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KULTUR
Presseaussendung vom 13.11.2012

Verleihung Kunstwürdigungspreise 2012 (Foto)

Für ihre Verdienste um das kulturelle Leben in Linz und Oberösterreich zeichnete Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl sechs Persönlichkeiten beziehungsweise einen Verein am Dienstag, 13. November im Renaissancesaal des Alten Rathauses mit dem Kunstwürdigungspreis 2012 aus. „Mit dem Preis werden heimische Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrem Wirken außergewöhnliche Beiträge zum heimischen Kunstschaffen leisten, geehrt“, unterstreicht der Linzer Kulturreferent die Bedeutung der Auszeichnung.

Kunstwürdigungspreise, die alternierend zum Kunstförderungsstipendium alle zwei Jahre vergeben werden, erhielten diesmal in der Sparte Architektur DIin Romana Ring, in der Sparte Bildende Kunst das autonome Zentrum von & für MigrantInnen „maiz“, im Bereich Design Station Rose: Mag.a Elise Rose & Gary Danner sowie Rainer Atzlinger, in der Sparte Literatur DI Bernhard Widder und in der Sparte Musik Robert Urmann.

Romana Ring hat die beiden Publikationen „Architektur in Oberösterreich seit 1980“ und davor den „Architekturführer Architekturforum Oberösterreich“ verfasst, in denen auch zahlreiche bedeutende Linzer Bauprojekte mit großer Fachkompetenz beschrieben wurden. Sie ist im Linzer Raum aber nicht nur als Buchautorin in Erscheinung getreten, sondern hat sich vor allem als Architekturkritikerin und Berichterstatterin zu wichtigen Bauprojekten in den oberösterreichischen Medien einen Namen gemacht.

Das autonome Zentrum maiz prägt bereits seit 1994 unübersehbar die gesellschaftlich-kulturelle Entwicklung in Linz. Als selbst organisierter Zusammenschluss arbeitet maiz an der rechtlichen und sozialen Besserstellung aller Migrantinnen und greift dabei aktiv in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Migration und (Anti-)Rassismus ein. Ein integraler Teil der Tätigkeit von maiz in Beratung, Bildung, Forschung und politischem Aktivismus ist die Entwicklung und Realisierung von Kulturprojekten. Kunst ist dabei Mittel zur Artikulation von Botschaften, zur Sichtbarkeit und zur Selbstermächtigung.

In der Sparte Design gab es zwei „PreisträgerInnen“: Das Künstlerduo Elisa Rose und Gary Danner zählt zu den Pionieren der Medienkunst. Als eine der ersten KünstlerInnengruppen weltweit loteten sie als Station Rose die Möglichkeiten der interaktiven Medien und des Internets aus. Audiovisuelle Performances in Kunstgalerien und Universitäten stehen gleichberechtigt neben Aktionen auf Medienfestivals – sie waren immer wieder an der Ars Electronica beteiligt – und Events in der Clubculture des Undergrounds. Webcasting und Live-Streaming spielen dabei eine hervorgehobene Rolle. Für ihren Online-Lebensstil prägten sie 1994/1995 den Begriff „Digitale Bohéme“.

Rainer Atzlinger ist im Bereich Produkt- und Industriedesign tätig. Mit seinem hohen Gestaltungsanspruch an das Design für Industriemaschinen konnte er die Jury überzeugen – etwa für den Hartl Powercrusher oder für Maschinen der Firma Hitzinger. Auf diesem Gebiet hat er bewiesen, dass Funktion und hohe Designansprüche nicht nur vereinbar sind, sondern vielmehr in gegenseitiger qualitätssteigernder Wechselwirkung stehen können. Zu seinen bisherigen KundInnen zählen weitere renommierte Unternehmen, wie Hartl Engineering, Red Bull, Greiner Holding, Laska oder die Brau Union.

Bernhard Widder ist ein ungemein vielfältiger Autor. Sein Spektrum reicht von der Lyrik über kultur- und literaturkritische Essays, Reiseberichte, Aufsätze über Architektur in zahlreichen Fachzeitschriften, weiters literarischen Übersetzungen aus dem Englischen und Spanischen bis zur Herausgabe von literarischen Anthologien und Ausstellungskatalogen. So zeichnet er beispielsweise für den umfangreichen Katalog zur Herbert Bayer–Personale im Lentos 2007 verantwortlich. Bernhard Widder hat bereits zehn Bücher, vor allem mit seinen Gedichten, veröffentlicht. Als Mitautor war er an weiteren vier Publikationen beteiligt.

Robert Urmann hat wie kein Zweiter das Leben des Jazz in Linz stark beeinflusst und immer wieder neu entfacht hat. Er war Gründungsmitglied  und Vorsitzender des Jazzclubs Linz. Zudem war er lange Jahre als Vortragender über Jazz an der Volkshochschule Linz, als Jazz-Berater am Jugendreferat der Stadt Linz oder bei der LIVA für Brucknerfest und Ars Electronica, als Jazz-Kommentator und Organisator unzähliger Jazz-Veranstaltungen im Einsatz.

Mit der Erstellung des ersten Linzer Jazzplans ist es ihm gelungen, die Konzert-Reihen der mitmachenden Veranstalter im Verbund als „Jazz an der Donau“ zu führen.

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E-Mail: info@mag.linz.at

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