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POLITIK/VERWALTUNG
Presseaussendung vom 19.09.2013

Personelle Änderungen im Stadtsenat und Gemeinderat (Foto)

Durch das Ausscheiden von Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal und Stadtrat Johann Mayr ergeben sich personelle Änderungen in der Zusammensetzung von Stadtsenat und Gemeinderat. In der Sitzung des Linzer Gemeinderates am Donnerstag, 19. September 2013, wurden daher Karin Hörzing (SPÖ) als neue Stadträtin und Christian Forsterleitner (SPÖ) als 3. Vizebürgermeister angelobt. Ihre Nachfolge im Gemeinderat treten Regina Traunmüller und Josef Stadler an. Sie wurden ebenfalls in dieser Sitzung angelobt. 

Im Zuge der Nachbesetzungen verändern sich auch die Ressortzuständigkeiten innerhalb der SPÖ-Stadtsenatsfraktion. So übernimmt Christian Forsterleitner vom ausscheidenden Johann Mayr die Finanzen sowie die Hochbau- und Liegenschaftsagenden. Zudem wird er künftig für den Bereich Gesundheit einschließlich AKh politisch verantwortlich sein, der zuvor bei Christiana Dolezal angesiedelt war.

Christian Forsterleitner wurde am 4. Jänner 1977 in Linz geboren. Nach Volksschule und BRG Ramsauerstraße in Linz  besuchte er die Handelsakademie in Traun. Anschließend absolvierte er seinen Grundwehrdienst und studierte dann zwischen 1997 und 2004 Betriebswirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz. Schwerpunkte waren die Bereiche Organisation, Finanzierung, Spanisch, Recht und Internationales Management. Ein Erasmus-Auslandssemester an der USAL – Universidad de Salamanca in Spanien im Jahr 2002 vervollständigte seine universitäre Ausbildung. Erste berufliche Erfahrungen sammelte Christian Forsterleitner zwischen 1996 und 2002 im elterlichen Betrieb. Es folgte die Geschäftsführung bei der SPÖ Linz Stadt, die er bis 2010 inne hatte. Nach einjähriger Bereichsleitung bei Transdanubia wechselte Forsterleitner 2011 zu KE KELIT, wo er bis zuletzt als kaufmännischer Produktionsleiter tätig war. In den Linzer Gemeinderat wurde Christian Forsterleitner 2003 gewählt, wo er in der aktuellen Periode als Budgetsprecher fungierte. Sein thematischer Schwerpunkt liegt in den Bereichen Neue Medien und Internet. Darüber hinaus ist er als Landesvorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer AkademikerInnen politisch aktiv. Christian Forsterleitner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Karin Hörzing folgt der in den Ruhestand getretenen Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal in der Linzer Stadtregierung nach und  wird von dieser die Zuständigkeit für die Ressorts Sport und SeniorInnen übernehmen. Weiters wechselt das Verkehrsressort von Vizebürgermeister Klaus Luger in ihren Aufgabenbereich. Die Lokalpolitikerin ist seit 2003 für die SPÖ im Linzer Gemeinderat vertreten und seit 2005 SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende.

Karin Hörzing wurde am 3. Septemer 1963 in Kirchdorf/Krems geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule hat sie von 1977 bis 1980 die Handelsschule absolviert. Anschließend begann sie ihre Tätigkeit in der voestalpine als Sachbearbeiterin im Bereich Qualitätslenkung. Von 1992 bis 1994 besuchte Karin Hörzing die Gewerkschaftsschule und frequentierte dazu noch verschiedene berufliche und gewerkschaftliche Ausbildungen und Weiterqualifizierungen. Seit 1992 ist sie im Betriebsrat aktiv, 1998 wird sie zur Betriebsrätin gewählt. Seit 2010 ist Karin Hörzing Fraktionsvorsitzende im Angestellten-Betriebsrat, womit auch zahlreiche gewerkschaftliche Funktionen auf Bundesebene verbunden sind. Im selben Jahr wird sie auch Mitglied in der Präsidiale des Konzernbetriebsrates voestalpine.

