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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 08.04.2016

Weg für Abtragung der Eisenbahnbrücke ist frei

Bürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Markus Hein: „Mit 8. April liegen alle erforderlichen Bewilligungen für den Abbruch vor“

Die von der Stadt Linz durchzuführenden Verfahren für Wasser-, Naturschutz- und Schifffahrtsrecht für die Abtragung der Eisenbahnbrücke wurden am Donnerstag, 31. März 2016, gemeinsam verhandelt, um den Verfahrensablauf so effizient, reibungslos und zügig wie möglich zu gestalten. Trotz der zahlreichen zu erfüllenden Auflagen (rund 80 Einzelauflagen) gab es im Zuge der mündlichen Verhandlung keine projektgefährdenden Neuerungen oder Einwendungen, so dass am Freitag, 8. April 2016, die naturschutz-, wasser- und schifffahrtsrechtliche Bewilligungen von der Bau- und Bezirksverwaltung Linz ausgefertigt werden.

Die erforderliche Änderung des wasserrechtlichen Schutzgebietsbescheides seitens des Landes . liegt ebenfalls bereits vor, auch das eisenbahnrechtliche Verfahren wurde schon abgeschlossen.

„Mit der Erteilung der naturschutz-, wasser-, schifffahrts- und eisenbahnrechtlichen Bewilligungen wurde die letzte entscheidende Hürde vor der Demontage der Eisenbahnbrücke genommen. Wir liegen damit voll im Zeitplan. Weiters kann im Gleichtakt auch die Einreichplanung für die neue Brücke zeitgerecht ab Sommer beginnen“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger.

„Der zeitlich knappe Fahrplan für die Behördenverfahren konnte – trotz des komplexen Projektumfangs – durch die enge Zusammenarbeit von Behörden und LINZ AG eingehalten werden. Mein Dank gilt allen Mitwirkenden, denn in nur wenigen Monaten ist es gelungen, die aufwendigen Rechtsverfahren abzuschließen. Somit steht der Abtragung der Eisenbahnbrücke nichts mehr im Wege", informiert Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Die Zuständigkeit für Demontage und Brückenneubau liegt in planerischer und baulicher Hinsicht bei der NSL - Neue Schienenachse Linz GmbH der LINZ AG, die somit auch den Fahrplan bis zur neuen Brücke steuert. In den vergangenen Wochen wurden die Asphaltdecke und die Geleise der Eisenbahnbrücke entfernt. Damit wurde das Gewicht des Tragwerks weiter reduziert.

Derzeit wird in Urfahr sowohl für die Abbrucharbeiten als auch für den Neubau eine Lager- und Manipulationsfläche sowie eine Anlandungsanlage für Schiffe eingerichtet.

Noch im April 2016 soll auf der Nordseite mit der Abtragung der Tragwerke sowie dem Abbruch der Brückenpfeiler begonnen werden. Ein Kran hebt die Vorlandtragwerke aus und bringt sie an Land. Die Abbrucharbeiten an den Vorlandtragwerken und Vorlandpfeilern werden voraussichtlich bis Sommer 2016 abgeschlossen sein.

Ab Sommer 2016 werden die Stromtragwerke mit einem Ponton, auf dem acht Meter hohe Gerüste angebracht sind, angehoben und mit Schubschiffen stromaufwärts ausgeschwommen. An Land erfolgen die Zerlegung und die Vorbereitung für den Abtransport per Schiff oder LKW. Für den Abbruch dieser 87 Meter langen und 710 Tonnen schweren Stromtragwerke werden auch Spezialkräne eingesetzt.

Zuletzt soll das kleine Vorlandtragwerk auf der Südseite abgetragen werden. Die Abbrucharbeiten an der Eisenbahnbrücke sollen bis Herbst 2016 abgeschlossen sein.

Für September nächsten Jahres ist dann der Start für die Errichtung der neuen Donauquerung vorgesehen. Die Einreichplanung soll schon im heurigen Sommer beginnen.

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