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Personengruppe (Foto: privat)
WIRTSCHAFT
Presseaussendung vom 19.10.2017

Ökonomische Zukunftsperspektiven für Linz (Foto)

Ergebnisse liegen Mitte 2018 vor

Unter dem Motto „Zukunft denken – Chancen nutzen“ erarbeitet das  Wirtschaftsressort der Stadt Linz gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlichen Institutionen die Wirtschaftsstandort-Agenda 2027, kurz WISA 2027. Die Initiative analysiert die derzeitige Situation des zweitgrößten Wirtschaftsraumes Österreichs und wird Gestaltungsmöglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den kommenden zehn Jahren aufzeigen. An der Erstellung der Agenda wirken die international renommierten Beratungsunternehmen Z_punkt GmbH – The Foresight Company (Köln) und die Grazer Forschungsgesellschaft Joanneum Research mit. Das Projekt wird gemeinsam mit anderen Institutionen  - allen voran der Wirtschaftskammer - und Unternehmen abgewickelt und läuft bis Mitte 2018.

„Das alte Wirtschaftskonzept der Stadt Linz wurde durch den rasanten wirtschaftlichen Wandel längst überholt. Mit der Wirtschaftsstandort-Agenda 2027 erfassen wir den ökonomischen Puls der  Zeit und stellen die Weichen für die Weiterentwicklung des dynamischen Wirtschaftsraumes Linz“, betont Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier.

Ziele von WISA 2027

Zu den herausragenden Zielen der Wirtschaftsinitiative zählen:

  • Die Optimierung der Rahmenbedingungen für die Linzer Wirtschaft.
  • Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
  • Sicherung / Ausbau von Lebensstandard und Beschäftigung in Linz

Alle Branchen und Unternehmensgrößen im Fokus

Unterschiedliche Branchen und Unternehmensgrößen bilden ein starkes Fundament des Linzer Wirtschaftsraumes mit seinen etwa 12.500 Unternehmen. Die Agenda bindet diese ökonomische Vielfalt ein und basiert auf folgenden Kategorien:

  • Industrie
  • Banken und Versicherungen
  • Start-ups und Betriebe der Kreativwirtschaft
  • Handel, Gewerbe und Tourismus (insb. Nahversorger)
  • Sonstige Klein- und Mittelbetriebe
  • Öffentliche Institutionen

„Die Stadt Linz profitiert ganz wesentlich  vom großen Erfahrungsschatz und den Erfolgen etablierter Unternehmen. Diese Betriebe gilt es so gut wie möglich zu unterstützten. Linz muss aber auch für Junge ein Ort der Inspiration sein. Ein Ort, wo gute Ideen mit bestmöglicher Unterstützung Wirklichkeit werden können. Die Erfahrungen und Anliegen dieser Stakeholder sind ein ganz wesentlicher Faktor für einen zielgerichteten Prozess, denn Ihnen wollen wir künftig die passenden Rahmenbedingungen bieten“, fasst Baier zusammen.

Enge Zusammenarbeit der Projektpartner

Die WISA 2027 entsteht bis Mitte 2018 in gemeinsamer Arbeit mehrerer Projektpartner. Neben dem Wirtschaftsressort der Stadt Linz beteiligt sich die Wirtschaftskammer an der Initiative. Für die externe Projektbegleitung ist es gelungen, international sehr renommierte Einrichtungen zu gewinnen: Die Z_punkt GmbH aus Köln und die Grazer Forschungsgesellschaft Joanneum Research. Das deutsche Beratungsunternehmen agiert als Spezialist für strategische Zukunftsfragen. Joanneum Research ist mit der Wirtschaft in Linz und anderen Landesteilen bestens vertraut. In die Wirtschaftsstandort-Agenda werden unter anderem die Ergebnisse von Interviews mit Führungskräften und elektronischen Befragungen sowie mehreren Workshops einfließen. Ebenfalls integriert werden andere strategische Programme und Initiativen wie z.B. die Innovations-Roadmap der Stadt oder das strategische Programm „Innovatives OÖ 2020“.
Auch Best Practices (z.B. von Bochum oder Heilbronn) bilden spannende mögliche Leitlinien und Inputs für Linz.

