt, Urfahr und den Linzer Süden (Kleinmünchen, Ebelsberg…). Rundgänge im übrigen Stadtgebiet waren unterschiedlich oft vorgesehen.

7.678 dokumentierte Vorgänge

Für die Ordnungsdienst-MitarbeiterInnen gab es bei ihren täglichen Touren in den vergangenen 365 Tagen viel zu tun. Insgesamt 7.678 Mal traten sie in Aktion. Das sind rund 21 Vorgänge pro Tag. Die „stärksten“ Monate waren der Jänner mit 849 registrierten Vorgängen, gefolgt vom Februar mit 743 und dem März mit 717 Vorgängen. 

Die Jahres-Bilanz unterstreicht die große Bedeutung des Ordnungsdienstes als mobile Anlaufstelle. Denn mit Abstand am häufigsten, nämlich 3.436 Mal, standen die MitarbeiterInnen den BürgerInnen als AnsprechpartnerInnen für Anliegen und Beschwerden zur Verfügung. Durchschnittlich 286 Mal wurde dieses Service pro Monat in Anspruch genommen.

Mit 2.235 Mal waren die Ordnungsdienst-MitarbeiterInnen am zweithäufigsten mit HundehalterInnen beschäftigt: Insgesamt mussten sie in den vergangenen zwölf Monaten in 2.066 Fällen Aufklärungsarbeit aufgrund von Verstößen gegen die Leinen- und Beißkorbpflicht leisten, zusätzlich 131 Mal auf das Hunde-Mitnahmeverbot aufmerksam machen und 38 Mal ausdrücklich auf Verschmutzung mit Hundekot hinweisen.

1.343 Mal hat sich der Ordnungsdienst in diesem Zeitraum um illegale Müllablagerungen gekümmert.

Weiters wurden 325 Mal illegale BettlerInnen dem städtischen Erhebungsdienst beziehungsweise der Polizei angezeigt. 138 Mal gab es Beanstandungen im Zusammenhang mit Straßenmusik. 

Die folgende detaillierte Aufstellung gibt einen Überblick über die gesamten Vorgänge von September 2010 bis Ende August 2011:

() Prozentueller Anteil an der Gesamtzahl der Vorgänge
*= Verstöße Leinen- und Beißkorbpflicht, Verschmutzung durch Hundekot, Überwachung Hunde-Mitnahmeverbot

Wichtigste Einsatzgebiete: Innenstadt und Urfahr

Die meisten der insgesamt 7.678 dokumentierten Vorgänge der vergangenen zwölf Monate wurden in der Innenstadt (3.731) und in Urfahr (1.133) verzeichnet. 808 Mal bestand in Kleinmünchen Handlungsbedarf, 673 Mal in Ebelsberg, 663 Mal in Waldegg und 428 Mal in Lustenau – hier vor allem in den Bereichen Franck- und Makartviertel. In St. Magdalena wurden 227 Vorgänge registriert, zehn am Pöstlingberg und fünf in St. Peter. Im Linzer Süden war die Tendenz aufgrund vermehrter BürgerInnen-Anfragen steigend.

Die Kompetenz des Ordnungsdienstes war in der Innenstadt insgesamt 3.731 Mal gefragt. Das sind fast 49 Prozent der gesamten Vorgänge. Bei einem Monatsdurchschnitt von 311 registrierten Vorgängen waren die MitarbeiterInnen am häufigsten mit Info- und Serviceleistungen für die BürgerInnen (1.876 Mal), Verstößen von HundehalterInnen (1.058 Mal) und der Meldung illegaler Müllablagerungen (323 Mal) beschäftigt, dann auch noch 260  Mal mit illegaler Bettelei sowie 136 Mal mit illegaler Straßenmusik.

( ) Prozentueller Anteil Innenstadt an der Gesamtzahl der Vorgänge in der jeweiligen Kategorie
*= Verstöße Leinen- und Beißkorbpflicht, Verschmutzung durch Hundekot, Überwachung Hunde-Mitnahmeverbot

Ein ähnliches Bild ergibt sich für Urfahr. Hier wurden 14,8 Prozent der Gesamtvorgänge eines Jahres registriert. Auch hier führen die Themen Service und Information (486), Verstöße von HundehalterInnen (377) sowie illegale Müllablagerungen (181) die Statistik der insgesamt 1.133 Vorgänge an.

Nachdem das Urfahraner Jahrmarktgelände gerne zum illegalen Campieren genutzt wird, haben die Ordnungsdienst-MitarbeiterInnen darüber hinaus in 24 Fällen Aufklärungsarbeit geleistet und über legale Plätze informiert. 47 Mal sind sie auf illegale BettlerInnen getroffen.

Hier die Kategorien-Auswertung für Urfahr im Detail: 

( ) Prozentueller Anteil Urfahr an der Gesamtzahl der Vorgänge in der jeweiligen Kategorie
*= Verstöße Leinen- und Beißkorbpflicht, Verschmutzung durch Hundekot, Überwachung Hunde-Mitnahmeverbot


Insgesamt 808 Vorgänge – das sind 10,5 Prozent der dokumentierten Gesamtvorgänge – wurden vom Ordnungsdienst in den vergangenen zwölf Monaten in Kleinmünchen verzeichnet. In diesem Stadtteil haben die MitarbeiterInnen 304 illegale Müllablagerungen entdeckt und an die zuständigen Stellen gemeldet. 293 Mal standen sie der Bevölkerung als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung und 196 Mal waren sie mit Verstößen von HundehalterInnen konfrontiert.

Zwölf neue MitarbeiterInnen

Mit Oktober 2011 bekommt das 18-köpfige Ordnungsdienst-Team personelle Verstärkung. Die zwölf Neuzugänge – fünf Frauen und sieben Männer – werden seit Monatsbeginn durch spezielle Schulungen auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Im Magistrat werden die neuen MitarbeiterInnen in verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten geschult. Einsatztaktik und -technik, Handlungstraining und Strafrecht wird ihnen in der Sicherheitsakademie der Polizei vermittelt. Ebenso der wichtige Bereich der Kommunikation und Konfliktvermeidung. Ein Erste-Hilfe-Kurs rundet die Ausbildung ab. Nach bestandener Abschlussprüfung ist die Angelobung der neuen Ordnungsdienst-MitarbeiterInnen mit 28. September terminisiert.

Ordnungsdienst der Stadt Linz
Telefon: +43 732 7070 6066
E-Mail: office@ordnungsdienst.linz.at
Internet: www.ordnungsdienst.linz.at

(Informationsunterlage von Bürgermeister Franz Dobusch und Sicherheitsreferent Stadtrat Detlef Wimmer zur Pressekonferenz „Ein Jahr Ordnungsdienst der Stadt Linz“)


Ergänzende Informationen (PDF, 19 kB) (neues Fenster).

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