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Cover-Ausschnitt (Foto: VHS)
KULTUR
Presseaussendung vom 23.01.2018

Hommagen – Literarische Porträts

Start der Reihe am 24. Jänner

1989 startete die Reihe „Dichter über Dichter“, die sich heute mit ähnlichem Konzept „Hommagen – Literarische Porträts“ nennt. Schriftstellerinnen und Schriftsteller widmen sich faszinierenden Kolleginnen und Kollegen. Biographisches, inhaltliche, formale und sprachliche Aspekte sowie Wirkung der Werke werden 2018 bei folgenden drei Mittwoch-Terminen thematisiert: 
  • 24. Jänner - Erich Wimmer über J.R.R. Tolkien
    Der zuletzt als Krimiautor erfolgreiche Erich Wimmer spricht über den britischen Schriftsteller und Philologe J.R.R. Tolkien (1892 - 1973), der seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet hat, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum erschien. Sowohl „Der Herr der Ringe“ als auch das „Der Hobbit“ spielen in dieser Welt. In seiner Mythologie wird der Mensch zu einem Hobbit-Helden, der dem Willen zur Macht schweren Herzens entsagt, um sich leichten Herzens mit der Natur zu versöhnen.
  • 31. Jänner - Judith Gruber-Rizy über Franz Kain
    Judith Gruber-Rizy hat über den oberösterreichischen Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) dissertiert. Er hat in allen Erzählungen und Romanen versucht, neuere österreichische Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu erzählen. Er schreibt dazu: „Die Darstellung erfolgt von der Basis eines zornig Liebenden her, der unter seiner Liebe leidet. Die Wahrheit ist immer nützlich, aber nur selten angenehm. Die Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu beleuchten, die im Schatten ihrer Zäsuren wachsen, ist ein Akt nationaler Selbstkritik.“
  • 7. Februar - Corinna Antelmann über Christa Wolf
    Abschließend spricht Corinna Antelmann über Christa Wolf, die bereits 1974 schrieb: „Das Grund-Motiv meines Schreibens, mit mir selbst ins Reine kommen, setzt sich rigoros durch, ich kann und darf es nicht ignorieren, so oft es mir auch als meine Grundschwäche erscheint: ‚Subjektivismus'." Später bekräftigt sie, für sie sei das Schreiben immer mehr der Schlüssel zu dem Tor geworden, hinter dem die unerschöpflichen Bereiche ihres Unbewussten verwahrt seien. So hat Christa Wolf sich sowohl gegen eine Poetik verwehrt als auch gegen das „Erfinden“ von Figuren.

Die Reihe wird von der Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Linz organisiert. Kuratiert und moderiert wird sie von Andreas Weber. Die Veranstaltungen finden jeweils um 19 Uhr im Seminarraum 15.04. statt. Einzelkarten kosten fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Ö1-Club- Mitlgieder zahlen vier Euro.

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