Entscheidende Fragestellungen, die im Rahmen der WISA 2027 behandelt werden:

  • Auf welchen Grundlagen basiert die Prosperität der Linzer Wirtschaft?
  • Was sind die Stärken der Linzer Wirtschaft und wo bestehen noch Entwicklungs- und Aufholmöglichkeiten?
  • Was beeinflusst die Linzer Wirtschaft lokal, regional sowie international und welche lokalen Einflussmöglichkeiten bieten sich?
  • Welche besonderen Chancen bieten sich für die Linzer Wirtschaft?
  • Wie kann eine stärkere Vernetzung wichtiger Stakeholder – insb. mit Wissenschaft und Forschung – sichergestellt werden?

Meilensteine im Prozess

  • Elektronische Befragung sämtlicher Linzer Betriebe und solcher von Umlandgemeinden
  • Tiefeninterviews mit relevanten Stakeholdern 
  • Foresighting-Prozess: Globale Megatrends und deren Auswirkungen auf Linz
  • Kommunikation und interaktiver Austausch auf einer elektronischen Plattform der Stadt
  • Workshops mit ExpertInnen und Key-Playern
  • Recherche bei Dritten (best practices)

Der Prozess und die laufende Arbeit werden sowohl den Stakeholdern, als auch den Medien gegenüber transparent kommuniziert, das Endergebnis einem breiten Kommunikationsprozess unterliegen.

Endprodukt dabei soll eine Standort-Agenda für Linz sein, die auf Basis gegenwärtiger und prospektiver Rahmenbedingungen strategisch-normative Handlungsoptionen in ökonomischer Hinsicht für die Stadt Linz sowie relevante Stakeholder aufzeigt.

Als zeitlicher Perspektive für die Standortagenda 2027 wird von 10 Jahren ausgegangen: somit 2017 – 2027. Nicht zufällig ist diese auch in zeitlicher Übereinstimmung mit der nächsten Gemeinderatsperiode gewählt.

Positive Nebeneffekte

Neben der Standortagenda, deren Ergebnisse und definierten Maßnahmen nach Fertigstellung seitens der Stadt zu betreuen und monitoren sind, sollen durch den Prozess selbst Vernetzungs-, Sensibilisierungs- und Lernchancen für alle Beteiligten entstehen.
„Die Stadt Linz profitiert ganz wesentlich  vom großen Erfahrungsschatz und den Erfolgen etablierter Unternehmen. Diese Betriebe gilt es so gut wie möglich zu unterstützten. Linz muss aber auch für Junge ein Ort der Inspiration sein. Ein Ort, wo gute Ideen mit bestmöglicher Unterstützung Wirklichkeit werden können. Dafür wollen wir die nötigen Rahmenbedingungen bieten“, fasst Baier zusammen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier zum Thema „Prozess der Wirtschaftsstandort-Agenda 2027“)

Weitere GesprächspartnerInnen:
Mag.a Anke Merkl, MBA, Projekteiterin, Leiterin der Abteilung Wirtschaft und EU des Geschäftsbereiches Finanzen und Wirtschaft
Dr. Christoph Andlinger, MBA, Projektleiter, Mitarbeiter der Abteilung Wirtschaft und EU
Mag. Michael Ploder, Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft Joanneum Research

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Personengruppe (Foto: privat) Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier informierte gemeinsam mit Mag. Michael Ploder von der Forschungsgesellschaft Joanneum Research (links) sowie Mag.a Anke Merkl, MBA und Dr. Christoph Andlinger, MBA (Abteilung Wirtschaft und EU) über die Wirtschaftsstandort-Agenda 2027.  Druckdatei (neues Fenster): 20171019k_druck_Foto_privat.jpg
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