Seitenanfang

DE   EN   IT   FR   ES   CZ   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Presse
Stadt Linz - Startseite
 » April 2014 »  »  »  » Presse-Archiv » Presse »  » Startseite
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 07.04.2014

Gemeinsam unsere Stadt schöner und sicherer gestalten

Neue Zugänge zur Stadtverwaltung ermöglichen mehr Menschen die Mitgestaltung ihrer Umwelt und effiziente städtische Dienste
Unbürokratisches Beschwerdemanagement durch die städtische Online-Plattform „Schau auf Linz“

Die LinzerInnen beteiligen sich so stark wie nie zuvor am Stadtgeschehen und an der Mitarbeit für ein sauberes Stadtbild. Möglich macht das die vom Einwohner- und Standesamt initiierte Plattform „Schau auf Linz“, die die BewohnerInnen begeistert nützen. Sie helfen dadurch aktiv mit, die Stadt noch lebenswerter zu gestalten. Im Vorjahr langten 6.697 Wünsche, Anregungen und Beschwerden ein – um 4.030 mehr als im Jahr 2012. Bei den Meldungen dominierte das Thema Verkehrseinrichtungen vor Müllablagerungen.

„Die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung bemühen sich, optimale Bedingungen für die BewohnerInnen zu schaffen. Um unsere Lebensstadt Linz noch attraktiver und sicherer zu gestalten, sind wir auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Die Möglichkeit der Mithilfe haben wir durch unser Online-Portal wesentlich erleichtert“, lädt Bürgermeister Klaus Luger zur regen Teilnahme am Beschwerdemanagement ein.

KundInnenservice nimmt in der Stadt Linz einen hohen Stellenwert ein. Dazu zählt ein rasches und unbürokratisches Beschwerdemanagement. Nichts ist unangenehmer, wenn man etwas melden möchte, und trotz zahlreicher Versuche nicht die richtige Ansprechperson findet. In der Stadt Linz kümmern sich die MitarbeiterInnen des Teleservice Centers um die Anliegen der BewohnerInnen. Sie betreuen die Anregungen, Wünsche und Beschwerden vom Einlangen bis zur Beantwortung. Diese Vorgehensweise bewährt sich bestens. Je nach Thematik werden die zuständigen Stellen informiert und der/die BeschwerdeführerIn über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten.

6.697 Anregungen und Beschwerden 2013

60 Prozent mehr Meldungen als noch im Vorjahr sprechen für die Einfachheit und Akzeptanz des neuen Portals „Schau auf Linz“

Neue Zugänge erleichtern der Bevölkerung seit 2013 die Möglichkeit der Beteiligung am Stadtgeschehen und an der Mitgestaltung des Stadtbildes. Grund dafür ist die kürzlich mit dem eAward ausgezeichnete Plattform „Schau auf Linz“, die den LinzerInnen via Internet und App einen weiteren raschen Draht zur Stadtverwaltung bietet. Dieser neue Zugang wird begeistert in Anspruch genommen: Gingen im Jahr 2012 im Bürgerservice 2.667 Meldungen ein, so zählte man im Vorjahr 6.697 Beschwerden und Anregungen. 3.664 Mal (54,7 Prozent) nutzten die BewohnerInnen diese neue App, um auf Probleme, Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Durch diese zusätzliche Meldemöglichkeit kam es zu keinem zahlenmäßigen Verlagern von den herkömmlichen Eingangskanälen, sondern zu einem 150-prozentigen Zuwachs. Offensichtlich rückte das gefragte Online-Portal die Tatsache, dass Anliegen in der Stadtverwaltung ernst genommen werden, verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung.

Telefonisch kontaktierten 2.096 BürgerInnen das Teleservice Center (31 Prozent), 772 per E-Mail (12 Prozent), 117 persönlich (1,7 Prozent), 26 brieflich (0,4 Prozent), 16 Beschwerden übermittelte der Ordnungsdienst der Stadt Linz an das Bürgerservice (0,2 Prozent) und sechs Anliegen langten über die Bürgerservicestellen der Stadtbibliotheken ein (0,1 Prozent).

Erfolgsgeschichte „Schau auf Linz“

Dass Bedarf nach weiteren interaktiven Online-Anwendungen der BürgerInnen vorhanden ist, zeigt das erste Jahr des Bestehens der städtischen Web-Plattform „Schau auf Linz“. Das Anfang 2013 gestartete Projekt konnte innerhalb nur eines Jahres knapp 200.000 BesucherInnen anziehen, die Probleme und Verbesserungsvorschläge wie etwa defekte Straßenlaternen oder illegale Müllablagerungen online meldeten. Täglich besuchen im Schnitt etwa 500 UserInnen das Portal, das ohne Registrierung allen offen steht. Etwa 1.100 UserInnen haben sich bereits angemeldet, mehr als 4.000 Postings via PC, Smartphone oder Tablet abgegeben.

