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Fußballspieler - Beine und Ball
FREIZEIT/SPORT
Presseaussendung vom 07.12.2017

Stadt wendet 2018 mehr als 11,5 Millionen Euro für Sport und Freizeit auf

581.000 Euro für Spitzen- und Leistungssportförderung

Mehr als 450 städtische und private Sportanlagen auf Linzer Stadtgebiet bieten den sportbegeisterten Menschen ein attraktives Betätigungsfeld. Die breite Palette reicht von dem im Sommer eröffneten Fitness-Park im Urfahraner Donaupark über die modernen Sportparks Auwiesen, Lissfeld und Pichling bis hin zum einzigartigen LINZ AG Bäder- und Wellnessangebot, das auch keine internationalen Vergleiche zu scheuen braucht. Speziell für die Jugend ist es von großer Bedeutung, genügend Möglichkeiten für sportive Betätigung vorzufinden. In den vergangenen Jahren wurde das Sportstättenangebot gezielt verdichtet, womit auch die Jungen ein attraktives Angebot erhielten. Beste Beispiele dafür sind die Trendsporthalle im Sportpark Lissfeld, Fun Courts und Skaterparks sowie zirka 30 Beachvolleyballfelder. Neben der Infrastruktur sind auch die zahlreichen heimischen Sportvereine maßgeblich dafür verantwortlich, dass Sport in Linz gelebt wird.

„Die Stadt Linz wendet in der laufenden Gebarung im Jahr 2018 für den Bereich Sport und Freizeit mehr als 11,5 Millionen Euro auf. Darin enthalten sind unter anderem direkte Zuwendungen an 105 Sportvereine sowie Transferzahlungen an die LIVA für Stadion und TipsArena, die Sportdachverbände und eine Jahresrate für das LINZ AG Bädermodernisierungs-Programm von 2,3 Millionen Euro“, betont Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Spitzen- und Leistungssportförderung für mehr als 100 Linzer Clubs

Die Stadt investiert 2018 insgesamt 581.200 Euro in die direkte Spitzen- und Leistungssportförderung der Linzer Vereine. 105 Clubs erfüllen derzeit die Voraussetzungen für diese Kategorien der städtischen Sportförderung.

„Die größten Einzelsubventionen gehen im kommenden Jahr an den Fußballclub Blau Weiß Linz aus der Sky Go Erste Liga, an den EHC LIWEST Black Wings Linz und an den Handballverein HC LINZ AG“, sagt Sportreferentin Karin Hörzing.

Die Stadt Linz und kommunale Unternehmen, wie etwa die LINZ AG, sind bedeutende Sponsoren des heimischen Spitzensports. Dabei sind nicht nur die Direktsubventionen, sondern auch die sogenannten Naturalleistungen wie die Benutzung der Stadion-Infrastruktur, der Eis- und Schwimmhallen und der städtischen Sporthallen (zum Beispiel die Sporthauptschule) zu sehen. Den größten finanziellen Nutzen haben die Vereine durch die Schulsporthallen und durch die Mäharbeiten, die nach wie vor von der Stadt Linz unentgeltlich für die heimischen Clubs durchgeführt werden. Die Hallen stehen für den Nachwuchs gratis zur Verfügung, für Dachverbandsvereine kosten sie fünf Euro pro Stunde.

Nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle bleiben, dass Spitzensport aber nicht alleine aus öffentlichen Subventionen finanzierbar ist. Die Erfahrung zeigt: Privates Sportsponsoring wird immer schwieriger und der Druck auf die öffentliche Hand nimmt permanent zu. Ohne private Investoren wird professioneller oder halbprofessioneller Sport auf Dauer nicht möglich sein.

