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FINANZEN
Presseaussendung vom 16.03.2015

Überraschung im Swap-Prozess

Neue Unterlagen belegen: BAWAG hat mind. 107 Millionen Euro am Swap verdient

Für eine Überraschung sorgte in der Tagsatzung vom 13. März 2015 im Prozess zwischen Stadt Linz und BAWAG eine Unterlage, die die Bank selbst dem Gericht vorlegte.

Die BAWAG hat bekanntlich ihre Forderungen gegenüber der Stadt Linz bislang damit begründet, dass sie die Gelder braucht, um ihre Verpflichtungen gegenüber anderen Banken erfüllen zu können. Sie hat letzte Woche weitere Unterlagen dazu vorgelegt. Diese bedürfen noch einer tiefergehenden Prüfung. Offen ist nach wie vor, ob die BAWAG tatsächlich die geforderten Beträge für Dritte braucht. Dennoch zeigt sich bereits jetzt: Die BAWAG gesteht jetzt immerhin zu, dass sie mit dem Swap 4175 – über die schon am Beginn vereinnahmten EUR 38,5 Millionen hinaus – mindestens weitere EUR 69 Millionen auf Risiko der Stadt Linz verdient hat. Das geschah durch den Verkauf einer Vielzahl von Optionen an andere Banken.

„In den Forderungen der BAWAG dürfen jedenfalls keine Wettgewinne enthalten sein. Dazu muss die BAWAG glaubwürdig aufklären, welche Verträge mit anderen Banken abgeschlossen wurden und welche im Herbst 2011 tatsächlich noch bestanden haben“, stellt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger fest. Trotz dieser offenen Punkte ist Luger weiterhin zu Gesprächen mit der BAWAG bereit: „Ich schlage vor, dass wir uns noch vor der Karwoche mit unseren Beratern zu Gesprächen treffen.“

Auf der Tagesordnung sollen die angesprochenen technischen Fragen und die sonstigen Rahmenbedingungen für die weiteren Gespräche stehen. Bürgermeister Luger: „Wir wollen jedenfalls die Gewissheit, dass keine Wettgewinne in der Klagsforderung versteckt sind. Außerdem müssen wir darüber sprechen, dass die BAWAG ab dem Jahr 2010 durch den Verkauf einer Vielzahl von Optionen an andere Banken den Schaden massiv erhöht hat.“

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