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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 17.10.2016

Gefragte Beteiligungs-Plattform meinlinz.at: 230 Ideen zum Thema „Freiräume“ (Foto)

Stärkste Resonanz bei den Themenkreisen Parks & Plätze sowie Straßen & Wege

Sehr kreativ waren jene mehr als 1.100 Internet-UserInnen, die auf der in Österreich einzigartigen städtischen Online-Beteiligungs-Plattform www.meinlinz.at ihre Ideen zum Thema „Freiräume“ präsentieren. Die findigen Köpfe posteten zwischen Ende Juni und Ende August 2016 insgesamt 230 Geistesblitze zu sechs Themenbereichen. Die TeilnehmerInnen machten sich Gedanken über „Parks und Plätze“, „Straßen & Wege“, „Gebäude & Räume“, „Flüsse & Seen“, „Dächer & Darüber“ sowie „Online & Digital“. 330 Kommentare gingen darauf ein. Eine Jury nominierte jeweils einen/eine PreisträgerIn in jeder Sparte. Auch die zehn eifrigsten UserInnen können sich über Preise freuen. Der vom Geschäftsbereich Kommunikation und Marketing in Zusammenarbeit mit der Agentur Cyberhouse kreierte Online-Kanal stellt keine repräsentative Umfrage sondern einen unkonventionellen Blick auf Chancen und Herausforderungen dar. Alle Inhalte der Plattform stehen weiterhin im Netz.

„Die facettenreiche Ideensammlung zum Thema Freiräume zeigt, dass sich viele Linzerinnen und Linzer über die Zukunft unserer Lebensstadt Gedanken machen. Ich danke diesen VordenkerInnen herzlich für ihre Anregungen. Nun gilt es in Zusammenarbeit mit ExpertInnen realisierbare Vorschläge auszuwählen“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger über das Echo der städtischen Initiative.

# Parks & Plätze: Mehr Grün, Lebensraum für Bienen und neue Sportangebote

Mit 51 Vorschlägen und 67 Kommentaren zählt „Parks & Plätze“ zu den am meisten diskutierten Themenbereichen. Viele PosterInnen wünschten sich mehr Grün und weniger Beton sowie mehr Parkbänke. Plätze mit versiegelter Oberfläche sollen durch Pflanzen und Trinkwasserspender aufgewertet werden. Als Beschattung könnten Sonnensegel dienen. Große Sympathie in Form von 54 Likes fand die Forderung nach einem autofreien Hauptplatz. An der Donau könnte ein Fitnesspark mit großem Sportgeräteangebot entstehen. Auf der Wunschliste der Sportbegeisterten stehen auch ein Inlinehockeyplatz, eine Sommerrodelbahn und Slacklines. Als unkonventionelle Stromquellen auf Plätzen wurden „Solar Trees“ mit „Blättern“ aus Solarzellen und spezielle Bodenplatten zur Umwandlung von Schrittbewegungen in Energie genannt. Naturnah belassene Grünflächen könnten die Stadt für Bienenvölker noch attraktiver machen.

# Straßen & Wege: Große Sympathien für das Radfahren und den öffentlichen Verkehr

Straßen & Wege ist mit 50 Ideen und 85 Kommentaren ebenfalls ein Thema, das besonders bewegt. Ideen zur Förderung das Fahrradverkehrs und des öffentlichen Verkehrs dominierten den Diskurs. So sprachen sich die PosterInnen unter anderem für eine radfahrfreundliche Adaptierung der Nibelungenbrücke, zusätzliche Radwege und Fahrradabstellplätze, versperrbare Boxen für E-Bikes und die Einrichtung eines City Bike-Verleihs aus.

Beim Thema öffentlicher Verkehr reicht das Spektrum der Vorschläge von der Fahrradmitnahme über neue Schnellbuslinien bis zur Forderung nach einer Verlängerung der Mühlkreisbahn bis zum Hauptbahnhof. Beim Stichwort Individualverkehr bewegten vor allem die Themen Park & Ride, nächtliche Lärmbelastung, Begegnungszone Hauptstraße und City-Maut die Gemüter.

