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FRAUEN
Presseaussendung vom 23.11.2017

16 Tage gegen Gewalt an Frauen (Foto)

Stadt Linz setzt Zeichen unter anderem mit Sprechblasenaktion

Alljährlich wird in der Zeit von 25. November bis 10. Dezember im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ weltweit das Recht auf ein gewaltfreies Leben eingefordert. Auch die Stadt Linz unterstützt diese Initiative und bietet gemeinsam mit Linzer Frauenorganisationen unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen zum Thema an. Als weithin sichtbares Zeichen wird zum Auftakt der internationalen Kampagne vor dem Alten Rathaus die Fahne „frei leben ohne Gewalt“ gehisst.
„Gewalt gegen Frauen findet tagtäglich und überall statt. Im Internet, in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz und vor allem im eigenen Zuhause. Es braucht deshalb einen starken rechtlichen Schutz, Präventions- und Unterstützungsangebote und vor allem eine Kultur des Respekts vor der Freiheit und der Selbstbestimmung von Frauen“ betont Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

In Linz leisten im Bereich Gewaltschutz das Frauenhaus, das Gewaltschutzzentrum und das autonome Frauenzentrum wertvolle Arbeit. Zusätzlich setzt das Linzer Frauenbüro mit verschiedenen kostenlosen Veranstaltungen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Sprechblasenaktion in der Linzer Innenstadt

Rund 70 Linzer Geschäftslokale haben sich bereit erklärt während der Veranstaltungsreihe zwischen 25. November und 10. Dezember mehr als 130 Sprechblasen mit verschiedenen Botschaften und Zitaten in ihren Schaufenstern anzubringen – als starkes Zeichen für Gewaltfreiheit.

Kabarettabend „Sexismus im Alltag“

Der alltägliche Sexismus findet überall statt: Im Büro, in Zeitschriften oder im Fernsehen. Die Kabarettistin Sonja Pikart wird im Salonschiff Fräulein Florentine am Montag, 27. November, ab 19:30 Uhr das Thema auf lustige und ironische Weise in Angriff nehmen und trotzdem ihr Publikum zum Nachdenken anregen. In der Pause und danach sorgt eine DJane für musikalische Stimmung.

Neue Beratungsstelle #GegenHassimNetz

Der Verein ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) betreibt seit 15. September dieses Jahres auch die Beratungsstelle #GegenHassimNetz. Hasspostings gehören im Internet leider zum traurigen Alltag und besonders Frauen sind oft Ziel der Aggressionen. Frau Mag.a Lilian Levai vom Verein ZARA informiert am Dienstag, 28. November, ab 18:30 Uhr im Pressezentrum des Alten Rathauses über die neue Beratungsstelle und beantwortet offene Fragen.

Filmabende „Kehrtwende“

Der Film zeigt das Thema häusliche Gewalt anhand einer vierköpfigen Familie mit dramatischen Auswirkungen für alle Beteiligte. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit bei Snacks und Getränken über den Film zu diskutieren.

Im Stadtteilzentrum Auwiesen steht der Film am Donnerstag, 30. November, ab 18:30 Uhr am Programm. Im Anschluss werden eine Mitarbeiterin des Gewaltschutzzentrums und ein Mitarbeiter der Männerberatung des Familienzentrums Pichling Fragen beantworten.

Eine Woche später am 7. Dezember wird der Film „Kehrtwende“ im Seniorenzentrum Franckviertel gezeigt. Eine Mitarbeiterin des Frauenhauses und ein Mitarbeiter der Männerberatung des Familienzentrums Pichling sind diesmal für allfällige Fragen vor Ort.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung unter der Telefonnummer +43 732 7070 1191 oder per E-Mail: frauenbuero@mag.linz.at erforderlich.

