Kunst am Bau

Aktuelle Kunst an und in öffentlichen Gebäuden – seit 1993 werden Künstlerinnen und Künstler in Linz bei städtebaulichen Großvorhaben bereits in die Planungsphase aktiv mit eingebunden.

Nicht Beiwerk oder bloße Ausschmückung
Für den spannenden Dialog von Kunst und Architektur stellt die Immobiliengesellschaft der Stadt Linz ca. ein Prozent der Baukosten von mittleren und größeren Projekten als Budget für „Kunst am Bau“ zur Verfügung. Zielsetzung von „Kunst am Bau“ ist ein gleichberechtigtes, partnerschaftliches Miteinander von Architektur und Kultur an öffentlichen Gebäuden. Wesentliche Voraussetzung für das Gelingen dieses anspruchsvollen Vorhabens: Das genaue Lesen und Verstehen der vorhandenen Architektur. Nur so können sensibel und subtil künstlerische Werke im Gleichklang mit dem Baukörper integriert werden.

Sichtbare Zeichen im öffentlichen Raum
“Kunst am Bau“ hat seit dem Gemeinderatsbeschluss von 1993 deutlich sichtbare Zeichen im öffentlichen Raum hinterlassen: Zum Beispiel beim Alten Rathaus am Linzer Hauptplatz als grundlegender und eigenständiger Bestandteil der Revitalisierung, beim Seniorenzentrum Dauphinestraße (Wandgestaltung durch Konrad Winter) oder beim Kindergarten Scharmühlwinkel. Und auch bei aktuellen Bauprojekten wie dem neuen Seniorenzentrum „Franz Hillinger“ (unter anderem künstlerische Gestaltung eines Leitsystems und mobiler Trennwände) und dem Wissensturm am Hauptbahnhof, stellt sich „Kunst am Bau“ dieser reizvollen Wechselwirkung - dem vielschichtiges Beziehungsgeflecht mit der Umgebung, der Architektur und ihren Nutzern.

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