Seitenanfang

DE   EN   IT   FR   ES   CZ   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Leben in Linz
Stadt Linz - Startseite
 » Luftallergene »  » Publikationen » Umwelt »  »  »  » Startseite

Assoziation von Luftallergenen und partikulären Aerosolen in Linz 1991

Teil I:

Die Allergierate, die bronchiale Hyperreagibilität und subklinische Immunveränderungen sind in belasteten Ballungsräumen, Industrieregionen und entlang verkehrsreichen Wohngebieten erhöht. Voraussetzung für eine Reaktion gegenüber Allergenen ist die individuelle Disposition und die Allergenpräsenz für eine Sensibilisierung sowie allergische Reaktion bei Wiederkontakt. Adjuvante Schadstoffwirkungen bei der Sensibilisierung sowie pseudoallergische Reaktionen bei erneutem Schadstoffkontakt sind in der Literatur berichtet. Voraussetzungen für Kombinationseffekte von Luftschadstoffen, biogenen wie nichtbiologischen, sind deren kombiniertes oder konsekutives Auftreffen auf einen Rezeptor bzw. beim Menschen auf ein Erfolgsorgan wie Augen, obere oder untere Atemwege.

Assoziation von Luftallergenen Bericht Teil 1 (Stand 1992) (PDF, 2,3 MB) (neues Fenster).

Teil II:

Im I. Teil wurden Pollen, welche erfahrungsgemäß aufgrund der Tatsache, dass sie auf den Menschen allergisierend wirken (z. B. Hasel-, Gräser-, Birkenpollen), auf ihre Menge hin und auf die Frachten an gröber anhaftenden Stäuben, wie Quarz, Silikate, Asche, Calcitkörner usw. untersucht. In der vorliegenden Studie wurde der Feinstaubanteil mittels Röntgenfluoreszenzanalyse untersucht, besonders auch im Hinblick auf die unterschiedliche Lungengängigkeit von Stäuben unterschiedlicher Korngröße. Außerdem wurde angeschaut, inwieweit sich die Oberflächen von Pollenkörner durch die Anhaftung von Fremdstoffen verändern. Als überraschendes Ergebnis kam heraus, dass offenbar neben den anhaftenden Staubteilchen ein Teil der organischen Substanz aus dem Inneren heraustransportiert wird (der eigentlich allergisierend wirkende Stoff (Pollenproteine) befindet sich ja im Inneren eines intakten Pollenkorns. Irgendein Mechanismus muss die Oberfläche des Pollenkorns zerstört haben. Ob dies nun alleine aufgrund der anhaftenden Staubpartikelchen geschieht oder durch andere Einflüsse (z. B. Vorhandensein organischer Substanzen in der Luft, die die Oberfläche angreifen) bedingt ist, wäre noch durch eine zusätzliche Untersuchung zu klären. Es wird jedenfalls vermutet, dass aufgrund der Tatsache, dass die allergisierend wirkenden Substanzen sich zum Teil schon auf der Oberfläche des Pollenkorns aufhalten, ein erhöhtes Aggressionspotential der Pollenkörner bedingt wird.

Assoziation von Pollen Bericht Teil 2 (Stand 1995) (PDF, 2,8 MB) (neues Fenster).

KONTAKT

Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt
Hauptstraße 1 - 5
4041  Linz

Tel: +43 732 7070
Fax: +43 732 7070 54 3001
E-Mail: ptu@mag.linz.at

Sie suchen spezielle Services? Sie können in unserem Serviceindex gezielt nachschlagen.

Serviceindex

weitere Informationen: