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Salzamt
KULTUR
Presseaussendung vom 11.10.2017

Neuausrichtung Atelierhaus Salzamt (Foto)

Ab 2018 neue Partner – neues Potential

Eine Neustrukturierung und die Unterstützung von Kooperationspartnern werden –nach Beschlussfassung im Linzer Gemeinderat – die Fortführung des Betriebs im Atelierhaus Salzamt für die nächsten drei Jahre sichern. Die Direktion Kultur und Bildung hat dazu mit den Kooperationspartnern ein Konzept ausgearbeitet. Zum einen soll der finanzielle Zuschuss und die Leistungen der Stadt im laufenden Betrieb deutlich reduziert, zum anderen bisherige und neue Kooperationspartner stärker an das Haus gebunden werden.

Durch das Anmieten von bis zu drei internationalen Wohnateliers durch die Kunstuniversität und das Ars Electronica Festival für den Zeitraum 2018 bis 2020 ist eine zusätzliche finanzielle Basis sichergestellt. Mit Land und Bund sind bereits weitere Gespräche geführt worden. Über den bereits bestehenden Förderungsverein des Atelierhauses können jährlich ebenfalls Finanzmittel lukriert werden.

„Internationalität, Kooperation und Medienkunst“ sind für Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer drei Schwerpunkte für die Neuausrichtung des Salzamtes. „Für die junge Kunst- und Kulturszene ist das Salzamt unverzichtbar. Durch die Kooperation mit dem AEC sollen MedienkünstlerInnen verstärkt zur Attraktivität von Linz als UNESCO City of media arts beitragen“, betont Stadträtin Lang-Mayerhofer.

„Für Ars Electronica ist diese Zusammenarbeit eine gute Gelegenheit, unsere internationalen Kontakte noch stärker mit der kreativen und künstlerischen Szene in Linz zu vernetzen.“ Gerfried Stocker

„Das Salzamt war und ist für die Kunstuniversität eine wichtige Scharnierstelle zwischen Studierenden / AbsolventInnen und der internationalen Kunstszene. Ich bin froh, dass es diesen Austausch weiterhin und sogar verstärkt geben wird!“ Reinhard Kannonier

2018: neue Partner – neues Potential

Durch die Kooperation und Vermietung einiger Gastwohnungen an Kunstuniversität Linz, Ars Electronica Festival und Land Oberösterreich wird sowohl für das Salzamt als auch für die Partner ein Mehrwert geschaffen, da vorhandene Ressourcen noch besser vernetzt werden und so die Internationalität sowie der Austausch mit lokalen Kunstschaffenden und -interessierten verstärkt wird.

Das Atelierhaus Salzamt kommt damit in veränderter Form immer pointierter seiner Aufgabe nach, den Import-Export-Bewegungen von Innovation, Reflexion, künstlerischer Forschung und Präsentation Platz zu bieten. „Die Stadt Linz wird international als lebendiger Kunstort positioniert und als UNESCO City of Media Arts für zeitgenössische Kunstformen erlebbar“, hebt Kulturstadträtin Lang-Mayerhofer hervor.

Viele der bisherigen Gäste sind weiterhin mit dem Salzamt und den lokalen KünstlerInnen im Austausch und am wachsenden, nachhaltigen Netzwerk beteiligt.

Der allererste Gast Jens Sundheim aus Deutschland, der ab Juli 2009 drei Monate im Salzamt gelebt hat, ist beispielsweise zur Zeit in der Ausstellung Sterne im LENTOS Kunstmuseum vertreten. Durch die Einbindung der künftigen Gäste bei Ars Electronica und Kunstuniversität werden eine stärkere Öffentlichkeit und ein noch besserer Austausch mit der Linzer Kulturszene gesichert.

Veranstaltungsreihe kristallin

Die so genannte Veranstaltungsreihe kristallin läuft nach knapp drei Jahren mit insgesamt 52 Ausgaben Ende 2017 aus. Bis dahin waren mehrere Hundert regionale, nationale und internationale KünstlerInnen an Ausstellungen, Künstlergesprächen, Filmscreenings, Schulprojekten und Diskussionen beteiligt.

