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Kinderbetreuung
SOZIALES
Presseaussendung vom 07.11.2017

Linzer Dienstpostenplan 2018 vorgestellt

Ausbau der Kinderbetreuung und noch mehr Transparenz im Fokus

Ihren ersten Dienstposten- und Stellenplan präsentierte heute die neue Personalreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter, dem Personalbeirat zur Vorlage an den Gemeinderat. Auffallend: gegenüber dem Jahr 2017 wird dieses Personalplanungsinstrument der Stadtverwaltung rund 159 Dienstposten (Vollzeitäquivalente) mehr enthalten. Das ist allerdings nicht das Resultat einer massiv steigenden Personalaufnahme, sondern dient nur dazu, vorwiegend aktuelle Entwicklungen im Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz nachzuvollziehen. „Wir haben unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse, die uns ermöglicht haben, flexibel auf kurzfristigen, zusätzlichen Personalbedarf zu reagieren“, erläutert Stadträtin Regina Fechter. „Aufgrund des anhaltenden Babybooms liegt es in unserem Interesse, diese MitarbeiterInnen länger an uns zu binden, was wir durch ein höheres Maß an Jobsicherheit erreichen wollen. Deshalb habe ich veranlasst, dass im ersten von mir zu verantwortenden Dienstposten- und Stellenplan alle im Magistrat sowie im städtischen Kinder- und Jugendservice Beschäftigten abgebildet sind“, so Stadträtin Regina Fechter. Insgesamt enthält dieser Plan nun rund 2.937 Dienstposten, davon knapp mehr als 1.196 in der Kinderbetreuung der Stadt.

Gemeinsam mit dem Budget beschließt der Gemeinderat jährlich auch den Dienstposten- und Stellenplan. Dieser stellt die Übersicht und den Rahmen für das Personal dar, das der Magistrat und die Unternehmungen nach Statut zur Erledigung ihrer Aufgaben im folgenden Haushaltsjahr benötigen. Für 2017 waren daher 1.715,5 Dienstposten für den so genannten „Kern-Magistrat“ in diesem Personalplanungsinstrument vorgesehen, außerdem rund 1.037 Beschäftigungsstellen für das Kinder- und Jugendservice sowie 26 Personaleinheiten für die Museen der Stadt. Im Personalbudget für den Magistrat und die Unternehmungen hat der Gemeinderat allerdings einen größeren Rahmen beschlossen, der insbesondere in der Kinderbetreuung die erforderliche Flexibilität ermöglichte, etwa für die Beschäftigung von Stützkräften und Freizeitpädagogen/-innen.

Für 2018 legt erstmals die neue Personalreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter, dem Gemeinderat den Dienstposten- und Stellenplan vor. „Bei der Auseinandersetzung mit diesem Plan und dem Personalbudget sind mir mögliche Vereinfachungen und Verbesserungspotentiale für die MitarbeiterInnen aufgefallen“, so Fechter. Aufgrund aktueller Entwicklungen und Prognosen für die Folgejahre sowie durch abgeschlossene Maßnahmen der Magistratsreform ergab sich die Notwendigkeit einer veränderten Darstellung des Personalbedarfs. „Zum einen schafft dies für viele Mitarbeiterinnen durch mehr Jobsicherheit einen zusätzlichen Anreiz, in unserem Unternehmen zu bleiben. Das betrifft vor allem den anhaltenden Personalbedarf in der Kinderbetreuung im Zeichen des Babybooms“, erklärt Regina Fechter. „Außerdem wollte ich diese Gelegenheit für noch mehr Transparenz nutzen.“

So wandern die Museen der Stadt Linz, eine von zwei Unternehmungen nach Statut, als GmbH in die neu gegründete Linz Holding, dadurch können die 26,3 Dienstposten im neuen Dienstposten- und Stellenplan entfallen. Umgekehrt verhält es sich bei der zweiten Unternehmung nach Statut, dem Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz, dem wichtigsten Dienstleister in Sachen Kinderbetreuung. Hier wurden in den vergangenen Jahren etwa SprachtrainerInnen, Stützkräfte und FreizeitpädagogInnen zwar budgetär vorgesehen, aber aufgrund teilweiser unsicherer Rahmenbedingungen seitens des Landes oder des Bundes nicht im Dienstpostenplan abgebildet. Insbesondere aufgrund der Bevölkerungsprognosen – Stichwort „Babyboom“ – ist mit der Notwendigkeit der genannten Angebote auch im Folgejahr zu rechnen. „Daher war es mir wichtig, diese Dienstposten nicht nur im Rahmen des Personalbudgets einzuplanen, sondern im Sinne der Transparenz auch im Dienstposten- und Stellenplan abzubilden“, so Regina Fechter.

Eine weitere größere Veränderung ergibt sich für den Geschäftsbereich Soziales, Jugend und Familie. Hier werden die Eltern- und Mutterberatung sowie die Schulsozialarbeit ab 2018 im Dienstpostenplan dargestellt, wodurch sich ein Nettozuwachs von knapp 23 Dienstposten ergibt. „Hier fehlen zwar seitens des Landes teilweise immer noch die langfristigen Vorgaben, ich habe aber keine Zweifel, dass wir diese Angebote auch in Zukunft brauchen werden“, betont Fechter.

„Insgesamt ergibt sich trotz der zusätzlich in die Darstellung aufgenommener Dienstposten ein moderater Personalzuwachs von knapp sechs Prozent“, fasst Stadträtin Regina Fechter zusammen. Vor allem der Vergleich mit 2010 macht sicher: „Die Stadt Linz hat in den steten Ausbau der Kinderbetreuungsangebote investiert. Während der Kernmagistrat seit 2010 um rund 81 Dienststellen oder 4,5 Prozent geschrumpft ist, sind die in den Kinder- und Jugendservices 375 zusätzliche Posten geschaffen worden, ein Plus von fast 50 Prozent“, erläutert Stadträtin Regina Fechter abschließend.

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