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Kinderbetreuung im Hort
SOZIALES
Presseaussendung vom 14.06.2017

Ergebnis der neuen Hort-Bedarfsprognose

Zusätzlicher Bedarf von 800 Hortplätzen bis 2019

Die Vollversorgung mit Hortplätzen in der Stadt Linz ist ein Produkt vorausschauender Planung. Um diese zu gewährleisten, erstellt die Stadtforschung regelmäßig Bedarfsprognosen. Die aktuell erschienene Hort-Prognose 2017 – 2019 weist einen Bedarf von 34 zusätzlichen Gruppen auf. Dementsprechend sollen bis zum Schuljahr 2019/2020 knapp 800 Hortplätze entstehen. Der für die Realisierung erforderliche Beschluss wird in der Gemeinderatssitzung vom 29. Juni 2017 gefasst.

„Wir sind bestrebt, unser Ausbauprogramm von Hortplätzen den Bedürfnissen der Linzer Familien anzupassen. Unsere Kinder benötigen diese Betreuungsplätze, um sich auch nach der Schule optimal weiterentwickeln zu können. Das reicht vom täglichen, gesunden warmen Mittagessen über die Betreuung bei den Hausaufgaben bis hin zur Freizeit mit Freunden“, betont Bürgermeister Klaus Luger die soziale Bedeutung der Horte.  

Bedarfsplanung für Versorgungssicherheit: 34 neue Hortgruppen

Die Stadt Linz bekennt sich seit Jahren zur Vollversorgung mit Hortplätzen. Jedes Pflichtschulkind, das einen Betreuungsplatz nach der Schule benötigt, erhält auch einen. Eltern, besonders Alleinerziehende, profitieren von diesem Angebot. Im Schuljahr 2016 / 2017 bietet die Stadt in Linz exakt 239 Hortgruppen mit 4.800 Plätzen an.

Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung (starke Geburtenjahrgänge, Zuwanderung) und der zunehmenden Attraktivität des Betreuungsangebotes stieg in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Hortplätzen stark an. Um das für Linz benötigte Platzangebot feststellen zu können, erstellt die Stadtforschung regelmäßig Bedarfsprognosen. Die aktuellen Ergebnisse, die bis zum Betriebsjahr 2019/20 reichen, wurden dabei mittels eines Rasters auf fünf Planungsgebieten innerhalb der Stadt dargestellt.

Bis zum Schuljahr 2019/2020 sollen 34 Gruppen mit circa 780 Plätzen geschaffen werden.

Der Bedarf für Linzer Kinder kann gedeckt werden durch

  • Doppelnutzungen von Räumlichkeiten in Schulgebäuden
  • Aktivierung von vier bewilligten, aber derzeit (noch) nicht genutzten Hortgruppen
  • bauliche Maßnahmen

Eine Aufnahme von Nicht-Linzer Kindern ist nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Wie sich die Planungsgebiete verteilen, zeigt nachfolgende Grafik:

Horte - Planungsgebiete A - E

Die genaue Verteilung sieht im Detail folgendermaßen aus:

Im Grobraster A für den Stadtteil Urfahr besteht im Berichtszeitraum bis 2019 / 2020 ein Bedarf von sechs zusätzlichen Gruppen.

  • 3 Gruppen im Schuljahr 2017/18
  • 2 Gruppen im Schuljahr 2018/19
  • 1 Gruppe   im Schuljahr 2019/20

Im Schuljahr 2017/18 kann der Bedarf gedeckt werden durch

  •  Doppelnutzung von Räumlichkeiten in den Schulgebäuden bei den Horten Karlhofschule und Robinsonschule
  • Aktivierung der im Hort Biesenfeld bewilligten, aber im Jahr 2016/17 nicht geführten Gruppe

Für die Folgejahre wird geprüft, ob weitere Doppelnutzungen von Schulräumlichkeiten möglich sind oder bauliche Maßnahmen für die drei Gruppen erforderlich sind.

Im Grobraster B für die Stadtteile Innenstadt, Kaplanhof, Franckviertel, Froschberg und Bulgariplatz besteht im Berichtszeitraum bis 2019 / 2020 ein Bedarf von neun zusätzlichen Gruppen.

  • 4 Gruppen im Schuljahr 2017/18
  • 4 Gruppen im Schuljahr 2018/19
  • 1 Gruppe   im Schuljahr 2019/20

Im Schuljahr 2017/18 kann der Bedarf gedeckt werden durch

  • Doppelnutzung von Räumlichkeiten in den Schulgebäuden im Hort Grillparzerschule für zwei Gruppen
  • Erweiterung um zwei Gruppen im Hort Froschbergschule

Für die Folgejahre wird geprüft, ob weitere Doppelnutzungen von Schulräumlichkeiten möglich sind oder bauliche Maßnahmen für die fünf Gruppen erforderlich sind.

Im Grobraster C für die Stadtteile Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld besteht im Berichtszeitraum bis 2019 / 2020 ein Bedarf von elf zusätzlichen Gruppen.