Neben dem Arbeitsrecht  war ihr schon immer die Frauenpolitik ein besonderes Anliegen – ein Bereich, dem sie sich seit ihrer Wahl zur Gemeinderätin schwerpunktmäßig widmet. Neben dem Beruf legte Karin Hörzing 2005 die Studienberechtigungsprüfung ab und studiert seither Rechtswissenschaften. 2011 begann sie Wirtschaftsrecht als weiteres  nebenberufliche Studium.

Karin Hörzing ist verheiratet und lebt in Linz. Energie für ihren ausgefüllten Berufsalltag tankt sie unter anderem mit ihren Hobbies Segeln und Bogen schießen.
 
Verstärkt wird die Riege der SPÖ-Gemeinderats-MandatarInnen ab sofort durch Regina Traunmüller. Die Betriebswirtin und Wirtschaftspädagogin ist verheiratet und hat einen Sohn.

Geboren wurde Regina Traunmüller am 29. Dezember 1965 in Linz. Nach dem Besuch des BRGII Hamerlingschule absolvierte sie ein BWL-Studium und parallel dazu das Studium der Wirtschaftpädagogik an der Johannes Kepler Universität. 1990 begann sie als Produktmanagerin und Marketingassistentin bei der Teufelberger AG (Export von Wäscheleinen) in Wels ihren ersten Job. Nach einer zweijährigen Karenz startete MMag.a Regina Traunmüller 1994 als Trainerin eines Berufsorientierungsseminars der Stahlstiftung Linz und übernahm noch im gleichen Jahr die Einkaufsleitung bei der Firma Erich Slupetzky GmbH und Reif-Rein GmbH & Co KG. Als Assistentin der Geschäftsführung kümmerte sie sich unter anderem auch um die Organisation der neuen Abfallverordnung und die Vorbereitung der QM-Zertifizierung der Firma Reif-Rein.

1997 ging die neue Gemeinderätin als Lehrerin für kaufmännische Fächer an die HLW/FW Stadt Haag, wurde zwei Jahre später Personalvertreterin und ab 1999 auch Pressesprecherin. Im Jahr 2008 wechselte Regina Traunmüller an die HBLW/FW in Linz. Seit 2011 ist sie im Controlling und der Heimleitung im Oberösterreichischen Heimbauverein tätig. Beginnend von 2005 war sie zwei Jahre lang Frauenvorsitzende der SPÖ Spallerhof, seit 2007 ist sie dort Sektionsvorsitzende.

Als neues SPÖ Gemeinderatsmitglied angelobt wird heute auch Josef Stadler. Er wurde am 20. November 1955 in Linz geboren und besuchte hier auch die Pflichtschule. Von 1970 an machte Josef Stadler eine Lehre als Maschinenbau und Werkzeugmacher mit begleitender Berufsschule. Anschließend war das neue Gemeinderatsmitglied acht Jahre lang als Betriebsschlosser in der voestalpine Stahl Linz im Bereich Kraftwerk beschäftigt. In dieser Zeit absolvierte Josef Stadler auch die Werkmeisterschule für Maschinenbau.

1983 begann der Linzer mit der Ausbildung für Entwicklungshelfer (Englisch und Fremde Kulturen) und war im Anschluss von September 1983 bis Mai 1987 als Entwicklungshelfer im Bereich Jugendarbeit für Arbeiterjugend in Zimbabwe im Einsatz. 2002 erwarb er die EU-anerkannte Zertifizierung der sozialen Kompetenz. In den Jahren von 1987 bis 1995 arbeitete Josef Stadler dann wieder als Turbinenschlosser in der voestalpine Stahl Linz. Seit 1995 ist er Arbeiterbetriebsrat im Unternehmen.

Neben sportlichen Betätigungen wie Tennis, Wandern und Schifahren beschäftigt sich der neue Linzer Gemeinderat und Vater zweier Kinder noch mit dem Thema Filme machen.

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