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Bürgermeisterkette
POLITIK/VERWALTUNG
Presseaussendung vom 06.11.2018

1.826 Tage im Amt – Intensive und arbeitsreiche Zeit

Bürgermeister Klaus Luger: „Bin mit Bilanz der vergangenen fünf Jahre zufrieden. Es bleibt aber noch einiges zu tun!“

Am Donnerstag, den 7. November 2013, hat der Gemeinderat mit Klaus Luger einen neuen Bürgermeister gewählt. Nach nun 1.826 Tagen im Amt ist seine Handschrift klar erkennbar. Bei seiner Antrittsrede vor dem Linzer Gemeinderat waren neben einigen wesentlichen Zielsetzungen wie
  • solide und gesunde Finanzen sowie gezielte Investitionen trotz Sparkurs
  • eine zügige Umsetzung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte
  • eine vorausschauende Stadtentwicklung,
  • eine fortschrittliche universitären Infrastruktur
  • eine soziale Sicherheit für Jung und Alt

vor allem die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte in der Stadt sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich von zentraler Bedeutung.

„Die vergangenen fünf Jahre waren für mich sehr intensiv und arbeitsreich. Linz besitzt zu Recht den Ruf eine Lebensstadt zu sein. Vieles wurde erreicht, einige Projekte sind auf einem guten Weg der Umsetzung. Die angeführten 20 Projekte verdeutlichen, dass ich gemeinsam mit der Stadtregierung in den vergangenen 1.826 Tagen für die Linzerinnen und Linzer vieles erreicht habe. Diesen dynamischen Prozess möchte ich auch in den kommenden Jahren fortführen“, so Bürgermeister Klaus Luger weiter.

Die ersten fünf Jahre – 20 Meilensteine für Linz: Dynamischer Prozess für die Lebens- und Innovationsstadt

Seit 2013 sind vor allem 20 Meilensteine bedeutend. Diese Entwicklungen bestätigen den Weg zur Lebens- und Innovationsstadt Linz und zeigen beispielhaft, dass sich die Stadt in einem dynamischen Prozess befindet, den es zu gestalten und zu bewältigen gibt.

Von der Entstehung einer Drehscheibe für Innovation in der Tabakfabrik über den Mural Harbor, das aus der Taufe gehobene Kepler Universitätsklinikum, den Ausbau flächendeckender Kinderbetreuungs- sowie Pflegeangebote, die Schaffung von neuen Kulturformaten bis hin zum Baustart für die Neue Eisenbahnbrücke erstrecken sich vergangenen Entwicklungsschritte.

Arbeitsplätze der Zukunft und Drehscheibe der Digitalisierung: Tabakfabrik Linz

Die Tabakfabrik Linz spielt eine wesentliche Rolle bei der internationalen Positionierung der Stadt und stellt heute das Zentrum der oberösterreichischen Kreativwirtschaft dar. Das Leuchtturm-Projekt fungiert dabei als eine Modellfabrik für Arbeit und Gesellschaft.

Es sichert mit seiner Innovationskraft die Weiterentwicklung von Linz als attraktiven Wirtschaftsstandort und Jobmotor Nummer eins in Oberösterreich. Neuestes Projekt ist die „Strada del Start-up“, eine eigene, 230 Meter lange Produktionsstraße für vielversprechende Start-ups.

Linzer Innovationsprogramm auf Schiene

„Linz soll die innovativste Stadt Österreichs werden“, so die Kernaussage von Bürgermeister Klaus Luger bei der Präsentation des neuen Innovationsprogramms, das im Mai 2018 vom Linzer Gemeinderat mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. In diesem strategischen Positionspapier findet sich ein klares Bekenntnis: Linz in den nächsten Jahren in den Bereichen Digitalisierung, Gründertum und Innovation zu einer der führenden Städte Europas zu machen.

