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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 15.09.2015

Bürgermeister Klaus Luger ehrte verdiente Persönlichkeiten (Foto)

Bürgermeister Klaus Luger zeichnete am Montag, 14. September, im Alten Rathaus weitere sieben Persönlichkeiten aus, die sich um das Wohl der Stadt und ihrer BürgerInnen verdient gemacht haben. Für ihre besonderen Leistungen und ihr herausragendes Engagement erhielten Dr. h.c. Walter Haupt und Dr. Gerhard Roiss das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Linz sowie Arch. DI Franz Kneidinger das Große Ehrenzeichen der Stadt Linz. Weiters ergingen drei Gleichstellungsmedaillen – diese wurden übrigens erstmals vergeben - an Andrea Binder, Christine Holzmüller und Mag.a Gabriele Wagner sowie eine Wissenschaftsmedaille an Mag.a Dr.in Brigitte Kepplinger. 

Dr. h.c. Walter Haupt ist sozusagen der Vater der Linzer Klangwolke. Der Komponist, Regisseur und Dirigent aus Aschheim hat dieses Kunstprojekt erfunden und realisiert und damit ein Markenzeichen für die Stadt geschaffen. Zwölf Jahre lang verwandelte er Linz im September in eine internationale „Klangstadt“. Walter Haupt gehört mit seinem umfangreichen Opern- und Ballettschaffen, seiner Konzert- und Kammermusik, den TV- und Rundfunkproduktionen sowie Open-Air-Projekten in zahlreichen Ländern zu den vielseitigsten und profiliertesten bayrischen Komponisten.

Dr. Gerhard Roiss, Ehrensenator der Johannes Kepler Universität, der Wiener Wirtschaftsuniversität und der Montanuniversität Leoben, bis Mitte 2015 Generaldirektor der OMV AG und Aufsichtsratsvorsitzender von Borealis sowie Mitglied des Verwaltungsrates und Strategieausschusses der Sulzer AG hat als Top-Manager große Erfolge erzielt und für Linz viel erreicht. Als Aufsichtsratspräsident von Borealis hat er sich unter anderem für die 2009 erfolgte Etablierung der Studienrichtung Kunststofftechnik sowie für die Gründung des Linzer Borealis-Forschungszentrums an der Johannes Kepler Universität eingesetzt. Dank seiner Initiative konnten internationale Kontakte der JKU zum Petroleum Institute in Abu Dhabi hergestellt und vertieft werden.

Arch. DI Franz Kneidinger zählt als Planer von Hochhäusern und Tiefgaragen zu den profiliertesten Architekten von Linz. Der City-Tower 2, der Blumau Tower oder der Wissensturm tragen seine Handschrift, ebenso zahlreiche Wohnanlagen und viele Wohn- und Bürogebäude, beispielsweise an der Goethekreuzung oder an der Unteren Donaulände, das Donauforum der Oberbank. Sozialgebäude, wie der Hort Edlbacherstraße und das Studentenheim an der Altenberger Straße wurden von ihm entworfen. Auch für die Konzeption mehrerer großer Tiefgaragen, wie am Pfarrplatz und an der Promenade, zeichnet er verantwortlich.

Andrea Binder hat im Bereich Fußball als erfolgreiche Sportlerin, ehrenamtliche Trainerin und Sektionsleiterin beim Frauenfußballverein Union Kleinmünchen wertvolle Pionierarbeit geleistet. Neben dem sportlichen Engagement, das vielfach von Erfolgen gekrönt wurde, arbeitete sie von Beginn an beim Verein mit. Das größte und schwierigste Projekt in Ihrer 20-jährigen Vereinszugehörigkeit war der Neubau des Vereinsgebäudes. Um den Frauenfußball bekannter zu machen, erstellte sie als Webmasterin eine vereinseigene Homepage. Gemeinsam mit dem Linzer Frauenbüro realisierte sie 2014 erstmals einen Aktionstag für Mädchen.

Christine Holzmüller zählt ebenfalls zu den verdienten Linzer Sportlerinnen und Förderinnen des Frauenfußballs. Als Mitbegründerin der Frauenfußballsektion der Union Kleinmünchen setzte sie sich das Ziel, die Frauenbundesliga zu erobern, was im Laufe der Jahre auch gelang. Der Verein ist in der höchsten Spielklasse Österreichs vertreten und aktuell der einzige oberösterreichische Frauenfußball-Bundesligist. Sie ist fünffache österreichische Staatsmeisterin, vierfache österreichische Cupsiegerin und Gewinnerin der OÖ Krone Kickerwahl. Darüber hinaus wurde sie zweimal ins österreichische Nationalteam einberufen.

Mag.a Dr.in Brigitte Kepplinger hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über die Linzer Aspekte der NS-Zeit publiziert. Ihre akademische Lehrtätigkeit am Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes Kepler Universität hat sie vor allem den Themenkreisen Politische Systeme, Nationalsozialismus, Eugenik und NS-Euthanasie, Gedenkstättenarbeit und Geschichte des NS-Gedenkens gewidmet. Sie ist Gründungsmitglied und seit dem Vorjahr Vorsitzende des „Vereins Schloss Hartheim“. Ein großes Anliegen war ihr bereits vor Jahrzehnten die Erwachsenenbildung, etwa in der Linzer Volkshochschule oder im BFI.

Mag.a Gabriele Wagner hat sich als erste Frauenbeauftragte der Stadt Linz (1992 bis 2003) und Mitbegründerin des städtischen Frauenbüros über alle parteipolitischen Grenzen hinweg für Chancengleichheit eingesetzt. Noch bevor das Landesgleichbehandlungsgesetz verabschiedet wurde, hat sie das Gleichbehandlungspaket der Stadt Linz konzipiert und mit Unterstützung des Frauenausschusses realisiert. Wichtige Vorarbeit hat sie auch für die Gründung eines Frauengesundheitszentrums und einer Interventionsstelle gegen familiäre Gewalt geleistet. Sie hat den Marianne.von.Willemer-Preis konzipiert und ins Leben gerufen. Heute widmet sie sich im AKh als klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin schwerpunktmäßig der internen Medizin.

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