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Mann und Frau
FRAUEN
Presseaussendung vom 27.07.2017

Linzer Frauenbüro beteiligt sich am equal pension day

Heute Info-Aktion in Linz

Frauen erhalten um 43 Prozent weniger Pension als Männer! Angesichts dieser Tatsache hat der Österreichische Städtebund den equal pension day initiiert, der heute Donnerstag, 27. Juli, österreichweit begangen wird. Auch das Frauenbüro der Stadt Linz beteiligt sich daran. Die Mitarbeiterinnen verteilen in Linz Folder und Luftballons und wollen so auf die Bedeutung einer gerechten Pension aufmerksam machen. „Vor allem junge beziehungsweise noch im Erwerbsleben stehende Frauen sollen über die Auswirkungen bestimmter Lebensentscheidungen auf ihre spätere Pension informiert werden“, beschreibt Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger die vorrangige Zielsetzung. Gleichzeitig wird das kostenlose Angebot der präventiven Rechtsberatung für Frauen, das es seit 2012 in Linz gibt, bekannt gemacht. Es wird vom städtischen Frauenbüro finanziert  und von Juristinnen des autonomen Frauenzentrums in Linz durchgeführt.

Der equal pension day markiert den Tag im Jahr, ab dem Frauen im Vergleich zu Männern statistisch gesehen ihr Jahrespensionseinkommen erreicht haben. Nach Berechnungen der Frauenabteilung der Stadt Wien fällt dieser heuer für Österreich auf den 27. Juli. Die Ursachen für die unterschiedliche Pensionshöhe von Frauen und Männern sind großteils ident mit jenen für die Einkommensunterschiede: geringfügige Anstellung beziehungsweise Teilzeitarbeit und daraus resultierend ein geringes Stundenausmaß, unterbrochene Erwerbsbiographien durch Karenzzeiten für Kindererziehung und Pflege, damit einhergehend teilweise verpasste Karrierechancen, Erwerbstätigkeit in schlechter bezahlten Branchen, Diskriminierung bei Beförderungen und anderes mehr. Viele Frauen verzichten für ihre Familien auch ganz auf eine eigene Erwerbstätigkeit oder arbeiten nur Teilzeit. Dies hat weitreichende Konsequenzen für das weitere Leben und kann mitunter existenzbedrohend sein.

„Unser Pensionssystem orientiert sich an ununterbrochener, lebenslanger Vollzeitbeschäftigung. Frauen verrichten aber vielfach unbezahlte Haus- und Betreuungsarbeit, gehen in Karenz oder arbeiten länger in Teilzeit. Viele können auch trotz langjähriger Berufstätigkeit nicht von ihrer Pension leben. Darum müssen wir verstärkt für die finanzielle Gleichstellung von Frauen eintreten – und zwar so lange, bis sie zur Selbstverständlichkeit wird“, sagt Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger. „Dafür setzen wir uns nicht nur an diesem Tag, sondern mit frauenpolitischen Aktionen das ganze Jahr ein.“

Linzer Frauenbüro

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