Linzer Hafen als Wirtschafts-Hotspot

Der Hafen Linz ist als größter Binnenhafen an der oberen Donau ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Er liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt mehrerer Trans European Network-Transportkorridore und spielt eine zentrale Rolle als Standort für regionale sowie internationale Logistikleistungen. Durch gezielte Infrastrukturinvestitionen in den letzten Jahren hat sich der Hafen Linz zu einem leistungsfähigen Dienstleistungszentrum entwickelt.

Beschäftigungsprogramme in der Lebensstadt Linz

Linz ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und investiert in Beschäftigungsangebote sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für jene, die nicht oder nur schwer auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Langzeitarbeitslose, ältere Beschäftigungslose, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie junge Erwachsene mit auffälligem Sozialverhalten erhalten neue Perspektiven und werden fit für den regulären Arbeitsmarkt gemacht. LEARN.fit wie auch die Aktion 20.000 sind beispielhaft hier genannt.

Gesunde Finanzen für Linz

Um auch in Zukunft über den notwendigen finanziellen Spielraum für wichtige Investitionen zu verfügen, hat Bürgermeister Klaus Luger Ende 2013 einen umfangreichen Konsolidierungsprozess eingeleitet. Neben verschiedenen Einsparungsmaßnahmen, dem Verkauf nicht strategischer Grundstücke, der Prioritätensetzung und Kostendämpfung bei Investitionen ist es auch zu einer umfassenden Magistratsreform sowie zur Gründung der Linz Holding gekommen. Alle gesetzten Maßnahmen sollen Investitionen in Soziales, Infrastruktur, Bildung und Zusammenleben auch in Zukunft absichern. Notwendig werden sie, weil der Finanzausgleich mit Land und Bund die Städte besonders benachteiligt.

Österreichs beste Kinderbetreuung

Linz ist Vorzeigestadt in Sachen Kinderbetreuung. Aktuell werden über 13.000 Kinder in städtischen und privaten Kindergärten, Horten und Krabbelstuben bestens versorgt und betreut. Das städtische Angebot wird dabei laufend durch entsprechende Ausbaumaßnahmen an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Das Linzer Tarifmodell sowie die ganzjährigen Öffnungszeiten sichern dabei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Pflege für alle mit Zukunftsgarantie

Die Lebensstadt Linz verfügt über ein dichtes soziales Netz. Jeder dritte Euro der laufenden Ausgaben fließt 2018 in die soziale Infrastruktur. Vor allem auch die ältere Generation profitiert vom 222 Millionen schweren Linzer Sozialbudget. Die Stadt Linz garantiert eine vom Einkommen unabhängige, qualitativ hochwertige Betreuung und Pflege in den städtischen und privaten Seniorenzentren bei laufender Anpassung des Leistungsangebots.

Regeln für ein gutes Zusammenleben

Wenn Einzelne in einer Demokratie Freiheiten dazu missbrauchen, um die Lebensqualität Vieler einzuschränken, dann bedarf es auch in einer offenen Gesellschaft klarer Richtlinien und Regeln. Aufgrund zahlreicher Anlassfälle ist es in der jüngeren Vergangenheit zu einem Alkoholverbot im Hessenpark, zur Errichtung von Schutzzonen, zu Videoaufzeichnungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie einem sektoralen Bettelverbot in der Innenstadt gekommen.

Universitätsstandort Linz im Aufwind

In der Landeshauptstadt gibt es fünf Universitäten und vier Hochschulen. Die Johannes Kepler Universität ist dabei mit über 19.000 Studierenden die größte öffentliche wissenschaftliche Institution in Oberösterreich. Im Jahr 2014 gelang es, einen Meilenstein zu setzen: Die vierte, medizinische, Fakultät wurde gegründet. Das 2015 aus der Taufe gehobene Kepler Universitätsklinikum fungiert nicht nur als Versorgungseinrichtung, sondern ist gleichzeitig auch ein Ort der Forschung und Lehre dieser medizinischen Fakultät. Im April 2017 bezog die Kunstuniversität Linz das umgebaute und sanierte Brückenkopfgebäude Ost am Linzer Hauptplatz. Die räumliche Zusammenführung der drei Standorte sowie der gläserne Kunstlift, der über das Dach des Brückenkopfgebäudes hinausragt machen die Kunstuniversität sowohl für die Studierenden als auch für die Linzer Bevölkerung erlebbar.

