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Landstraße
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 27.06.2017

Mehr als 203.000 Linzerinnen und Linzer

Bevölkerungswachstum 2016 laut Statistik Austria

Deutlich über der 203.000-Marke lag bereits Ende 2016 die Zahl der EinwohnerInnen von Linz. Heuer setzte sich der Bevölkerungszuwachs fort, allerding abgeschwächt. Laut Melderegister leben mit Anfang Juni exakt 204.788 Personen mit Hauptwohnsitz in Linz.

Nun hat auch die Statistik Austria die endgültigen Zahlen zum Bevölkerungsstand und die Daten zur Bevölkerungsentwicklung des Jahres 2016 veröffentlicht. Sie unterstreichen den Zuzugstrend. Laut Statistik Austria zählte Linz mit Stand 1. Jänner 2017 203.012 EinwohnerInnen. Das entspricht einem Zuwachs von 2.173 Personen gegenüber dem Vorjahr und damit einer Steigerung um exakt 1 Prozent. Der Bevölkerungszuwachs lag österreichweit im Jahr 2016 bei einem Plus von 0,83 Prozent, in Oberösterreich bei 0,76 Prozent.

Regional konnten die Landeshauptstädte und die Umlandbezirke deutliche Zuwächse verzeichnen. Mit einem Plus von 1 Prozent liegt die oberösterreichische Landeshauptstadt auf Rang vier. Den höchsten Zuwachs hatte Bregenz mit einem Plus von 1,45 Prozent.

St. Pölten verbuchte ein Plus von 1,40 Prozent. Graz nahm mit 1,30 Prozent Platz den dritten Platz ein.

Der Oberösterreich-Vergleich zeigt für alle politischen Bezirke mit Ausnahme von Steyr(Stadt) ein Plus. Den stärksten Zuwachs hatte 2016 die Region Linz-Land mit 1,30 Prozent zu verzeichnen, gefolgt von Wels-Land mit 1,27 Prozent und Braunau mit 1,26 Prozent. Mit einem Zuwachs von 2.173 Personen oder 1,08 Prozent liegt Linz auf Platz vier.

Trotz leichtem Rückgang des Bevölkerungswachstums in Linz hielt 2016 der Baby-Boom weiter an. Im Vorjahr wurden in Linz 2.211 LinzerInnen geboren Diese Zahl übertrifft den Rekordwert vom Jahr 2014 (2.192 Geburten). Im Vergleich mit den Landeshauptstädten (ohne Wien) lag Linz, bezogen auf die Wohnbevölkerung mit 11 Geburten pro 1.000 EinwohnerInnen an erster Stelle und ist somit geburtenreichste Landeshauptstadt.

„Linz bleibt als Lebensstadt sehr attraktiv, wie die jüngsten Bevölkerungsdaten der Statistik Austria zeigen“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger. „Die Landeshaupt¬stadt bietet vielfältige Berufs- und Ausbildungschancen, eine hohe Lebensqualität und soziale Sicherheit. Ein dichtes Netz von Kinderbetreuungsangeboten erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsam mit den kontinuierlichen Wohnbauaktivitäten sind das wohl die wesentlichsten Gründe für den Zuzug, vor allem auch junger Menschen und Familien“, betont Bürgermeister Luger.

Aktueller Bevölkerungsstand: knapp 205.000

Die Stadtforschung Linz hat die aktuellen Bevölkerungszahlen laut Melderegister ausgewertet, um die aktuellen Entwicklungen beurteilen zu können. Das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre hält auch 2016 an. Mit Anfang Juni 2017 hat die Landeshauptstadt exakt 204.788 hauptwohnsitzgemeldete BewohnerInnen. Seit 1. Jänner 2017 wurde somit ein Bevölkerungsplus von 831 Personen verzeichnet.

Im Detail stellt sich die Entwicklung laut Melderegister folgendermaßen dar:

Der Anteil der Frauen an der städtischen Hauptwohnsitzbevölkerung liegt leicht über jenem der Männer. So leben in Linz 51,6 Prozent Frauen und 48,4 Prozent Männer. 177.061 Menschen stammen aus Österreich oder der EU. 27.727 LinzerInnen aus dem Nicht-EU Ausland sind in Linz heimisch geworden.