Ab 2018 wird eine Adaptierung des Programms erfolgen, die das Potential und Interessen der Kooperationspartner wesentlich miteinbezieht. Weiterhin soll der Raum Vernetzung und Kooperation, Zugänge und Vermittlung schaffen, soll die Internationalisierung forciert und Beteiligung ermöglicht werden.

kristallin#50: „Druckgrafik, die Druckgraphik“

Die Druckgrafik ist ein Medium, das sich durch eine lange kunstgeschichtliche Tradition definiert. Gerne wird sie an der Schnittstelle zur angewandten Kunst positioniert. Druckgrafik ist aber auch ein Medium, das an der Schnittstelle gesellschaftlicher Entwicklungen steht. Es setzt eine Rückbesinnung, eine Neuentdeckung alter Techniken ein, das Haptische gewinnt wieder an Reiz. In der rein immateriellen, digitalen Anarchie der Informationen gewinnt das analoge Bild wieder an Bedeutung

Im Fokus der Ausstellung stehen elf unterschiedliche künstlerische Positionen aktueller Kunstschaffender, die mit dem Medium des Vervielfältigens und Reproduzierens arbeiten.

Eröffnung: Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis 3.11.

Ein Projekt von Martin Bischof und Julia Gutweniger
Kurator: Martin Bischof
KünstlerInnen: Renata Darabant, Doris Flandorfer, Herbert Friedl, Julia Gutweniger, Andreas Christian Haslauer, Ursula Hübner, Sabine Jelinek, Roland Maurmair, Karina Mendreczky, Monika Pichler, Michael Wegerer.

Ausstellungsprogramm neu

In den nächsten Monaten werden mit mehr als 100 Menschen aus Kunst, Architektur, Design, Mode, Musik, Theater und Publikumsvertreter Gespräche geführt. Welche Themen sie persönlich interessieren, was programmatisch in Linz fehlt, welche Empfehlungen an Büchern, Filmen, Artikeln und Wissenschaftlern sie geben steht dabei im Mittelpunkt.

Die internen Interviews werden festgehalten und als eine Art „Dauerausstellung“ als Mapping im Salzamt zugängig sein und zu thematischen Bündeln führen, die ab dem zweiten Halbjahr 2018 direkt quartalsmäßige Schwerpunktthemen ergeben.

Im ersten Halbjahr wird die Austauschbeziehung Linz-Teheran mit zwei beteiligten Künstlerinnen gezeigt (Ende Jänner), eine deutsche Zeichnerin wird zu Gast sein für das Nextcomic Festival (Mitte März) und die Studienrichtung Experimentelle Gestaltung wird durch Frau Univ.-Prof.in Andrea van der Straeten eine Ausstellungskooperation in mehreren Häusern verwirklichen (Juni).

Diesen Monat erfolgt noch die Ausschreibung der Ateliers für lokale KünstlerInnen, die dann ab Jänner 2018 für zwei Jahre kostenlos einen Atelierplatz zur Verfügung gestellt bekommen.

„Die Neuen“ werden im Mai 2018 eine erste Gelegenheit haben, den Ausstellungsraum des Salzamts zu bespielen.

340 GastkünstlerInnen aus 43 Ländern

Das denkmalgeschützte Gebäude des Salzamtes wurde im Rahmen des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2009 von der Stadt käuflich erworben, umfassend revitalisiert und als internationales Atelierhaus adaptiert. Seit seiner Eröffnung im Juli 2009 bis Ende September 2017 beherbergte das Haus insgesamt 340 GastkünstlerInnen aus 43 Ländern. Durch die Einrichtung langfristiger internationaler Kooperationspartnerschaften konnten im Gegenzug insgesamt 40 regionale KünstlerInnen für Residencies im Ausland vermittelt werden. 42 regionale KünstlerInnen haben in diesem Zeitraum Atelierräume genutzt.

www.salzamt-linz.at

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur und Bildung, AEC-Geschäftsführer Gerfried Stocker sowie Univ. Prof. Dr. Reinhard Kannonier, Rektor der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung zum Thema „Neuausrichtung Atelierhaus Salzamt“)


Folder kristallin#50 (PDF, 1,3 MB) (neues Fenster).
Downloads zur Presse-Aussendung
Dateiformat Bezeichnung Dateigröße
Link auf größeres Bild (neues Fenster): Personengruppe Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (Bildmitte), AEC-Geschäftsführer Gerfried Stocker, Kulturdirektor Dr. Julius Stieber sowie Salzamt-Leiter Holger Jagersberger und Atelierhaus-Künstlerin Julia Gutweniger (im Bild links) vor ihren Radierungen in der aktuellen Salzamt-Ausstellung   Druckdatei (neues Fenster): 20171011e_druck.jpg
17 x 11 cm mit  300 dpi
(1,6 MB)

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