Stärkung der Frauenrechte

Die weltweite Kampagne findet zwischen zwei denkwürdigen Tagen statt. Sie beginnt alljährlich am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Dieser Gedenktag wurde 1981 in Erinnerung an die drei aus Mittelamerika stammenden Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresia Mirabel von der UNO ins Leben gerufen. Sie wurden 1960 wegen ihrer frauenpolitischen Aktivitäten ermordet. Seit 1981 finden an diesem Tag weltweit Aktionen statt, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und die Stärkung der Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. Zentrale Themen sind unter anderem sexueller Missbrauch, häusliche Gewalt, Zwangsheirat und weibliche Armut.

Die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Dieser Gedenktag wird anlässlich der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte begangen, die am 10. Dezember 1948 von Eleanor Roosevelt im Rahmen der Generalversammlung der Vereinigten Nationen verlesen wurde: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" (Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung über die Menschenrechte).

Engagierte Frauenpolitik 2017

Das Linzer Frauenbüro setzt sich das ganze Jahr über mit dem Thema Gewalt auseinander und führt unterschiedliche Aktionen durch, um Frauen und Mädchen für das Thema zu sensibilisieren und wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten. Folgende themenspezifische Veranstaltungen sind im heurigen Jahr in Kooperation mit Linzer Vereinen und Institutionen im heurigen realisiert worden:

  • „Mit uns nicht!“ – Vortrag und Workshop für Schülerinnen der 4. Klassen Neue Mittelschule und der Polytechnischen Schulen über verschiedene Formen (sexualisierter) Gewalt und die von K.O.-Tropfen ausgehende Gefahr; gemeinsam mit dem autonomen Frauenzentrum.
  • „Mein unsichtbarer Gartenzaun“ – diese Workshops, durchgeführt von Trainerinnen des Vereins PIA, richteten sich an Kinder im Volksschulalter und beinhaltetet unter anderem die Prävention sexueller Gewalt, Nein-Sagen und Selbstbestimmung über den eigenen Körper.
  • „Gefahrenpotenziale der Neuen Medien“ – Workshops mit „SaferInternet“ für Mädchen der 2. / 3. Klassen der Neuen Mittelschulen unter anderem über Risiken im Internet, Soziale Netze, Rechte am eigenen Bild.
  • Internationaler Mädchentag am 11. Oktober – Aus diesem Anlass wurde mit dem Kinderhilfswerk PLAN und dem Verein Jugend und Freizeit bei einem Informationsstand am Martin Luther Platz auf die Benachteiligung von Mädchen aufmerksam gemacht.
  • Selbstverteidigungskurse – Gemeinsam mit dem autonomen Frauenzentrum fanden Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen statt. Durchgeführt wurden die Kurse von einer Trainerin vom Verein Drehungen. Alle Kurse waren ausgebucht.

www.linz.at/frauen

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger anlässlich „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.)

Weitere Gesprächspartnerinnen:
Mag.a Grete Rackl, Frauenhaus Linz
Mag.a Christina Hengstschläger, autonomes Frauenzentrum
DSA Mag.a Maria Schwarz-Schlöglmann,, Gewaltschutzzentrum
Roswitha Magauer, Frauenbüro der Stadt Linz

Informationsunterlage (PDF, 234 kB) (neues Fenster).
Medieninformation Gewaltschutzzentrum Oberösterreich (PDF, 252 kB) (neues Fenster).
Medieninformation Autonomes Frauenzentrum (PDF, 461 kB) (neues Fenster).
Medieninformation Frauenhaus Linz (PDF, 45 kB) (neues Fenster).

Kontakt:
Büro Stadträtin Schobesberger
Evi Gmach
Tel.: +43 732 7070 2019

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Personengruppe Sprechblasen an etwa 70 Geschäftslokalen in der Linzer Innenstadt setzen anlässlich der Veranstaltungsreihe „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ein sichtbares Zeichen für Gewaltfreiheit. Im Bild (v.r.n.l.) Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger mit Mag.a Maria Schwarz-Schlöglmann (Gewaltschutzzentrum ), Mag.a Eva Schuh (Gewaltschutzzentrum ), Mag.a Grete Rackl (Frauenhaus Linz), Mag.a Christina Hengstschläger (autonomes Frauenzentrum) und Roswitha Magauer (Frauenbüro der Stadt Linz).


 

 
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