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Stadträtin Mag.a Schobesberger und Ing. Anzinger beim Haselbach
UMWELT
Presseaussendung vom 07.06.2017

Verbesserte Hochwassersicherheit für Haselbach (Foto)

Erster Abschnitt im Linzer Stadtgebiet fertig gestellt

Der Haselbach wies im Linzer Stadtgebiet in einigen Bereichen eine zu geringe Abflussleistung auf, sodass es bei extremen Niederschlägen beziehungsweise bei Hochwasser-Ereignissen zu Überflutungen kommen konnte. Um hier entsprechende Vorsorge zu treffen, hat die Wildbach- und Lawinenverbauung in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Stadt Linz ein so genanntes Abflussertüchtigungsprojekt ausgearbeitet, das seit Herbst 2015 etappenweise umgesetzt wird.

Als erster Abschnitt wurde im Linzer Stadtgebiet der Bereich zwischen der Colerusstraßenbrücke und der Dornacher Straße fertig gestellt. Im Bereich der Schulsportanlage Biesenfeld konnte die ursprüngliche 30-jährliche Abflussfähigkeit auf eine 100-jährliche Hochwassermenge von 55 Kubikmeter pro Sekunde erhöht werden. „Die Gerinne-Aufweitung beim Baumgärtelpark und der Galvani Gehwegbrücke erfolgte als ökologisch gestaltete Erlebniszonen mit flachen Ufern. Diese Bereiche nutzen bereits viele Kinder als Wasserspielfläche“, zeigt sich Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger erfreut über die positiven Auswirkungen der Baumaßnahmen.

Entlang des restlichen Gerinne Abschnittes bis zur Dornacher Straße wurden die bestehenden Sohlschwellen und die hart verbaute Gerinnesohle entfernt. Dadurch können Fische den Haselbach jetzt durchgehend passieren. Zudem profitiert die Gewässerökologie. Mit der Umsetzung der restlichen Abflussertüchtigungsmaßnahmen oberhalb der Dornacher Straße wird voraussichtlich 2019 begonnen.

Der gesamte betroffene Bereich auf Linzer Stadtgebiet erstreckt sich von der ehemaligen Lederfabrik bis zur Einmündung in das Urfahraner Sammelgerinne auf einer Länge von zirka 4,6 Kilometern. Die Umsetzung des Gesamtprojektes erfolgt in mehreren Bauphasen. Für eine möglichst naturschonende Realisierung wurde die Projektierung und Bauumsetzung mit einer ökologischen Begleitplanung und Bauaufsicht abgewickelt, wobei auch auf eine standortgerechte Wiederbepflanzung des neuen Bachgerinnes geachtet wurde.

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Stadträtin Mag.a Schobesberger und Ing. Anzinger beim Haselbach Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger und Ing. Helmut Anzinger, Produktmanager Wasserbau, testen eine ökologisch umgestaltete Erlebniszone des Haselbaches.
 
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