Linz als Zuzugsgemeinde weiterhin beliebt
Statistik Austria bestätigt Daten des lokalen Melderegisters

Die Statistik Austria veröffentlichte am 23. Mai dieses Jahres die endgültigen Zahlen zum Bevölkerungsstand am 1.1.2017 sowie die Daten zur Bevölkerungsentwicklung des Jahres 2016. Auch diese Zahlen zu Wanderungen und natürlicher Bevölkerungsbewegung (Geburten und Sterbefälle) bestätigen den Trend der vergangenen Jahre: Linz ist sowohl als Zuzugsgemeinde beliebt, als auch für Familien attraktiv.

Das Populationsregister der Statistik Austria und das Melderegister der Stadt Linz sind zwei unterschiedliche Systeme. Die Bevölkerungszahlen der Statistik Austria basieren auf dem Populationsregister. Dabei werden die Daten der Hauptwohnsitzmeldungen im Zentralen Melderegister nach bevölkerungsstatistischen Kriterien aufgearbeitet. Zur Wohnbevölkerung zählen demnach Personen mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens 90 Tagen (Hauptwohnsitzmeldung). Die Zahlen aus dem Populationsregister sind deswegen tendenziell niedriger als die Zahlen aus dem Melderegister und liegen erst mehrere Monate nach dem Stichtag vor. Nach den Daten der Statistik Austria lebten mit 1. Jänner 2017 in Linz 203.012 Menschen. Nach den Daten des Melderegisters hatte Linz zum gleichen Zeitpunkt 203.957 EinwohnerInnen.

Linzer Bevölkerung wuchs 2016 um 2.170 Personen

Die Zahl der EinwohnerInnen stieg nach den Daten der Statistik Austria in Linz von 200.839 zu Beginn des Jahres 2016 auf 203.012 mit Anfang 2017. Daraus ergibt sich eine Zunahme von 2.173 Personen. Die Steigerung um 1,08 Prozent bedeutet für Linz einen leichten Rückgang der Zuwachsrate im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren.

In den vergangenen fünf Jahren wuchs die Linzer Hauptwohnsitzbevölkerung um etwa 13.000 Personen. Dieser Zuwachs entspricht der Gesamtbevölkerung der Bezirkshauptstadt Gmunden. Diese Entwicklung unterstreicht den Trend zur Reurbanisierung, der derzeit nicht nur in Österreich zu beobachten ist. In einer Rangliste der Landeshauptstädte (ohne Wien) konnte Linz im Jahr 2016 mit einem Bevölkerungswachstum von +1,08 Prozent den vierten Platz verbuchen.

Im Jahr 2016 wuchs die Linzer Bevölkerung deutlich stärker als die gesamtösterreichische (+0,83 Prozent). Das Bundesland Oberösterreich liegt mit einer Zunahme von 0,76 Prozent unter dem Österreich-Durchschnitt.

Fünftel des oberösterreichischen Wachstums in Linz

Die hohe Attraktivität des Ausbildungs- und Wirtschaftsstandortes Linz und dessen große Bedeutung für das Bundesland bestätigt ein Blick auf die Zahlen der politischen Bezirke. Linz liegt beim Bevölkerungswachstum auf Platz vier. Dennoch ist die Landeshauptstadt mit knapp einem Fünftel des gesamten oberösterreichischen Bevölkerungswachstums des Jahres 2016 (+11.000 Personen) am Gesamtwachstum von Oberösterreich ausschlaggebend. Zuwächse ergaben sich in 17 aller 18 oberösterreichischen politischen Bezirke. Nur in Steyr(Stadt) ist die Bevölkerungszahl geringfügig zurückgegangen.

Wanderungsgewinn für Linz: jeder 7. Wohnsitz verändert

Die hohe Mobilität der Linzer Bevölkerung verdeutlicht die Wanderungsstatistik. Im Jahr 2016 haben insgesamt 28.821 Linzerinnen und Linzer ihren Hauptwohnsitz über die Stadtgrenze hinweg verändert. Zirka 53 Prozent (15.400 Personen) zogen nach Linz, etwa 47 Prozent (13.400 Personen) gründeten ihren Hauptwohnsitz in einer anderen österreichischen Gemeinde oder wanderten ins Ausland ab. 17.300 Linzerinnen und Linzer sind 2016 innerhalb von Linz umgezogen. Somit wird in Linz im Schnitt jährlich jeder siebente Hauptwohnsitz geändert.

Die Zuzüge nach Linz mit 15.400 liegen unter dem Wert von 2015 (16.276). Insgesamt ergab sich 2016 ein Wanderungsplus von 1.955 Personen. Der Wanderungssaldo, also die Differenz von Zuzügen und Wegzügen, entwickelt sich seit 2011 positiv.

