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WISSENSTURM
Presseaussendung vom 29.12.2014

Beziehungsfallen 2015

Beliebte VHS-Vortragsreihe startet am 19. Jänner

Am 19. Jänner 2015 startet die beliebte Vortragsreihe „Beziehungsfallen“ der VHS Linz. Bei insgesamt vier Veranstaltungen werden wieder psychologische, soziologische und biologische Aspekte referiert, diskutiert und reflektiert. Zudem gibt’s konkrete Ratschläge und Strategien für Beziehungen. Die Vorträge finden immer montags um 19 Uhr im Festsaal des Neuen Rathauses statt. Moderiert werden die Abende von Mag. DDr. Günther Bauer. Karten sind im Wissensturm zu den Service-Center-Öffnungszeiten – Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr – erhältlich. Die Einzelkarte kostet neun Euro, ermäßigt mit der OÖNcard 7,20 Euro und mit dem Aktivpass 4,50 Euro. Das Abo für alle vier Vorträge gibt’s um 27 Euro.

Den Anfang der VHS-Reihe macht Dr. Werner Bartens am 19. Jänner 2015 mit seinem Referat „Was Paare zusammenhält“. Fast alle träumen davon, viele versuchen es, nicht wenige scheitern daran – eine langjährige Beziehung zu führen. Warum gelingt es manchen, warum anderen nicht? Was sind die Geheimnisse jahrzehntelanger Partnerschaften? Liebe? Gewohnheit? Toleranz? Oder nur das richtige Verhalten in der richtigen Situation: Gestresste Frauen lieben es, schweigend im Nacken massiert zu werden, angespannte Männer dagegen müssen reden – und idealerweise recht behalten. Was Psychologie, Medizin und Verhaltensforschung über langjährige Partnerschaften herausgefunden haben, präsentiert Werner Bartens in diesem Vortrag.

Weiter geht’s am 26. Jänner. Dann erklärt Prof. Dr. Wilhelm Schmid „Wie die Liebe dem Leben Sinn geben kann“. Immer mehr Menschen fragen nach Sinn. In moderner Zeit wird diese Frage mehr als je zuvor virulent, aber warum ist das so? Und was sind die möglichen Antworten darauf? Was ist gemeint, wenn von Sinn die Rede ist? Der Berliner Lebenskunst-Philosoph Wilhelm Schmid geht von der Beobachtung aus, dass viele Menschen Sinn in Beziehungen erfahren, Sinnlosigkeit aber, wenn sie zerbrechen. Ist das ein Indiz dafür, wo Sinn zu finden ist? Die Liebe scheint die stärkste Form der Sinngebung zu sein. Was für ein Glück, dass sie in vielerlei Gestalt zur Verfügung steht! Davon soll in diesem Vortrag die Rede sein. Die Liebe in allen ihren Formen ist ein Element der Lebenskunst, das sich auf vielerlei Weise pflegen lässt. Wer sich fragt, was Sinn ist und was sich im eigenen Leben dafür tun lässt, erhält in diesem Vortrag eine Fülle von Anregungen.

Wie Paare das Glück ihrer Liebe gestalten, das erfahren Interessierte am 2. Februar beim Vortrag „Paradies im Alltag“ von Dipl.-Psych. Michael Cöllen und Dipl. Päd.in Ulla Holm HP. Liebesbeziehung und Liebesglück sind Lebensaufgabe. Sich um das Glück zu kümmern, damit es nicht verkümmert, ist die Herausforderung an die Liebenden. Paradies und Alltag – wie bewältigen Liebende diesen Widerspruch? Alle Liebenden haben ein Recht auf Glück, aber nicht alle nehmen es in Anspruch. Viele missachten einfachste Grundregeln, klagen aber über den Verlust von Liebe. Das „Lernmodell“ Liebe auf der Basis von Paarsynthese, einem psychologischen Verfahren, vermittelt in Theorie und Praxis Wege und Werkzeuge, die hohen Gefühle der Liebe auch im Alltag vertiefen und zukunftsfähig gestalten zu können. Der Vortrag vermittelt darüber hinaus Regeln der Achtsamkeit im Umgang mit dem Glück der Liebenden.

