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Presseaussendung vom 08.03.2017

Einfach nachhaltig: Handy-App „Radwende Linz“

Stadtrat Hein „Umsteigen auf‘s Rad durch bewusstseinsbildende Maßnahmen fördern“

Immer mehr LinzerInnen und Linzer steigen gerade in der warmen Jahreszeit auf’s Rad um. „Rad fahren ist nicht nur eine gesunde und umweltfreundliche Alternative im Linzer Stadtverkehr, sondern soll auch Spaß machen“, meint Infrastrukturreferent Stadtrat Markus Hein und setzt daher sowohl auf mehr Sicherheit durch Verbesserungen im Radwegenetz, als auch auf bewusstseinsbildende Maßnahmen, die zum Radeln in der Stadt motivieren.

Eine dieser Aktionen ist die Handy-App „Radwende Linz“. Sie wurde 2016 von der Scholz & Volkmer GmbH aus Wiesbaden für Android, iPhone, iPad und iPod touch (iOS 8.0 – oder neuer – kompatibel) entwickelt. Unter der Devise „Gestalte deine Stadt aktiv beim Rad fahren“ funktioniert die App als Tracking-Tool und ist gleichzeitig als Beitrag für eine nachhaltige Infrastruktur zu sehen.

„Die App wurde im Sommer des Vorjahres erstmals getestet. In diesem ersten Durchgang wurden in eineinhalb Monaten etwa 25.000 Kilometer und fast 5.000 Radrouten getrackt. Es ist erstaunlich, wie viele Linzer Radfahrerinnen und Radfahrer von dieser Idee begeistert werden konnten. Wie angekündigt,  wird mein Ressort sich nunmehr darum kümmern, dass wir als Belohnung auch weiterhin spürbare Verbesserungen im Linzer Radverkehr umsetzen“, informiert Stadtrat Hein.

Als Sofortmaßnahme wurden unter anderem 400 neue Radabstellplätze im Wert von 40.000 Euro angeschafft. Auch ein Sperrsystem für den Radkeller im Bereich Hauptbahnhof/Landesdienstleistungszentrum im Wert von 42.000 Euro wurde installiert.

„Anstatt vieler kleiner Einzelprojekte haben wir uns dazu entschieden, zunächst die dringlichsten Aufgaben zu erledigen“, erklärt Stadtrat Hein. „Das Budget für 2017 wurde entsprechend aufgestockt. Für Abstellanlagen wurden die Ausgaben von bisher 4.700 Euro auf 30.000 Euro erhöht. Ebenso werden für den Radwegeausbau statt bisher 285.000 Euro 535.000 Euro investiert. Für Bewusstseinsbildung, unter anderem für die ‚Radwende Linz‘, sind Mittel in Höhe von etwa 25.000 Euro eingeplant“.

„Nach dem Erfolg beim Start der Aktion im Vorjahr wollen wir die App jedenfalls weiterbetreiben. Ich habe mich in diesem Zusammenhang mit dem Hersteller getroffen. Es sind bereits neue städtische Aktionen für dieses Jahr geplant. Außerdem wurde die ‚Radwende Linz‘ erweitert und verbessert“, informiert Stadtrat Hein. Sie erhielt ein Update und wurde in Anlehnung an das Corporate Design der Stadt Linz neu gestaltet und verfeinert.

Einfach und unkompliziert

Das Prinzip der „Radwende Linz“ ist denkbar einfach: Die App zeichnet die Strecken einzelner Radfahrerinnen und Radfahrer auf und konsolidiert sie auf einer Karte. Diese stellt den Verkehr in Echtzeit plakativ dar.

Die App verwendet das GPS des Smartphones. Die hochgeladenen Daten werden sichtbar gemacht und die dadurch erfassten Strecken helfen bei der Stadtplanung. Sie fördern gleichzeitig die Motivation. Zur Belohnung für die Teilnahme wurde ein Bonusprogramm beziehungsweise ein Belohnungssystem mit infrastrukturellen Verbesserungen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen seitens der Stadt sowie Rabatten in Linzer Geschäften geschaffen.

Die Nutzung ist aus Sicherheitsgründen nur unter Angabe personenbezogener Daten (Name und E-Mail-Adresse) möglich. Diese sind jedoch für andere Personen weder zugänglich noch ersichtlich.

Die Verwendung der App selbst ist gratis. Die Anmeldung kann jederzeit unter https://linz.radwende.at erfolgen.

Wege tracken und Spuren hinterlassen

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer leistet einen Beitrag. Das Tracking braucht nur vor jeder Fahrt gestartet und hinterher gestoppt werden. Die jeweils zurückgelegte Strecke wird automatisch aufgezeichnet. Alle in Linz gefahrenen Routen werden in einer Karte gesammelt. Damit scheinen die fürs Radeln wichtigsten Routen auf.

Teil einer Visualisierung

Die getrackten Routen fließen in eine sogenannte Heatmap ein, die die gefahrenen Strecken visualisiert. Sie ist nicht nur ein optisches Erlebnis, sondern gibt Aufschluss über die Hauptrouten und beeinflusst so auch die Stadtplanung. Die Visualisierung wird laufend auf der Internetseite und in der Handy-App dargestellt – jeder gestaltet sie aktiv mit.

Visualisierung der gefahrenen Kilometer 

Mit der „Radwende“ zu den schönsten Orten von Linz

Locations entdecken

Über die App lassen sich die schönsten Orte von Linz entdecken sowie die Standorte und Angebote der Partnerunternehmen rasch und einfach auffinden.

Belohnungen der Stadt Linz für 2017

Für alle gemeinsam zurückgelegten 15.000 Kilometer erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Belohnungen. Diese reichen von infrastrukturellen Maßnahmen, wie der Errichtung neuer Radservicestationen im Stadtgebiet und den Ankauf neuer Abstellanlagen über Gratis-Radchecks, das Verteilen  einer gesunden Jause bis hin zur Erstellung einer neuen Gratis-Radkarte für Einheimische und Gäste.

Rabatte bei den Partnerunternehmen

Die gefahrenen Kilometerguthaben lassen sich über eine „Bezahlen“-Funktion bei Linzer Partnerunternehmen auch gegen Rabatte und kleine Präsente eintauschen.

Dafür konnten beispielsweise Zweirad Schuller, das Restaurant „Front Food“ an der Domgasse, das Restaurant „niu“ im Wissensturm, das LENTOS Kunstmuseum Linz, das Ars Electronica Center, die e Moc GmbH (Fahrradzubehör) an der Waldeggstraße und der Verein „Velo-City-Linz“ gewonnen werden.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Infrastrukturstadtrat Markus Hein zum Thema „Handy-App Radwende Linz“. Weiterer Gesprächsteilnehmer: DI Rainer Doppelmair, Radfahrbeauftragter der Stadt Linz)

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

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