# Gebäude & Räume: Ideen für das Nachtleben und die Kinderbetreuung

Im Bereich Gebäude und Räume (45 Ideen) dominieren die Themen Nachtleben, Kinderbetreuung und Stadtarchitektur. Die Lokalszene soll mehr Clubs und eine größere Vielfalt etwa für Hip-Hop-Fans bieten.

Bei der Kinderbetreuung setzen die PosterInnen auf innovative Konzepte. Kinderclubs mit flexiblen Öffnungszeiten im Zentrum der Stadt könnten für die stundenweise Betreuung sorgen. Erholungsräume für Familien mit Wickel- und Stillmöglichkeiten würden sich für Verschnaufpausen beim Stadtbummel anbieten. Ein Kinderhotel mit guter Betreuung würde die Väter und Mütter bei Erkrankung ihrer Kinder entlasten und auch persönliche Auszeiten ermöglichen.

Auf große Sympathie stieß der Vorschlag, Fassaden zu begrünen. Der Aspekt der Nachhaltigkeit sollte beim Bauen verstärkt berücksichtigt werden.

# Flüsse & Seen: Attraktive Fluss- und Seestrände gewünscht

Einen regen Online-Diskussionsprozess (82 Kommentare) lösten die 33 Ideen des Themenbereichs „Flüsse & Seen“ aus. Vor allem über ein attraktiveres Strandleben machten sich die PosterInnen Gedanken. Dafür könnten Strandduschen, zusätzliche WC-Anlagen und mietbare Schließfächer für Badegäste sorgen. Zur Aufwertung des Donauparks wird eine Streetfood-Meile vorgeschlagen. Ein Surf-Fan wünscht sich eine „stehende Welle“ nach Münchner Vorbild (Isar-Eisbach im Englischen Garten) an der Donau oder der Traun. Sie könnte auch als Tourismus-Attraktion wirken. Um den Pichlinger und Pleschinger See für HundebesitzerInnen attraktiver zu machen, sollen dort eigene Strandbereiche für das gemeinsame Badevergnügen von Tier und Mensch geschaffen werden.

Auch das Thema Schifffahrt bewegt. Unter den Vorschlägen finden sich eine Schnellbootverbindung von Puchenau und Ottensheim nach Linz, eine Wasserbuslinie mit elektrisch angetriebenen Schiffen, ein Amphibienbusverkehr für Stadtrundfahrten und zusätzliche Anlegestellen für BootstouristInnen.

# Dächer & darüber: Visionen von grünen Dachlandschaften und Seilbahnverbindungen

Eine „grünen“ Schwerpunkt weisen die 14 Ideen im Themenbereich „Dächer & darüber“ auf. Die Dachlandschaften sollen begrünt und zum Teil öffentlich zugänglich gemacht werden. Wie beim „Höhenrausch“ könnten hölzerne Brücken die Dachflächen verbinden und Rundwanderungen möglich machen. Auf den Dächern wäre nach diesen Visionen auch Platz für Konzerte und Filmvorführungen.

Zwei Vorschläge befassen sich mit der Errichtung von Seilbahnen als Nahverkehrsmittel und Attraktion für TouristInnen. So präsentiert der „Verein Keplerforum“ seine „Planetenseilbahn“. Sie soll den Schlossberg mit dem Ars Electronica Center, dem Areal des Urfahraner Markts, dem Brucknerhaus und dem Lentos verbinden.

# Online & Digital: Mit Apps die Verkehrssituation verbessern

Um das Thema Verkehr drehen sich einige der 19 Ideen im Themenbereich „Online & Digital“. Ein Posting schlägt die Gründung einer Plattform zur Gründung von Fahrgemeinschaften vor. Großen Zuspruch fand auch der Vorschlag, eine übersichtliche Park & Ride Webseite mit allen im Stadtgebiet verfügbaren Parkplätzen anzubieten. Die Stadt Linz soll mehr offizielle Apps entwickeln, die etwa den Märkten junge KundInnen bringen könnten. Eine zeitgemäße Informationsquelle für TouristInnen wären kleine Sender (iBeacons), die Wissenswertes wie Sehenswürdigkeiten und Lokalangebote direkt an Smartphones übertragen. Weiters regen PosterInnen die Unterstützung der Linzer Medienkunst-Szene und der zum Image der Stadt beitragenden Bloggerszene an.

