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POLITIK/VERWALTUNG
Presseaussendung vom 03.09.2015

www.meinlinz.at – 15 Seiten starker Abschlussbericht voller Ideen für die neue Linzer Hafenstadt

Vorschläge zu „Werkstatt Linz“ und Pop-Up Shops überzeugen Fachjury

meinlinz.at - meine Idee für unsere Stadt

Insgesamt 15 Seiten stark ist die eben erschienene Dokumentation, die die wichtigsten Ergebnisse der ersten Online-BürgerInnenbeteiligung auf www.meinlinz.at zum Thema Hafen vereint. Zwei Monate lang diskutierten 780 UserInnen über 140 Ideen und wie sich das Viertel im Osten der Landeshauptstadt entwickeln soll. Der Abschlussbericht wird nun der Stadtpolitik als eine Entscheidungsgrundlage für künftige Weichenstellungen übergeben und online veröffentlicht.
 
„Die ‚Ideenflut‘ für die Zukunft der Hafenstadt ist ein wichtiger Beitrag der Bürgerinnen und Bürger. Sie wissen am besten, was es in ihrem Lebens-, Arbeits- oder Freizeitumfeld an der Donau noch braucht“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger. „Die Ergebnisse der Online-Diskussion werden wir mit unseren Fachleuten auf ihre Machbarkeit hin  prüfen und in den Masterplan Hafen einfließen lassen“, ergänzt Harald Kronsteiner, Leiter LINZ AG Hafen.

Logo "Meine Idee für unseren Hafen"

Zukunft des Hafens kompakt

Nach Ende der Live-Phase hat die Redaktion von „Mein Linz“ im August die vielen Ideen und Kommentare zum Viertel an der Donau in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Auf insgesamt 15 Seiten sind nun die beliebtesten Vorschläge nach den Online-Themenbereichen Wirtschaft & Arbeit, Kultur & Events, Mobilität & Infrastruktur, Sport & Freizeit, Wohnen & Leben und Sonstige Ideen geordnet und auch online zu den jeweiligen Vorschlägen verlinkt. Die Dokumentation bietet so einen kompakten und verständlich formulierten Überblick über das erste Ideenthema auf www.meinlinz.at. Der Abschlussbericht richtet sich an alle Interessierten und wird auch online zum Download bereitgestellt.

Ideen der LinzerInnen für die Stadtpolitik

Das Dokument geht nun an die Mitglieder der Stadtregierung und des Gemeinderats zur Information und als weitere Grundlage für künftige Entscheidungen. Neben der LINZ AG erhalten auch die „Mein Linz“-Partner GWG, Posthof, Tabakfabrik, Ars Electronica und Creativ Region ein digitales Exemplar des Abschlussberichts als unmittelbaren Input der Linzerinnen und Linzer für die Weiterentwicklung der jeweiligen Einrichtungen.

Ausgezeichnete Ideen

www.meinlinz.at hat die beliebtesten und besten Ideen mit wertvollen Sachpreisen ausgezeichnet. Für die aktivsten UserInnen gibt es zehn prall gefüllte Goodybags im Gesamtwert von mehr als 500 Euro je Tasche – bereitgestellt von den „Mein Linz“-Partnern. Die GewinnerInnen haben sich ihre Preise bereits abgeholt und freuen sich unter anderem über LINZ AG-Gutscheine oder VIP-Pässe für das Ars Electronica Festival.

Die beiden besten Ideen wählte eine Jury, die sich aus VertreterInnen der „Mein Linz“-Partner zusammensetzt. Mittels eines Punktesystems könnten die beiden GewinnerInnen ermittelt werden.

Platz 1 – „Werkstadt Linz“

Die auf Platz eins gewählte „Werkstadt Linz“ soll am Hafenareal einen Ort für „SelbermacherInnen“ schaffen. Platz und Werkzeug werden LinzerInnen zur Verfügung gestellt, damit nach Lust und Laune „getüftelt“ werden kann. Florian Neumüller alias User „neuvlo“ darf sich als Schöpfer dieser Idee über eine Special-Hafenrundfahrt mit Blick hinter die Kulissen des Areals freuen – zur Verfügung gestellt von der LINZ AG.

Platz 2 – Pop-Up Shops

Flächen für Pop-Up Shops baut auf der Idee auf, die Container am Hafen zu kleinen Verkaufsflächen umzubauen, die dann JungunternehmerInnen und DesignerInnen nutzen können. Diese Idee stammt von Stefanie Himsl alias Userin „stefanieh“. Für Platz zwei erhält sie ein hochwertiges Longboard der Firma Iriedaily.

Wie geht es mit www.meinlinz.at weiter?

Mit 31. Juli wurde „Mein Linz“ passiv geschaltet, alle Inhalte bleiben aber voll einsehbar. Bis zum Start eines neuen Diskussionsthemas befindet sich die Plattform im inaktiven Status. In der Zwischenzeit werden technische Updates umgesetzt, die die Archivnutzung jedoch nicht einschränken.

Die Stadt Linz wird das österreichweit einzigartige Projekt auch zum renommierten eAward 2015 einreichen. Mit dem Preis werden jährlich die innovativsten Webprojekte Österreichs von ExpertInnen ausgezeichnet. Über eine Auszeichnung konnte sich bereits die städtische Meldeplattform „Schau auf Linz“ 2013 freuen.

www.meinlinz.at - Vorreiterrolle für Linz

Die neue Online-Plattform wurde in Zusammenarbeit mit der Linzer Web-Schmiede Cyberhouse entwickelt. Design und Handling des Online-Tools sind übersichtlich und intuitiv, um möglichst allen Altersgruppen und auch weniger Web-Kundigen den Weg zur neuen virtuellen Beteiligung zu ebnen. NutzerInnen können sich unter Angabe weniger Pflichtdaten registrieren. Nach Erhalt eines Bestätigungsmails haben sie sofort die Möglichkeit, ihre Ideen und Kommentare direkt zu posten – rund um die Uhr. „Mein Linz“-UserInnen werden automatisch via Mail informiert, wenn es zu ihren Ideen Reaktionen gibt. Weiters ist es möglich, Favoriten zu setzen, um bei interessanten Themengebieten immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Plattform ist in Responsive Webdesign umgesetzt, das heißt, es besteht  eine optimierte Darstellung für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet. Eine App ist nicht geplant, da die Einbindung von Smartphone-Kameras via Applikation nicht eine derartige Bedeutung zukommt, wie etwa bei der Mängel-Meldeplattform „Schau auf Linz“. Dort muss es für UserInnen möglich sein, auf schnellem Wege ein Foto mit einem Problem zu posten.

„Mein Linz“ steht auch ohne Registrierung offen. Alle Inhalte können von BesucherInnen aktuell eingesehen und Diskussionen mitverfolgt werden. „Mein Linz“ ist nachhaltig konzipiert. Die Plattform kann vergleichsweise einfach für neue Themen geändert werden. Abgelaufene Projekte wandern in ein Archiv, wo sie zur Gänze öffentlich einsehbar bleiben, jedoch nicht mehr verändert werden können.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Harald Kronsteiner, Leiter LINZ AG HAFEN)

Weitere Gesprächspartner:
Jury-GewinnerInnen Florian Neumüller und Stefanie Himsl

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