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FREIZEIT/SPORT
Presseaussendung vom 29.08.2013

Sempervivum-Ausstellung im Botanischen Garten wird verlängert

Eigentlich war die Sempervivum-Sonderschau im Botanischen Garten bis 15. September angesetzt. Jetzt wird die Schau der „Immerlebenden", wie sie wörtlich übersetzt heißen, auf unbestimmte Zeit verlängert. Auch ist geplant, sie im nächsten Jahr mit einer Spezialausstellung über Sonnenhut (Echinacea) zu kombinieren.

Der Botanische Garten präsentiert die interessanten Pflanzen zum ersten Mal. Dabei werden im Freiland rund 50 verschiedene Wildarten und Züchtungen gezeigt.

Sempervivum gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Die meisten Vertreter dieser Familie sind in der Lage, Wasser in den Blättern zu speichern, sind also blattsukkulent. Es gibt ca. 60 verschiedene Wildarten und mehrere tausend Sorten in gärtnerischer Verwendung. Als Rosettenpflanze besiedelt sie in erster Linie extrem trockene, sonnige Felsritzen, Dächer und Mauern. Die deutsche Bezeichnung „Haus- oder Dachwurz" deutet auf diese Standorte hin.

Die Hauptverbreitungsgebiete befinden sich in den Alpen und in den Bergregionen Kleinasiens. Viele Hauswurzarten stellen besondere Ansprüche an den pH-Wert des Bodens, leben also nur entweder auf basischen Kalkböden oder auf sauren Standorten. Die Rosetten wachsen jahrelang vegetativ und treiben am Ende der Wachstumsphase einen kerzenförmigen Blütenstand. Nach der Blüte stirbt die Rosette ab.

Hauswurzarten, vor allem die Dach-Hauswurz, sind alte Heil-, Zauber- und Zierpflanzen. Karl der Große ordnete sogar an, dass auf jedem Hausdach ein „Jupiterbart" (eine alte Bezeichnung der Hauswurz) wachsen soll. Im Volksglauben soll diese Pflanzen nämlich Blitze abwehren und Glück bringen. Auf Viehställe gepflanzt, sollten sie dafür sorgen, die Tiere vor Seuchen zu bewahren. Als Heilpflanze findet sie Anwendung bei Hautleiden, Brandwunden, Insektenstichen, Prellungen, Quetschungen, Gicht und anderem mehr.

Der Botanische Garten ist im September von 8 bis 19 Uhr und im Oktober von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Von November bis Februar kann die attraktive Anlage auf der Gugl täglich bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet drei Euro, ermäßigt zwei Euro.

www.linz.at/botanischergarten

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