Preise für ausgewählte Vorschläge

Eine ExpertInnen-Jury wählte die jeweils beste Idee aus den sechs Kategorien mittels eines Punktesystems aus:

Parks & Plätze: Abkühlung gepflasterter Plätze im Sommer

Der User Arthur erhält für seine Ideen zur Abkühlung gepflasterter Plätze ein Longboard und einen Gutschein im Wert von 150 Euro von Iriedaily. Er schlägt unter anderem Sonnensegel als Schattenspender, mehr Trinkwasserspender und eine zusätzliche Begrünung vor.

Straßen & Wege: Sitzgelegenheiten für die Landstraße

Durch eine Reihe von Sitzgelegenheiten möchte Manuela Hoflehner die Landstraße zum Ort des Verweilens machen. Dafür kann sie mit einem von der LINZ AG bereitgestellten Tesla ein Wochenende lang die Vorzüge der Elektromobilität genießen.

Gebäude & Räume: Abkühlung gepflasterter Plätze im Sommer

Begrünte Fassaden vor allem in der Innenstadt schlägt Ingrid Gutenbrunner vor. Für diese Idee erhält sie Karten zum Nationalfeiertag im Brucknerhaus und eine Exklusivführung durch die Ausstellung „die Sammlung“ im Lentos.

Flüsse & Seen: Surfspot LINZERWELLE

Mit mehr als 30 Kommentaren und 60 Likes war die „LINZERWELLE – der Surfspot in der Donaustadt“ die beliebteste Idee der Kampagne „Freiräume“. Für die Anregung, eine stehende Welle zum Surfen einzurichten, kann sich AndreaP über einen 400 Euro-Gutschein der LINZ AG freuen.

Dächer & Darüber: Mehr Grün und Fotovoltaikanlagen auf großen Dächern

Mehr Grün möchte der User „Hafenratte“ auf große Linzer Dachflächen bringen und diese auch für die Installation von Fotovoltaikanlagen und als Erholungsflächen nutzen. Dafür erhält er als Preis eine Höhenrausch-Führung für 15 Personen, die das Offene Kulturhaus bereitstellte.

Online & Digital: Website für Park & Ride

Für die rasche Information über das Angebot an Park+Ride-Parkplätzen schlägt Chris.Mitterlehner den Aufbau einer Website vor. Der findige User erhält Festivalpässe für die Ars Electronica und kann drei Monate lang einen Büroarbeitsplatz im Axis-Coworking-Space der Tabakfabrik nutzen (bereitgestellt von Netural).

Preise für die zehn eifrigsten NutzerInnen der Plattform

Die zehn eifrigsten Nutzerinnen von www.meinlinz.at erhalten eine Tasche mit praktischen Utensilien, die von Betrieben der Unternehmensgruppe Stadt Linz zur Verfügung gestellt wurden.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger über die Ideenflut auf der Online-Beteiligungs-Plattform www.meinlinz.at zum Thema Freiräume. Weitere GesprächspartnerInnen: Dr. Jürgen Tröbinger, Direktor Geschäftsbereich Kommunikation und Marketing, Stephanie Hager, MA, Abt. Online-Services, Kommunikation und Marketing)
 

 

Informationsunterlage (PDF, 630 kB) (neues Fenster).
Abschlussbericht Freiräume (PDF, 1,6 MB) (neues Fenster).
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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Bürgermeister Klaus Luger (Mitte) mit den Gewinnerinnen der Idee "Linzer Welle", Andrea Pühringer (rechts) und Tamara Hermann (links) Bürgermeister Klaus Luger (Mitte) mit den Gewinnerinnen der Idee "Linzer Welle", Andrea Pühringer (rechts) und Tamara Hermann (links)  Druckdatei (neues Fenster): 20161017fdruck.jpg
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