Übrigens: Michael Cöllen bietet im Rahmen der Beziehungsfallen am 30. und 31. Jänner auch einen zweiteiligen Workshop zum „Paradies im Alltag“ an. Dabei werden die Arbeitsmethoden der Paarsynthese speziell zum Thema Liebesglück gelehrt und demonstriert. Es gibt auch kleine Übungen zur Selbsterfahrung. Die Teilnahme an diesem Workshop im Wissensturm kostet 194 Euro. (Details: https://vhskurs.linz.gv.at/)

Bei der Abschlussveranstaltung am 9. Februar 2015 erläutert Dipl.-Psych.in Berit Brockhausen die „Revierkämpfe in der Liebe“. Warum nur bringt der oder die Liebste Sie manchmal so zur Weißglut? Ganz normale Revierkämpfe, sagt Buchautorin und Paartherapeutin Brockhausen. Ganz gleich ob bei der Kindererziehung, beim Kampf um die Fernbedienung, im Bett oder am Frühstückstisch, wer sich nahe steht, kommt sich auch immer wieder in die Quere. Revierkämpfe in der Liebe sind unvermeidbar, aber leicht aufzulösen, vorausgesetzt, man erkennt, dass es um Hoheitsgebiete geht. Wenn nicht, ist mit tiefen Verletzungen zu rechnen, ebenso mit Machtkämpfen. Misstrauen entsteht und die zunehmende Feindseligkeit zerstört das Fundament der Liebe. Die Referentin zeigt, wie Paare solche Konflikte entspannt austragen können. Anstatt Respektlosigkeit und fehlende Augenhöhe zu beklagen, stellen sie diese aktiv wieder her - und vertiefen die Liebe, indem sie souverän um Grenzen verhandeln.

Zu den ReferentInnen:

Dr.med. Werner Bartens: Studium der Medizin, US-amerikanisches Staatsexamen in Medizin,  Magisterexamen in Geschichte und Germanistik, Bestsellerautor mehrerer Sachbücher, leitender Redakteur im Wissen-schaftsressort der Süddeutschen Zeitung und Autor im SZ-Magazin.

Prof. Dr. Wilhelm Schmid: geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Umfangreiche Vortragstätigkeit, seit 2010 auch in China. 2012 wurde ihm der deutsche Meckatzer-Philosophiepreis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie verliehen, 2013 der schweizerische Egnér-Preis für sein bisheriges Werk zur Lebenskunst. Er studierte Philosophie und Geschichte in Berlin, Paris und Tübingen. Viele Jahre war er tätig als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien sowie als „philosophischer Seelsorger“ an einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich/Schweiz.

Michael Cöllen: Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeut, Seit 1975 Entwicklung der PAARSYNTHESE. 17Jahre Mitautor der NDR-Fernsehreihe „Ich und Du“. Mitbegründer, Vorstand, Lehrtherapeut der „Deutschen Gesellschaft für Integrative Paartherapie und Paarsynthese“ GIPP e.V., Buchautor.

Ulla Holm: Dipl. Päd.in, HP, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehrtherapeutin für Gestalttherapie, Paar- und Sexualtherapie (DVG, Vorstand GIPP), Weiterbildung in Tiefenpsychologie und Körpertherapie.

Dipl.-Psych.in Berit Brockhausen: geb. 1960, Diplompsychologin, approbierte Psychotherapeutin. Paar- und Sexualberatung seit 1985, seit 2005 in eigener Praxis in Berlin, Autorin mehrerer Beziehungsratgeber, regelmäßige Rubrik in der Zeitschrift „emotion", regelmäßige Interviewpartnerin in den Medien zu Partnerschaftsthemen.

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