Wanderungen nach Regionen: Linz hinter Wien

Im Vergleich der für Linz bedeutenden Regionen liegt Linz (9,7 pro 1.000 EinwohnerInnen im Wanderungssaldo) hinter Wien (12,0), aber deutlich über dem Österreich-Wert (7,4) und der Vergleichszahl für Oberösterreich (5,8).

Zuwachs der Landeshauptstädte: Linz auf Platz sechs

Unter den Landeshauptstädten ohne Wien liegt Linz beim Gesamtwanderungssaldo mit 9,7 je 1.000 EinwohnerInnen an 4. Stelle. Den ersten Platz belegt St. Pölten (14,2). Der Vergleichswert für Bregenz beträgt 13,3 sowie für Graz 9,9. Nach Linz folgen die Städte Innsbruck (9,2), Salzburg (8,7), Klagenfurt (7,8) und Eisenstadt (7,7).

Oberösterreich: Dritthöchster Zuwachs für Linz

Im Vergleich mit den oberösterreichischen politischen Bezirken erreicht Linz im Jahr 2016 mit 9,7 den dritten Platz. Den höchsten relativen Gesamtwanderungssaldo verzeichnet Linz-Land (10,5), gefolgt von Braunau (10,2).

Junge Familien ziehen nach Linz
Plus von 2.400 jungen Menschen

Laut Statistik Austria kann Linz seit fünf Jahren sehr hohe jährliche Wanderungsgewinne verbuchen. Die mobilsten bzw. wanderungsfreudigsten Bevölkerungsschichten finden sich in den Altersgruppen zwischen 20 und 34 Jahren. Rund 54 Prozent der Menschen, die nach Linz zu- oder aus Linz wegziehen, fallen in diese Altersjahrgänge. Der Wanderungssaldo ist stark positiv.

Im Jahr 2016 sind 1.270 Personen dieses Alters mehr nach Linz zugezogen als weggezogen. Werden alle Altersgruppen von 0 bis 34 Jahren zusammengenommen, fällt der Gesamtwanderungsgewinn mit +2.020 Personen noch deutlicher aus.

Betrachtet man die vergangenen fünf Jahre, so sind insgesamt um mehr als 9.200 Personen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren mehr nach Linz zugezogen als weggezogen. Alle bis 34-Jährigen zusammengenommen, erreichten einen Gesamtwanderungsgewinn von 12.080 Personen.

2.211 LinzerInnen 2016 geboren
Rekordwert des Jahres 2014 übertroffen

Ähnlich wie die Wanderungsgewinne entwickelten sich die Geburtenzahlen. 2.211 Kinder erblickten im Jahr 2016 das Licht der Welt. Das übertrifft den Rekordwert von 2014 (2.192 Geburten).

Linz: mehr Babys als Todesfälle

Dem Wert von 2.211 Geburten stehen exakt 2.032 Sterbefälle gegenüber. Das Ergebnis ist ein Geburtenüberschuss von +179 Personen. Im Zeitverlauf ist der „Geburtenboom“ seit 2011 ersichtlich.

Linz zählt zu geburtenreichsten Landeshauptstädten

Mit Hilfe der Geburtenrate, also dem Verhältnis der Anzahl der Geborenen zur Wohnbevölkerung, können Vergleiche verschiedener Regionen durchgeführt werden. Im Jahr 2016 findet sich Linz im Vergleich mit allen österreichischen Landeshauptstädten (ohne Wien) an der Spitze, oberösterreichweit liegt Linz als politischer Bezirk auf Platz vier.

Im Ranking der Landeshauptstädte (ohne Wien) belegte Linz 2016 mit 10,95 Geburten pro 1.000 EinwohnerInnen den Spitzenplatz. Die Linzer Geburtenrate lag sowohl über jener von Oberösterreich (10,60) als auch von Österreich (10,04).

„Die hohe Zahl von Geburten in Linz hängt mit unserer erfolgreichen Familienpolitik zusammen. Die Vollversorgung mit Krabbelstuben, Kindergärten und Horten ermöglicht es, Beruf und Familie besser als in anderen Städten und Regionen zu vereinbaren“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Mag. Dietmar Bartl, Leiter des Geschäftsbereichs BürgerInnenangelegenheiten und Stadtforschung, zum Thema „Bevölkerungsentwicklung von Linz“)

Informationsunterlage (PDF, 1,3 MB) (neues Fenster).

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