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Sozialarbeit (Streetwork) im Stadtgebiet von Linz

Ausschreibungsdatum: 16. November 2018

A. 1. Auftraggeber

 Ordnungsdienst der Stadt Linz GmbH
Vergabestelle: Ordnungsdienst der Stadt Linz GmbH, Hauptstraße 1 - 5, 4041 Linz
Auskünfte: Administrativ: Mario Gubesch, MBA, Telefon  +43 732 7070 3470
Technisch: Mario Gubesch, MBA, Telefon  +43 732 7070 3470

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung im Unterschwellenbereich
Aufforderung zur Abgabe von Teilnahmeanträgen

A. 2. Gegenstand der Leistung

Dienstleistungsauftrag nach § 151 BVergG 2018
Sozialarbeit (Streetwork) im Stadtgebiet von Linz

Art und Umfang der Leistung:

Der Ordnungsdienst der Stadt Linz, sucht die Zusammenarbeit mit einem Verein oder Träger zur Ausarbeitung eines prozessorientierten, partizipativen und interdisziplinären Arbeitsprinzipes der Sozialen Arbeit, welches darauf abzielt, gemeinsam mit den Menschen in den Stadtteilen nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituationen zu erreichen und neue Perspektiven zu erarbeiten. Erwünscht ist eine enge Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen der Ordnungsdienst Linz GmbH bzw. der von ihr beauftragten Personen. Der Auftragnehmer hat dazu ein Stundenkontingent im Ausmaß von 2820 Stunden pro Jahr (wie z.B. Szenepräsenz, Arbeit vor Ort, Arbeit mit den KlientInnen) an Sozialarbeit (Streetwork) einzuplanen. Die Anzahl der Sozialarbeiter (Streetworker) wird von der Auftraggeberin nicht vorgegeben. Es wird erwartet, dass mindestens zwei Sozialarbeiter (Streetworker) eingesetzt werden. Die Sozialarbeiter unterliegen ausschließlich den fachlichen und persönlichen Weisungen des Auftragnehmers und seiner Organe. Der Auftraggeber ist gegenüber den Sozialarbeitern nicht weisungsberechtigt.

Aufteilung in Lose: nein
Erfüllungsort: Linz
Leistungsfrist: 1. Februar 2019

B. 1. Einreichung der Teilnahmeanträge

Termin, bis zu dem die Teilnahmeanträge eingelangt sein müssen: 3. Dezember 2018, 10 Uhr 

Einreichungsstelle: Post Center im Neuen Rathaus, 4041 Linz, Hauptstraße 1-5, Zimmer E008, EG, Kundendienstzeiten Montag und Donnerstag: 7 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr; Dienstag und Mittwoch: 7 bis 13:30 Uhr und Freitag: 7 bis 14 Uhr

Der Bewerber hat die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Teilnahmeantragsunterlagen zwingend zu verwenden.
Die Teilnahmeantragsunterlagen sind von 19. November 2018 bis 3. Dezember 2018 kostenlos erhältlich.
Anforderung: schriftlich per E-Mail: mario.gubesch@ordnungsdienst.linz.at oder telefonisch unter +43 732 7070 3470

B. 2. Auswahlkriterien

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand nachstehender Kriterien:

  • Angaben zur allgemeinen Organisation, zu den Führungskräften und den Mitarbeitern:
    Die Bewerber haben auf max. 10 DIN-A4 Seiten Angaben zur allgemeinen Organisation, zu den Führungskräften und den Mitarbeitern zu machen.
    Bewertung:
    0,0 Punkte = es werden keine Angaben gemacht.
    3 Punkte = die Angaben sind wenig aussagekräftig, die Organisation ist im Sozialbereich (Streetwork) tätig, hat jedoch keine Kenntnisse und Erfahrungen über die Situation im Stadtgebiet von Linz.
    5 Punkte  =  die Angaben sind aussagekräftig, die Organisation ist im Sozialbereich (Streetwork) tätig, hat Erfahrung und kennt die Situation aufgrund ihrer Tätigkeiten im Stadtgebiet von Linz.
     Max-Punkte: 5 Punkte
  • Angaben über die berufliche Qualifikation der vorgesehenen Sozialarbeiter/Sozialarbeiterinnen (Streetworker) im direkten Klientenkontakt (Szenepräsenz):
    Der Bewerber hat zwei Sozialarbeiter (Streetworker) zu nominieren, welche im Rahmen des Auswahlverfahrens je nach Berufserfahrung bewertet werden (vgl. Formblatt 3).
    0-1 Jahr Berufserfahrung im direkten Klientenkontakt = 1 Punkt (je Sozialarbeiter)
    1-3 Jahre Berufserfahrung im direkten Klientenkontakt = 3 Punkte (je Sozialarbeiter)
    mehr als 3 Jahre Berufserfahrung im direkten Klientenkontakt = 5 Punkte (je Sozialarbeiter)

Die Punkte werden nur für volle Jahre vergeben.

