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KULTUR
Presseaussendung vom 09.07.2012

Denkmal in Erinnerung an die ehemalige Landesfrauenklinik enthüllt (Foto)

In Erinnerung an die ehemalige Landesfrauenklinik wurde am Freitag, 6. Juli 2012, ein Denkmal auf der Grünfläche zwischen den Wohnanlagen Lederergasse 45 und 47 (gegenüber der Kirche St. Severin) durch Bürgermeister Franz Dobusch enthüllt. Bei den Feierlichkeiten zu Enthüllung des von Elisabeth Kramer entworfenen „Betrachtungsgerätes (gebären, verwehren, genesen)“ waren auch Kulturreferent Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl, Kulturdirektor Dr. Julius Stieber, VertreterInnen des Gemeinderates, des Landes OÖ, der gespag, der Wohnungsgenossenschaften und die Künstlerin selbst anwesend.

Beim Blick in das Fernrohr sehen die BenutzerInnen Worte und Sätze, Daten zur Geschichte des Ortes. Diese Angaben beziehen sich auf Ereignisse aus der Vergangenheit der Landesfrauenklinik, die über 150 Jahre lang an dieser Stelle ihr Wirken entfaltete. Durch das Schwenken des Gerätes wird der gesamte Text nach und nach sichtbar. Die BetrachterInnen erkennen ein Geschichts-Panorama. Das Denkmal selbst ist nicht sofort ‚greifbar’, es erschließt sich erst im Durchblick und Lesen: die BetrachterInnen leisten damit die „Denkmalarbeit“ selbst. Der Blick durchs Fernrohr dient in diesem Fall unserer visuellen Selbstreflexion und dem Bewusstmachen des Vergangenen. Er erweitert den Ort, auf dem jetzt eine Wohnanlage steht, zu einem städtischen Erinnerungsraum.

Zehntausende junge Menschen haben in der alten Landesfrauenklinik in der Lederergasse das Licht der Welt erblickt. 1848 eröffnet, waren es zuerst Frauen aus Linz und Oberösterreich, später aus dem benachbarten Salzburg, dem Böhmen der k.u.k. Monarchie und sogar aus Kärnten, Tirol und der Steiermark, die die Dienste dieser Einrichtung in Anspruch genommen und in ihren Räumlichkeiten ihre Kinder zur Welt gebracht haben. Das ist ein beträchtliches Stück Geschichte und vor allem ein nicht mehr wegzudenkender und sehr persönlicher Teil der Linzer Stadtgeschichte.

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