Der Erfolg der Plattform hat bereits Kommunen in ganz Österreich auf „Schau auf Linz“ aufmerksam gemacht. Manche Städte und Gemeinden haben die Idee übernommen, setzen die in Linz entwickelte Plattform und App ein oder planen dies, zum Beispiel Bregenz, Dornbirn, Ottensheim oder Puchenau.

Für „Schau auf Linz“ wurde die Stadt mit dem eAward 2013 ausgezeichnet. In der Kategorie „Verwaltung“ konnte die Plattform als eine von insgesamt sieben Nominees die unabhängige ExpertInnen-Jury überzeugen und sich den 2. Preis sichern.

Bürgerservice als Administrator und Koordinator

Die auf verschiedenen Kanälen eingelangten Anregungen, Wünsche und Beschwerden werden elektronisch erfasst und an die Fachdienststellen mit einer Frist für die Erledigung oder Stellungnahme weitergeleitet. Auch an „Externe“ wie beispielsweise Linz AG oder Polizei werden die Beschwerden zur Bearbeitung weitergeleitet.

Liegt eine Stellungnahme vor, wird diese vom Teleservice Center in ein Antwortschreiben integriert oder via Kommentar ins Internet gestellt. Dabei achten die MitarbeiterInnen auf leicht verständliche Formulierungen und fassen die wesentlichen Punkte zusammen. Bei 3.913 Meldungen konnten im Vorjahr die Wünsche der AntragstellerInnen erfüllt werden. Bei 2.784 Fällen war eine Umsetzung nicht möglich beziehungsweise keine Zuständigkeit gegeben.

Verkehrsanliegen sind das häufigste Thema

Das dominierende Hauptthema betraf im Vorjahr Verkehrseinrichtungen: es gingen 1.646 Schadensmeldungen (zum Beispiel defekte Ampelanlagen und Straßenbeleuchtungen, beschädigte Fahrbahnen, Gehsteige, Stiegen oder Kanaldeckel) und 1.353 Anregungen (zum Beispiel für das Anbringen von Hinweistafeln, Parkscheinautomaten, Fahrradständer, Zebrastreifen, Wünsche nach mehr Polizeikontrolle, u.a.) ein.

759 Meldungen betrafen Müllablagerungen (zum Beispiel am Gehsteig abgelegter Sperrmüll oder überquellende Müllcontainer) und 465 Schadensbehebungen. Dahinter verbergen sich die Reinigung und Pflege von Grünflächen, Spielplätzen, Park- und Sportanlagen. „Gerade diese Meldungen sind aus zweierlei Hinsicht unschätzbar wertvoll“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger. „Einerseits liegt mir das Thema einer sauberen Stadt persönlich besonders am Herzen. Ich habe wie viele LinzerInnen kein Verständnis, wenn unachtsame BürgerInnen ihren Müll einfach wegwerfen oder den Kot ihrer Hunde nicht wegräumen.“ Die MitarbeiterInnen der Stadt kümmern sich regelmäßig darum, dass öffentliche Flächen, städtische Parks und Grünanlagen sauber bleiben. Andererseits können sie aber nicht überall zugleich sein. „Darum spielt die Mitarbeit der aufmerksamen LinzerInnen eine wichtige Rolle, da es uns dadurch gelingt, rascher besonders verschmutzte Stellen ausfindig zu machen und so effizienter für Sauberkeit zu sorgen“, bedankt sich Bürgermeister Klaus Luger bei den zahlreichen „Auf-Linz-SchauerInnen“.

Verteilung auf Dienststellen

Innerhalb des Magistrats gingen die meisten Wünsche, Anregungen und Beschwerden an den Tiefbau Linz, nämlich 1.573. Die Zahl variiert jährlich und hängt stark von der Wetterlage ab. Die Stadtgärten Linz kümmerten sich um 534 Fälle und das Bezirksverwaltungsamt wurde 393 Mal aktiv. Bei den externen AnsprechpartnerInnen befassten sich vor allem die Elin EBG mit 814, die LINZ AG mit 648 und die Polizei mit 407 Anregungen.

 

Verteilung der Anliegen auf die Stadtteile

Von allen Beschwerden und Anregungen konnten 6.428 einzelnen Stadtteilen zugeordnet werden. Mit Abstand die meisten Anliegen betrafen die Innenstadt (1.969), gefolgt von Waldegg (974), Urfahr (865), Kleinmünchen (791) und Lustenau (656).

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger über das „Beschwerdemanagement der Stadt Linz im Jahr 2013“)

www.linz.at/service
schau.auf.linz.at

Pressekonferenz-Unterlage: Gemeinsam unsere Stadt schöner und sicherer gestalten (PDF, 585 kB) (neues Fenster).

Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:

Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

pdfreader.org - Freie PDF-Reader (neues Fenster)     PDF-Reader von Adobe (neues Fenster)


KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

weitere Informationen:


Newsletter / RSS

Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.