Stadt Linz sichert bestmögliche Bedingungen auf Linzer Sportanlagen

Um den Linzer Sportvereinen bestmögliche Bedingungen für Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen, übernimmt die Stadt Linz auch weiterhin die Mäharbeiten auf den Linzer Vereinssportanlagen. Dies gelingt einerseits durch zusätzliche personelle Ressourcen sowie durch die Investition in neue Mähgeräte. „Mit der Neuanschaffung von zwei Sichelmähern können sich die Linzer Sportvereine beruhigt in die Winterpause verabschieden, die Mäharbeiten durch die Stadt Linz sind auch zukünftig gesichert“, so Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Für die Spielsaison 2017/18 ist zur Aufrechterhaltung der Mäharbeiten eine Investition in neue Mähgeräte, zusätzlich zum derzeitigen Bestand, notwendig. Das Profigerät – ein Sichelmäher mit permanentem Allrad-Antrieb, rasenschonender Bereifung und Grasfangbehälter – ist auch für die anspruchsvolle Rasenpflege geeignet. Als vorläufig nicht praktikabel erwies sich der Einsatz von Mährobotern. Neben einer allfälligen Finanzierungsbeteiligung der Vereine scheiterte der großflächige Einsatz an den unterschiedlichen Ansprüchen der zu mähenden Flächen. „Mit dem Profigerät sind wir für Sportplätze, die vorwiegend von Hobbymannschaften genutzt werden, wie auch für Flächen, die für Meisterschaftsspiele in einem Top-Zustand gehalten werden müssen, bestens gerüstet“, erklärt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Für zusätzliche Personalressourcen sorgt die für die Stadt Linz kostenneutrale „Aktion 20.000“. Durch dieses Beschäftigungsprogramm, das zum Ziel hat, Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, können personelle Ressourcen für die Mäharbeiten zur Verfügung gestellt werden. Seit Anfang Dezember haben dafür neue Mitarbeiter der „Aktion 20.000“ ihren Dienst aufgenommen. Die Personalkosten trägt das Arbeitsmarktservice. „Auch für die Zeit nach Auslaufen der Aktion werden wir eine nachhaltige Lösung finden“, sichert Vizebürgermeisterin Karin Hörzing ihre Unterstützung zu.

153.500 Euro für den Nachwuchs

Die Nachwuchsförderung für Linzer Vereine beträgt 2018 insgesamt 153.500 Euro. Maßgeblich in dieser Kategorie ist neben dem Leistungsniveau auch die Anzahl der gemeldeten Kinder und Jugendlichen. Insgesamt ermöglicht die Stadt alleine mit diesem Budgetansatz etwa 6.000 Kids und Teens die Ausübung ihrer Lieblingssportart. Auch hier sind die Schulsportanlagen der Linzer Schulen für das Nachwuchstraining kostenlos. „Diese Aktion der Stadt Linz hat Vorbildwirkung für Gesamtösterreich“, betont Sportreferentin Karin Hörzing.

Benchmark-System für Linzer Vereine

Bewährt hat sich das Fördersystem für Linzer Sportvereine, das sich auf konkrete Kennzahlen stützt. Den Zielsetzungen des Sportentwicklungsplans wird durch die herangezogenen Kriterien mehr Gewicht verliehen. Aktivitäten für den lokalen Breitensport sowie für die Jugend- und Frauenarbeit werden beispielsweise positiv belohnt und die budgetären Mittel im Sinne der Ziele des Sportentwicklungsplans effizienter eingesetzt.

Spezifiziert nach Sportart, Konkurrenz und anderen Bezugsgrößen werden die Aktivitäten der Linzer Vereine unter die Lupe genommen. Dazu zählen unter anderem:

  • Anzahl der Mitglieder
  • Zusammensetzung der Mitglieder: Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren sollten sich die Waage halten; es sollte der Verein nicht überaltert sein.
  • Nachwuchsarbeit: hier geht es vor allem darum, wie viele Jugendliche betreut werden und wie sich der Anteil junger Mitglieder im Verhältnis zur Gesamtzahl verhält.
  • Geschlechterspezifikation: hier wird beleuchtet, wie viele weibliche Mitglieder der Verein betreut und wie das Angebot für Frauen aussieht.

Ausschlaggebend für die Forcierung der sportlichen Aktivtäten in Linz sind aber nicht nur die finanziellen Förderungen, sondern auch die Infrastruktur für Nachwuchs- und Breitensport. Die Stadt Linz braucht mit mehr als 450 Sportanlagen keine Vergleiche zu scheuen.

200.000 Euro aus Sportstättenausbau- und -sanierungsprogramm

Eine zeitgemäße Sportinfrastruktur erhöht die Sport- und Bewegungsmöglichkeiten bei der Freizeitgestaltung und leistet einen großen Beitrag zu mehr Lebensqualität. Mit insgesamt 200.000 Euro ist das Sportstättenausbau- und -sanierungsprogramm 2018 dotiert. Das seit Jahren bewährte Programm der Stadt Linz fördert den Aus- und Umbau von Vereinssportanlagen. Ein Instrument, mit dem die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten den heimischen Vereinen finanziell unter die Arme greift. Besonders erwähnenswert ist das Projekt der ASKÖ Linz-Steg, die unter anderem eine neue Dachkonstruktion für den vereinseigenen Turnsaal realisiert.

