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Presseaussendung vom 20.11.2014

Mehr Sicherheit an Kreuzungen – Stadt Linz kauft zusätzliche „Rotlicht-Radar-Kamera“ an

Mit den seit Herbst 2009 in Linz installierten digitalen Rotlicht-Überwachungskameras wurden bisher in der oberösterreichischen Landeshauptstadt fast 9.000 Rotlichtverstöße festgestellt. Allein im vergangenen Jahr wurden 1.789 „RotlichtsünderInnen” ertappt. Die Stadt Linz setzt bei der Rotlichtüberwachung modernste digitale Technik ein. 

„Damit soll die Sicherheit und die Disziplin der Kfz-LenkerInnen an den Kreuzungen angehoben werden. Uns geht es nicht um Strafeinnahmen, sondern primär um die Sicherheit älterer VerkehrsteilnehmerInnen und besonders der Kinder“, erläutert Verkehrsreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing die verstärkte Rotlichtüberwachung. 

Derzeit werden zwei digitale Rotlicht-Kameras wechselweise an sieben Standorten im Linzer Stadtgebiet eingesetzt. Nun wurde vom Linzer Stadtsenat der Ankauf einer weiteren Kamera um etwa 38.000 Euro beschlossen. 

Die gegenüber herkömmlichen analogen Systemen verbesserte Technik bietet entscheidende Vorteile und spart Kosten:

Die früher verwendeten Rotlichtkameras wurden beim Einfahren bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich durch Induktionsschleifen ausgelöst. Es wurden zwei Fotos von diesem Vergehen gemacht, woraus sich der Beweis für den Rotlichtverstoß ergab. Die Ausarbeitung und Auswertung der „geblitzten“ Rotlichtverstöße war aber relativ aufwändig und die Bodeninduktionsschleifen erwiesen sich als sehr wartungsintensiv bzw. mussten bei Asphaltsanierungs- und Grabungsarbeiten mit beträchtlichen Kosten erneuert werden.

Stadt Linz technisch auf dem letzten Stand

Die nun eingesetzten Systeme verfügen über eine digitale Bildtechnik, die  eine leichtere und schnellere Bearbeitung ermöglicht. Anstelle der Induktionsschleifen sind auch neue innovative Detektionsverfahren zur Erfassung der Rotlichtverstöße möglich. Ein Delikt wird nunmehr durch bis zu vier fälschungssichere digitale Fotos zweifelsfrei bewiesen.

„Mit der nun angekauften dritten Kamera wird die Kontroll-Intensität mit der neuen Technik noch intensiviert. Bei Rot in die Kreuzung einfahren ist kein Kavaliersdelikt und eine entsprechende Prävention ist in solchen Fällen eine Notwendigkeit“, begründet Karin Hörzing die städtische Investition zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
In Linz gibt es derzeit sieben Messstellen an den Kreuzungen Rudolfstraße / Hagenstraße, Dinghoferstraße / Mozartstraße, Dametzstraße / Mozartstraße, Humboldtstraße / Goethestraße, Industriezeile / Prinz Eugen-Straße, Lastenstraße / Franckstraße und Dauphinestraße / Schörgenhubstraße.

Für jene, die die rote Ampel missachten, beträgt der Strafrahmen von 150 bis zu 726 Euro, liegt eine Gefährdung anderer VerkehrsteilnehmerInnen vor, erhöht sich der Strafrahmen auf bis zu 2.180 Euro. Zusätzlich kann es zu einer Vormerkung im Führerscheinregister kommen. 

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

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