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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 02.01.2017

Linz pflegt internationale Kontakte

Bilanz 2016 - Gemeinsame Projekte und intensive Beziehungen im Mittelpunkt

Die Stadt Linz hat 19 Partnerstädte in 16 verschiedenen Ländern. Der jüngste Vertrag wurde schon in der vergangenen Regierungsperiode beschlossen und heuer im Juni mit Nasushiobara unterzeichnet. Mit der japanischen Stadt besteht seit Jahren ein reger SchülerInnen-Austausch. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Kooperationen angestrebt. Die Intentionen der Partnerschaften sind ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen. Linz legt dabei großen Wert auf gelebte Beziehungen. „Die Partnerschaft soll nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern beide Seiten davon profitieren lassen. Deshalb meldete sich die Stadt Linz heuer bei allen Partnerstädten, mit denen es seit Jahren zu keinem Kontakt gekommen ist. Dabei blieben die Linzer Versuche lediglich bei der tunesischen Stadt Gabès erfolglos“, informiert der für internationale Angelegenheiten zuständige Vizebürgermeister Detlef Wimmer. „Deshalb beschloss heuer der Stadtsenat das Ende der seit 1977 bestehenden Partnerschaft“, so Wimmer weiter. Der Linzer Vizebürgermeister wurde von den Partnerstädten Chengdu und Tampere auf deren Kosten als Redner eingeladen und besuchte mehrere europäische Städte. Im Gegenzug konnten heuer in Linz unter anderen Delegationen aus Kansas City, Gwangyang, Chengdu, Nasushiobara, Laktaši, Banja Luka, Bratislava und Budweis empfangen werden.  

Neben den Partnerschaften will Linz mit gemeinsamen Projekten Kontakte zu anderen Städten knüpfen. Eine Kooperation mit der Gemeinde Laktaši in Bosnien und Herzegowina startete im November 2016. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich, dem KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung und dem „UrbanForum“ organisierte die Stadt Linz eine Urbanitätskonferenz. Sie wollen die Menschen unterstützen, ihre Standards an moderne, europäische Level anzupassen. Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit mit Novi Sad im Rahmen des EU-Programmes „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Die serbische Universitätsstadt wird zudem 2021 Kulturhauptstadt von Europa. Linz kann die Verantwortlichen bei der Organisation mit den Erfahrungen aus Linz09 unterstützen.

Im südlichen Nicaragua unterstützte Linz mit 14.000 Euro ein effektiv und nachhaltig umgesetztes Trinkwasserprojekt für die BewohnerInnen von Mata de Cana. Das arme Dorf mit etwa 1.000 EinwohnerInnen liegt im Gemeindegebiet der Linzer Partnerstadt San Carlos. Die Bevölkerung arbeitete tatkräftig an dem Projekt mit. Seit Inbetriebnahme der Trinkwasseranlage ist die Zahl der Durchfallerkrankungen deutlich gesunken und der Gesundheitszustand der Kinder hat sich wesentlich verbessert. Zuvor holten die Menschen das Wasser mit Gefäßen auf dem Kopf aus einem weit entfernten Tümpel. Umgesetzt wurde das Projekt vom Verein Städtepartnerschaft Linz – San Carlos/Nicaragua.

Für die Zukunft sieht Wimmer Schwerpunkte der internationalen Arbeit vor allem in Europa und sonst dort, wo großes Potenzial für wirtschaftliche Zusammenarbeit und fallweise für Entwicklungshilfe besteht. „Neue Partnerschaften schließen wir erst ab, wenn es bereits konkrete Inhalte für die Zusammenarbeit gibt“, so Wimmer: „Internationale Vernetzung ist für uns eine große Chance.“

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