Stadtentwicklung: Qualität und Wachstum

Linz hat ihr äußeres Erscheinungsbild wie kaum eine andere österreichische Stadt in der jüngeren Vergangenheit verändert. Viele neue Bauwerke entstanden, die das heutige Gesicht der Landeshauptstadt nachhaltig prägen. In der Planungsphase neuer Projekte kommt dabei bisher das örtliche Entwicklungskonzept der Stadt Linz zur Anwendung, das um einen modernen, bereits in Auftrag gegebenen Stadtentwicklungsplan ergänzt werden wird.

Zeitgemäß: Leben im Linzer Bahnhofsviertel

Das Viertel rund um den Linzer Hauptbahnhof, der tagtäglich von über 42.000 Reisenden frequentiert wird, hat sich in den letzten fünfzehn Jahren kontinuierlich verändert und städtebaulich weiterentwickelt. Neben dem Wissensturm und dem Landesdienstleistungszentrum finden sich heute in unmittelbarer Nähe die Bürohochhäuser Terminal Tower und Power Tower sowie zwei hochgeschossige Wohnbauten, der 20-stöckige BLICK.punkt Linz und der sich aktuell noch in Bau befindliche LUX TOWER.

Öffentlicher Verkehr auf der Überholspur

Die oberösterreichische Landeshauptstadt verfügt über eine der modernsten Bus- und Straßenbahnflotten Europas. Seit Ende 2017 sind extralange, vollelektrische Obusse der LINZ LINIEN emissionsfrei in der oberösterreichischen Landeshauptstadt unterwegs. Dies ist die Fortsetzung einer seit Jahrzehnten konsequenten Modernisierung der Linzer Öffis. Eine Vorreiterrolle nimmt das WLAN-Gratisangebot in sämtlichen Straßenbahnen ein.

Leistbare Öffi-Tickets laden zum Umsteigen ein

Neben dem umfangreichen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur haben in den letzten Jahren vor allem die leistbaren Ticketpreise der Linz Linien den Trend Richtung öffentlichen Verkehr begünstigt. Mit der Aktivpass-Monatskarte, dem Jobticket für Unternehmen und deren Beschäftigte sowie dem Umweltticket, der Jahreskarte für Umweltbewusste, stehen attraktive Angebote zur Auswahl.

Neue Eisenbahnbrücke bis 2020 fertiggestellt

Im Herbst 2017 starteten die umfangreichen Vorarbeiten für ein wichtiges Schlüsselprojekt. Die Fertigstellung der Neuen Eisenbahnbrücke, die anstelle der 2016 abgetragenen Donauquerung entsteht. Sie wird die Verkehrssituation in Linz ab dem Herbst 2020 wesentlich entspannen. Über die 400 Meter lange und bis zu 40 Meter breite neue Eisenbahnbrücke werden zwei Fahrbahnen, die Trasse für die zweite Schienenachse sowie Geh- und Radwege führen.

Rascher Vorankommen: Ausbau der Voestbrücke

Die Voestbrücke erhält aktuell an beiden Seiten eine zusätzliche Bypass-Brücke. Bis März 2020 werden 14 Rampen für die Auf- und Abfahrten neu errichtet oder entsprechend adaptiert. Im Endausbau stehen dann insgesamt acht Fahrspuren über die Donau zur Verfügung. Ziel dieser Maßnahmen ist die Entflechtung der Verkehrsströme.