  • 2 Gruppen im Schuljahr 2017/18
  • 9 Gruppen im Schuljahr 2018/19

Im Schuljahr 2017/18 kann der Bedarf gedeckt werden durch

  • Doppelnutzung von Räumlichkeiten in den Schulgebäuden im Hort Spallerhofschule
  • Aktivierung der im Hort Stadlerschule bewilligten, aber im Jahr 2016/17 nicht geführten Gruppe

Im Folgejahr geht der sechsgruppige Hort bei der Keferfeldschule in Betrieb und es wird geprüft, ob weitere Doppelnutzungen von Schulräumlichkeiten (Koref- und Stadlerschule) möglich sind.

Im Grobraster D für die Stadtteile Neue Heimat, Kleinmünchen und Auwiesen besteht im Berichtszeitraum bis 2019 / 2020 ein Bedarf von sieben zusätzlichen Gruppen

  • 4 Gruppen im Schuljahr 2017/18
  • 1 Gruppe   im Schuljahr 2018/19
  • 2 Gruppen im Schuljahr 2019/20

Im Schuljahr 2017/18 kann der Bedarf gedeckt werden durch

  • Doppelnutzung von Räumlichkeiten bei den Horten Auwiesen-, Renner- und Siemensschule
  • Aktivierung der im Hort Pestalozzistraße bewilligten, aber im Jahr 2016/17 nicht geführten Gruppe

Für die Folgejahre ist die Errichtung und Inbetriebnahme eines achtgruppigen Hortes bei der Löwenfeldschule bei gleichzeitiger Auflösung des sechsgruppigen Hortes Pestalozzistraße vorgesehen. Außerdem wird geprüft, ob weitere Doppelnutzungen von Schulräumlichkeiten möglich sind.

Die freiwerdenden Räumlichkeiten an der Pestalozzistraße sollen für die Nutzung von Kindergartengruppen adaptiert werden.

Im Grobraster E für die Stadtteile Ebelsberg und Pichling besteht im Berichtszeitraum bis 2019 / 2020 ein Bedarf von einer zusätzlichen Gruppe.

  • 2 Gruppen im Schuljahr 2017/18
  • Einsparung einer Gruppe  im Schuljahr 2019/20

Im Schuljahr 2017/18 kann der Bedarf gedeckt werden durch

  • Hort Hauderweg nutzt vorübergehend Räumlichkeiten im Volkshaus bis zur Fertigstellung der Erweiterung von sechs auf neun Gruppen ab September 2019.

Im Schuljahr 2019/20 stehen drei zusätzliche Gruppen beim Hort Hauderweg zu Verfügung, gleichzeitig wird die Übergangslösung von zwei Gruppen im Volkshaus beendet. Die neuen Gruppen sind für 23 Kinder ausgelegt, sodass personell zwei Kleingruppen, die derzeit in Doppelnutzung geführt werden, ebenfalls aufgelassen werden.

Übersicht fest stehender Hort-Neubauten:

Statements zum Hort-Ausbauprogramm:

Finanzreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner
„Wir investieren trotz Sparmaßnahmen weiter gezielt in unsere soziale Infrastruktur. Mit der aktuellen Ausbau-Offensive für Horte erweitern wir unser bestehendes Angebot, damit sich Beruf und Familie künftig noch besser vereinbaren lassen.“

Sozialreferentin Stadträtin Karin Hörzing
„Das Ausbauprogramm im Hortbereich garantiert weiterhin eine Vollversorgung in der Nachmittagsbetreuung. Zum einen bietet die Familienstadt Linz damit eine optimale Unterstützung für die Kinder und Jugendlichen und deren schulische Entwicklung. Zum anderen ermöglicht es den Linzerinnen und Linzern eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Für mich als Sozialreferentin haben daher Maßnahmen wie diese oberste Priorität.“

Bildungsreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger
„Der Ausbau der städtischen Horte ist sowohl bildungs- als auch frauenpolitisch von hoher Bedeutung, denn in den Horten erhalten die Kinder nach der Schule ein warmes Mittagessen, Unterstützung bei den Hausübungen und ein umfangreiches Freizeitangebot. Mit diesem qualitätsvollen Angebot unterstützen wir Eltern dabei, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“ 

Infrastrukturreferent Stadtrat Markus Hein
„Nach dem bereits beschlossenen Ausbauprogramm für Kindergärten- und Krabbelstubenplätze folgt nun konsequenter Weise der nächste Schritt, das Ausbauprogramm der städtischen Horte. Trotz budgetär schwieriger Zeiten wäre der Sparstift hier an falscher Stelle angesetzt. Die Betreuung und Ausbildung muss höchste Priorität haben, damit unsere Kinder bestmöglich auf ihre schulischen und später auch beruflichen Zukunft vorbereitet werden.“

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger, Vizebürgermeister Christian Forsterleitner, Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein, Sozial-Stadträtin Karin Hörzing und Bildungs-Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger zum Thema „Hortplatz-Bedarfsprognose 2017–2019“)

Informationsunterlage (PDF, 472 kB) (neues Fenster).

Kontakt:
Büro Bürgermeister Klaus Luger
Bettina Weixler
Tel.: +43 732 7070 1035

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