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Winterdienst-Mitarbeiter
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Presseaussendung vom 30.10.2017

Vorbereitungen für den Winterdienst abgeschlossen

1.050 Tonnen Streugut sind eingelagert

Auch wenn in tieferen Lagen bisher noch keine Schneefälle verzeichnet wurden, ist der Winterdienst der Stadt Linz für einen Wintereinbruch gut vorbereitet. Wenn es notwendig ist, stehen bis zu 136 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung und bis zu 56 Fahrzeuge für den Einsatz im Linzer Stadtgebiet bereit. Zusätzlich wurde die Betreuung von neun Winterdienstrouten an eine Fremdfirma vergeben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befreien die öffentlichen Fahrbahnen und kombinierten Rad/Gehwege von November bis April von Schnee und Eis. Rund 950 Tonnen Salz und 100 Tonnen Splitt sind in den vergangenen Wochen in den Streusilos der Stadt Linz bereits eingelagert worden. Ab 1. November 2017 wird zusätzlich ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.

Einsatz rund um die Uhr

Der für den Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung verantwortliche Vizebürgermeister Bernhard Baier weiß um die Einsatzbereitschaft des Linzer Winterdienstes: „Der Winterdienst der Stadt Linz ist für den bevorstehenden Winter gut gerüstet. Insgesamt stehen 136 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bis zu 56 Fahrzeugen zur Verfügung. Rund um die Uhr sind Mitarbeiter einsatzbereit.“

Glatteis-Frühwarnsystem

Die Räumung und Streuung des städtischen Straßennetzes wird zentral von einem Einsatzleiter bzw zwei Einsatzleitern in der Winterdienstzentrale koordiniert. Auf Grund regelmäßiger Vorinformationen über ein Internetportal der Flugsicherung Hörsching, Fachdienst Meteorologie wird jeweils für die kommenden Tage, ebenso für die Wochenenden eine Bereitschaft oder eine gewisse Einsatzstärke festgelegt. Die Stadt Linz verfügt weiters über vier über das ganze Stadtgebiet verteilte Messpunkte, das sogenannte Glatteis-Frühwarnsystem, das der Einsatzleitung Daten wie Fahrbahntemperatur, Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Informationen über die Fahrbahnbeschaffenheit wie Nässe oder Glätte sowie die Salzkonzentration vor Ort übermittelt. Diese technischen Hilfsmittel erleichtern der Einsatzleitung die Entscheidung über die Betreuung des Straßennetzes.

Keine Lieferengpässe

Die städtischen Lager werden während der Winterdienstsaison auch ständig aufgefüllt, um Lieferengpässe zu vermeiden und eine gewisse Unabhängigkeit von nur einem Anbieter zu gewährleisten hat man sich für die heurige Wintersaison für eine Belieferung durch zwei verschiedene Salzlieferfirmen entschieden. Mit den eingelagerten und kontinuierlich aufgefüllten Mengen würde auch bei Dauerschneefall die Versorgung rund zwei Wochen gewährleistet sein, bevor die Silos ganz leer wären.
Im Sinne der Verkehrssicherheit, des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit setzt die Stadt Linz vor allem auf Feuchtsalz. Das spezielle Gemisch aus Calcium- bzw. Natriumchloridsole und Trockensalz vermindert Glättegefahr und taut Eis und Schnee in kürzester Zeit auf. Durch den vermehrten Einsatz von Feuchtsalz kann auch die Feinstaubbelastung durch Splitt im Winter gesenkt werden. Feuchtsalz hat auch den Vorteil, dass es feiner dosiert werden kann und somit der Verbrauch sinkt.

Bis zu 1.300 Fahrkilometer Räumstrecke in Linz

Um einmal das gesamte Straßennetz zu räumen und zu bestreuen, müssen die Winterdienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Linz rund 1.300 Fahrkilometer zurücklegen. Diese Kilometer kommen auch durch mehrspurige und überbreite Fahrbahnen zustande, die nicht in einem Durchgang betreut werden können. Einen erhöhten Zeitaufwand bedeuten Straßeneinbauten und Fußgängerübergänge sowie schmale und verparkte Straßen.

Das Einsatzgebiet des Winterdienstes umfasst etwa 595 Kilometer Straßen sowie zirka 250 Kilometer meist kombinierte Rad- und Gehwege, die nicht in die AnrainerInnenverpflichtung fallen. Weiters werden 134 Stiegenanlagen vom Schnee befreit. Geräumt wird nach einem speziellen Räumplan mit Prioritäten. So werden rund um die Uhr zuerst die Hauptverkehrswege, die exponierten Stellen an Brücken, die Verkehrswege mit Steigungen (z.B. die „Bergstraßen“ am Pöstlingberg, an der Kapuzinerstraße, am Freinberg etc.) und die Straßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinien) geräumt.

Insgesamt werden pro Saison auf den Linzer Straßen im Durchschnitt jährlich zwischen 3.000 und 4.500 Tonnen Salz benötigt.

Betreuung der Gehsteige ist AnrainerInnenpflicht

Die Betreuung fast aller Gehsteige ist aber laut Straßenverkehrsordnung Aufgabe der Anrainerinnen und Anrainer oder der Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern und Liegenschaften. Laut § 93 StVO müssen Gehsteige und Stiegenanlagen entlang der gesamten Liegenschaft täglich zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee befreit sowie bei Glätte gestreut werden.

Kontakt:
Büro Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier
Christoph Gahleitner
Tel.: +43 732 7070 1022

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
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4041 Linz

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