Turnhallen-Sanierung in Urfahr auf Schiene

Insgesamt 180.000 Euro investiert die Stadt Linz in vier Jahresraten und beteiligt sich gemeinsam mit dem Land maßgeblich an dem notwendig gewordenen Sanierungsprojekt. „Der vor 36 Jahren errichtete Turnsaal des Vereins samt Dachkonstruktion und Beleuchtung muss dringend erneuert werden. Die eindringende Feuchtigkeit hat der Konstruktion stark zugesetzt“, weiß Vizebürgermeisterin Karin Hörzing nach Gesprächen mit dem Vereinsobmann, Ing. Walter Hartl. „Nach Entfernen des Dachstuhls soll ein neues, ausbaubares Dachgeschoß mit Betonzwischendecke über der etwa 320 Quadratmeter großen Mehrzwecktrainingshalle errichtet werden“, führt die Linzer Sportreferentin aus. Die Sanierungsarbeiten sind für Juni bis September 2018 anberaumt. Die Gesamtkosten für das Sanierungsprojekt werden mit ca. 550.000 Euro beziffert.

Die Stadt Linz investiert 2018 in Veranstaltungen 361.000 Euro

Auch am Veranstaltungssektor zählt die Stadt Linz zu einer verlässlichen Förderin und stellt im kommenden Jahr insgesamt 361.000 Euro zur Verfügung. Als eines der ersten Highlights wartet auf Leichtathletikfans das GUGL MEETING INDOOR LINZ in der TipsArena am 10. Februar 2018. Da drei Wochen später die Hallen-Europameisterschaften in Birmingham stattfinden, ist das Meeting für die heimischen Athletinnen und Athleten eine große Chance, in Linz Limits zu erbringen. Weitere Höhepunkte finden mit dem Linz Donau Marathon am 15. April 2018, dem Linzer Pferdefestival CSIO von 3. bis 6. Mai 2018 auf der Reitsportanlage der Union St. Georg und den Upper Austria Ladies Linz vom 8. bis 14. Oktober 2018 in der TipsArena statt. Auch die Weltmeisterschaft der Damen im Faustball rückt Linz in den internationalen Fokus. Der finanzielle und organisatorische Aufwand bei all diesen Veranstaltungen ist enorm.

Linz wird Zentrum des Damen-Faustballs

Von 24. bis 28 Juli 2018 steht die Landeshauptstadt ganz im Zeichen des Faustball-Sports. Anlässlich der Damen-Weltmeisterschaft geben sich die besten Teams der Welt in Linz ihr Stelldichein und kämpfen um den WM-Titel. Österreichs Ladies zählen dabei zum Favoritenkreis und wollen den Heimvorteil unbedingt ausnutzen und Gold holen.

Erstmals organisieren die International Fistball Association (IFA), der Österreichische Faustballbund (ÖFBB) und der Oberösterreichische Faustballverband (OÖFBV) dieses Großevent gemeinsam.

Als Veranstaltungsort in Linz wurde das Bundesschulzentrum Auhof gewählt, wo perfekte Bedingungen vorherrschen. Ein eigener Center Court wird für 2.000 Fans errichtet. Die Stimmung wird also gewaltig sein.

Linz entwickelt sich zur Laufhochburg

Als gutes Pflaster ist Linz unter den vielen Laufsportbegeisterten für persönliche Bestleistungen längst bekannt und avanciert dabei zur heimlichen Laufhochburg Österreichs. Auch heuer finden sich zahlreiche Lauf- und Tri-athlonveranstaltungen im Sportkalender 2018. Neben dem Linz Donau Marathon, dem City Night Run, dem Silvester-Lauf und dem Gis-Berglauf, gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Rennen, die auf großes Interesse stoßen. Ein echtes „Supersport-Wochenende“ wartet auf alle Lauffreudigen am vorletzten Juni-Wochenende, wenn mit dem OÖGKK Frauenlauf und dem Steeltownman Triathlon gleich zwei Lauf-Events an einem Wochenende stattfinden sollen. „Linz erlebt seit geraumer Zeit einen regelrechten Laufboom. Stetig wachsende, traditionelle wie neue Veranstaltungsformate setzen in der Stadt sportliche Impulse, die die Herzen bei Aktiven und begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig höher schlagen lassen“, so Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Die attraktiven Events haben sicher einen wichtigen Beitrag geleistet, den Laufsport in Linz noch beliebter zu machen. Dazu kommen abwechslungsreiche Laufstrecken, die für jeden Geschmack das Richtige bieten. Insgesamt stehen 15 verschiedene Laufstrecken – zum Teil beleuchtet – zur Verfügung. Allein das Laufparadies Donaudamm weist eine Streckenlänge von mehr als 21 Kilometer auf.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing zum Thema „Sportbudget 2018“)

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