B. 3. Begrenzung der Anzahl der auszuwählenden Bewerber

Die Auftraggeberin wird jene 5 Bewerber in die zweite Stufe des Verhandlungsverfahrens zur Angebotsabgabe einladen, deren Teilnahmeanträge im Rahmen der Auswahlprüfung in Summe die höchsten (Gesamt-)Punktezahlen erhalten haben. Sollten mehr als 5 Bewerber dieselbe Punktezahl erreichen oder erreicht mehr als ein Bewerber dieselbe Punktezahl wie der an fünfter Stelle gereihte Bewerber, so werden alle Bewerber mit derselben Punktezahl oder alle Bewerber mit derselben Punktezahl wie der an fünfter Stelle gereihte Bewerber zur Angebotslegung eingeladen, unabhängig davon, wie groß deren Zahl ist.

B. 4. Angaben, welche Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizuschließen sind

siehe Teilnahmeunterlagen

Zur Eignung:
Der Auftraggeber hat nach § 80 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2018 festgelegt, dass der Bewerber seine Befugnis, Leistungsfähigkeit und berufliche Zuverlässigkeit mit folgenden Nachweisen zu belegen hat: 

  • Nachweise der beruflichen Zuverlässigkeit nach § 82 Bundesvergabegesetz 2018
    Vorlage eines Auszuges aus dem Vereinsregister bzw. aus dem Firmenbuch nach § 33a Firmenbuchgesetz und die Auskunft aus dem Gewerbeinformationssystem Austria (GISA) nach § 365e Abs. 1 Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994) oder gleichwertige Dokumente der zuständigen Behörden des Sitzstaates des Unternehmers (aktuell);
    Vorlage einer Strafregisterbescheinigung nach § 10 Strafregistergesetz 1968 bzw. Registerauskunft für Verbände nach § 89m Gerichtsorganisationsgesetz oder einer gleichwertigen Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Sitzstaates des Unternehmers (maximal 1 Jahr alt) vom Vereinsvorsitzenden bzw. Geschäftsführer;
    Vorlage der letztgültigen Kontobestätigung bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Sozialversicherungsträgers (maximal drei Monate alt) oder der letztgültigen Rückstandsbescheinigung nach § 229 a Bundesabgabenordnung (BAO) oder gleichwertiger Dokumente der zuständigen Behörden des Sitzstaates des Bieters (maximal drei Monate alt);
  • Nachweis der Befugnis nach § 81 Bundesvergabegesetz 2018
    Nachweise nach §§ 84 und 85 Bundesvergabegesetz 2018
    Nachweise für die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: keine
  • Nachweise für die technische Leistungsfähigkeit: 
    • Der Bieter hat Angaben über die im Verein/Unternehmen beschäftigten Mitarbeite-Innen zu erbringen (vgl. Formblatt 1).
  • Mindestanforderung: Durchschnittliche Zahl von mindestens zwei beschäftigten Sozialarbeiter/Sozialarbeiterinnen (Streetworker) in den letzten 3 Kalenderjahren pro Jahr (unabhängig des Beschäftigungsausmaßes).
  • Erfahrung in der Sozialarbeit (Streetwork) durch Nachweis über beauftragte bzw. geförderte Projekte im Rahmen des Streetworks.
    Mindestanforderung: mindestens ein laufendes bzw. abgeschlossenes Projekt im Umfang von mindestens 460 Stunden Sozialarbeit (Streetwork)/pro Jahr in den letzten 3 Kalenderjahren (vgl. Formblatt 2).


Die Nachweise können auch durch den Nachweis einer jeweils aktuellen Eintragung beim Auftragnehmerkataster Österreich, A-1150 Wien, Anschützgasse 1, Telefon: +43 01 333 66 66 0, Fax: +43 1 333 66 66 19 (im Internet unter der Adresse http://www.ankoe.at  (Neues Fenster) abrufbar) oder im Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser, A-1010 Wien, Teinfaltstraße 8, Tel: +43 1 535 00 90 300, Fax: +43 1 535 00 90 370 (im Internet unter http://www.vergabeexplorer.at  (Neues Fenster) abrufbar) geführt werden. Die Unternehmer werden aus Gründen der Verwaltungsökonomie eingeladen, die Eignungsnachweise über den Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser oder die „Liste geeigneter Unternehmer“ des Auftragnehmerkatasters Österreich zu erbringen.

