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Feuerwerk
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 28.12.2017

Sicher in das Jahr 2018

Tipps der Berufsfeuerwehr für die Silvesternacht

Der Jahreswechsel naht, und damit auch die alljährliche Silvesterknallerei. Durch den sorglosen Umgang mit Feuerwerksartikeln kommt es wiederholt zu Unfällen und Bränden. Die Berufsfeuerwehr appelliert daher zur Vorsicht und gibt Tipps für einen sicheren Rutsch ins Neue Jahr:
  • Nur geprüfte Qualitätsprodukte verwenden. 
  • Ausreichende Sicherheitsabstände einhalten.
  • Vor dem Abschießen auf Windrichtung und –stärke sowie brennbare Gegenstände in der Flugbahn achten.
  • Niemals auf Personen, Tiere, Gebäude, Wälder, Sträucher und brennbare Materialien  zielen.
  • Pyrotechnische Artikel nie in der Hand zünden lassen.
  • Blindgänger auf keinen Fall nochmals versuchen anzuzünden, sondern in einem Wassereimer entsorgen.

„Feuerwerkskörper können enorme Schäden anrichten. Gehen Sie daher äußerst vorsichtig beim Abfeuern der pyrotechnischen Produkte vor. Sollte es dennoch zu Bränden kommen, können sich die Linzerinnen und Linzer auf das rasche und wirkungsvolle Eingreifen der Berufsfeuerwehr Linz verlassen“, so Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

Das Pyrotechnikgesetz teilt Feuerwerkskörper in die Kategorien F1 bis F4. Feuerwerkskörper der Kategorie F1, die eine geringe Gefahr darstellen, dürfen an Personen ab zwölf Jahren abgegeben werden. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 dürfen nicht in geschlossenen Räumen gezündet werden und Personen unter 16 Jahren weder besitzen noch verwenden.

Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4 dürfen nur mit behördlicher Genehmigung und von Personen ab 18 Jahren mit entsprechenden Fachkenntnissen verwendet werden. Eine Bewilligung, Fachkenntnisse und ein Mindestalter von 18 Jahren sind auch für das Böllerschießen mit so genannten „Böllerkanonen“ notwendig. 

Generell ist die Silvesterknallerei in der Umgebung von lärmempfindlichen Zonen verboten, zum Beispiel bei Kirchen, Gotteshäusern, Spitälern, Kinder-, Senioren- und Erholungsheimen, Tierheimen und Tiergärten.

Sicherheit

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