Begegnungszonen für urbane Lebensqualität

Linz war eine der ersten Städte, die bereits 2009 probeweise so genannte Begegnungszonen eingerichtet hat. Seit April 2013 ist dieser Begriff auch in der österreichischen Straßenverkehrsordnung verankert. Es handelt sich dabei um eine öffentliche Verkehrsfläche, in der sich sämtliche Verkehrsteilnehmer auf gleicher Augenhöhe treffen. Ein gutes Beispiel für dieses gleichberechtigte Miteinander im öffentlichen Raum ist die südliche Landstraße.

Linz: UNESCO City of Media Arts

Die oberösterreichische Landeshauptstadt wurde im Jahr 2014 von der UNESCO zur City of Media Arts ernannt. Diese Auszeichnung macht Linz zum international anerkannten Zentrum für Medienkunst. Klangwolke, Ars Electronica Center, Futurelab, Ars Electronica Festival, Prix Ars Electronica, Tabakfabrik und die europaweit einzigartige Open Commons Initiative haben Linz zum globalen Kompetenzzentrum für Medienkunst gemacht.

Modern und Urban: die neuen Linzer Festivals

Die Kulturhauptstadt von 2009 verfügt seit den 1980er-Jahren über einige international bekannte Festivals und wiederkehrende Veranstaltungsformate wie Brucknerfest, Klangwolke, Ars Electronica Festival, Prix Ars Electronica oder Pflasterspektakel, die teilweise unverkennbare und einzigartige kulturelle Alleinstellungsmerkmale aufweisen. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren einige neue Kulturformate erfolgreich etabliert.

Mein Linz: Bürgerbeteiligung in der Stadt

Im Jahr 2013 wurde ein leichterer Zugang zu den Instrumenten der direkten Demokratie – Bürgerinitiative, Bürgerbefragung und Bürgerabstimmung – auf den Weg gebracht. In regelmäßigen Abständen werden Linzerinnen und Linzer in einer Bürgerbefragung nach ihrer Meinung gefragt. Mit „Schau auf Linz“ gibt es eine zukunftsweisende Online-Plattform mit direktem Draht zur Stadtverwaltung. „Mein Linz“ bindet Linzerinnen und Linzer in konkrete Fragestellungen zur Weiterentwicklung der Stadt ein.

Eissporthalle im neuen Glanz

Mehr als 450 Sportanlagen stehen in Linz für den Spitzen- und Breitensport zur Verfügung. Sport stellt einen wichtigen Freizeitfaktor, der ganz wesentlich zu einem Mehr an Lebensqualität und Wohlbefinden beiträgt, dar. Mehr als 300, größtenteils ehrenamtlich organisierte, Vereine prägen die Linzer Sportlandschaft. Darunter befindet sich auch der zweifache österreichische Eishockey-Meister Black Wings. Der Publikumsmagnet trägt seine Heimspiele in der kürzlich ausgebauten Keine Sorgen EisArena Linz aus.

Was noch kommen soll – Zukunftsprojekt für Linz

Nicht nur die vergangenen Jahre, sondern auch die kommenden sind geprägt von einem dynamischen Entwicklungsprozess. Mit dem Neubau des Bau 3 der Tabakfabrik entsteht an der Donaulände eine neue, spektakuläre, urbane Landmark, neue Verkehrslösungen werden Antworten auf die Herausforderungen sowohl im öffentlichen als auch im Individualverkehr geben und Linz wird als Zentrum der Digitalisierung sowie der Innovation Wirtschaftsstandort Nummer 1 bleiben. „Die nächsten Jahre möchte ich weiterhin zum Wohle von Linz arbeiten. Wichtig ist mir, unsere Lebensstadt mit Maß und Ziel weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse der Linzerinnen und Linzer einzugehen. Wichtig dabei ist eine Politik der Zusammenarbeit“, so Klaus Luger.

Kommende Projekte für Linz

 



(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Fünf Jahre Bürgermeister Klaus Luger“)

Informationsunterlage (PDF, 134 kB) (neues Fenster).

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