Der Bewerber kann auch durch die Vorlage einer Eigenerklärung als Beilage zum Teilnahmeantrag belegen (§ 80 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2018), dass er die vom Auftraggeber verlangten Eignungskriterien erfüllt und die festgelegten Nachweise auf Aufforderung dem Auftraggeber unverzüglich beibringen kann. Darüber hinaus muss in der Eigenerklärung konkret angegeben werden, über welche Befugnisse der Bewerber verfügt.
Die Abgabe einer Eigenerklärung nach § 80 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2018 ist nur zum Beleg der Nachweise der Befugnis und beruflichen Zuverlässigkeit zulässig.
Nachweise für die Leistungsfähigkeit sind zwingend dem Teilnahmeantrag beizulegen bzw. durch den Nachweis über eine jeweils aktuelle Eintragung beim Auftragnehmerkataster Österreich oder im Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser zu erbringen.

Hinweis nach § 21 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2018:
Bewerber oder Bieter, die im Gebiet einer anderen Vertragspartei des EWR-Abkommens oder in der Schweiz ansässig sind und die für die Ausübung einer Tätigkeit in Österreich eine behördliche Entscheidung für ihre Berufsqualifikation einholen müssen, haben ein darauf gerichtetes Verfahren möglichst umgehend, jedenfalls vor Ablauf der Angebotsfrist einzuleiten.

B. 5. Ausschreibungsunterlagen

Die eingelangten Teilnahmeanträge werden kommissionell geöffnet. Nach formaler Prüfung der Teilnahmeanträge wird die angegebene Anzahl von Bewerbern durch den Auftraggeber nach den Auswahlkriterien ausgewählt.

In der ersten Stufe werden nachdem eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen (Vereine/Träger) öffentlich zur Abgabe von Teilnahmeanträgen aufgefordert wurde, im Rahmen eines Auswahlverfahrens (ersten Stufe) nach vorab definierten Auswahlkriterien zur Abgabe von Angeboten (zweite Stufe) aufgefordert. Danach kann über den Auftragsinhalt verhandelt werden.

Diese Bewerber erhalten die Ausschreibungsunterlagen brieflich zugesandt. Die nicht berücksichtigten Bewerber werden schriftlich verständigt.

B. 6. Angebotsfrist, Einreichungsstelle für die Angebote, Zuschlagsfrist, Zulässigkeit von Teilangeboten oder Alternativangeboten und Arten der Sicherstellung

Die Festlegung erfolgt in den Ausschreibungsunterlagen.

Bekanntmachung im Internet abrufbar unter: http://www.linz.at/ausschreibung

Für den Auftraggeber: 
Für die Ordnungsdienst der Stadt Linz GmbH:
Geschäftsführer Dr. Robert Huber MPM
Geschäftsführer Mario Gubesch MBA e.h.


Informationen zur Vergabe von Ausschreibungen

Der Abschluss und die Auflösung von Verträgen obliegt nach dem Statut für die Landeshauptstadt Linz (StL 1992) in Verbindung mit der Geschäftsordnung für den Magistrat der Landeshauptstadt Linz (GEOM), insbesondere abhängig von den im StL 1992 festgelegten Wertgrenzen folgenden Organen: Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz, Stadtsenat der Landeshauptstadt Linz, einzelnen ressortmäßig zuständigen Mitgliedern des Stadtsenates der Landeshauptstadt Linz, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

Die Zuständigkeit für vergabebezogene Ausschreibungen der Unternehmensgruppe Stadt Linz richtet sich nach den jeweiligen gesellschaftsrechtlichen Vorgaben (insbesondere Aktiengesetz, GmbH-Gesetz in Verbindung mit den jeweiligen Gesellschaftsverträgen) und liegt grundsätzlich bei den jeweiligen Geschäftsführungen.

Ökosoziale Beschaffung der Stadt Linz

Die Stadt Linz und ihre Unternehmen bekennen sich zu einer ökosozialen Beschaffungsstrategie. Der Einkauf von umweltfreundlichen Produkten und die Beachtung von Fair-Trade-Grundsätzen, die verstärkte Einbeziehung regionaler Klein- und Mittelbetriebe und Frauenförderung sind dabei besondere Schwerpunkte.
Details zur ökosozialen Beschaffung


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