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Klimauntersuchungen in Linz

Durch eine ausführliche klimatologische Analyse des Datenmaterials der Umweltmessstellen konnten die grundlegenden Strukturen im Linzer Raum beschrieben werden. Dabei wurde
  • einerseits von Korrelationen mit Wetterlagentypen ausgegangen und
  • andererseits eine Typisierung der Strömungsstrukturen durch objektive diagnostische Analyse vorgenommen.

Beide Analysenmethoden zeigen klar, dass die Strömung mit Hauptrichtung aus Südsüdost zu den geringsten Windgeschwindigkeiten im Stadtbereich führten.
Die Oberflächenstruktur ist für die mittlere Belüftung des Stadtgebietes der wesentlichste Parameter. Durch eine Analyse der Oberflächenstruktur des gesamten Untersuchungsgebietes mit einem Geographischen Informationssystem konnten grundlegende Zusammenhänge zwischen der Struktur der Bebauung, dem Muster der Temperaturverteilung und der Lage im Gelände (zum Beispiel Hanglage) erarbeitet werden. Aus den gefundenen Zusammenhängen ergab sich eine quantitative Darstellung der Temperaturverteilung zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten.
Neben den Grundlagenanalysen wurden noch die atmosphärischen Strukturen für die modellhafte Bearbeitung von Transportvorgängen aufbereitet und durch reale Fallstudien überprüft.
Mit den für die Analyse angewendeten einfachen Verfahren lassen sich bereits wesentliche Grundzüge für die Belüftungssituation im Stadtgebiet von Linz erkennen, obwohl es für konkrete Maßnahmen notwendig ist, noch Detailstudien durchzuführen. Es muss ebenfalls angemerkt werden, dass durch das Fehlen von Datenmaterial in manchen Bereichen größere Unsicherheiten gegeben sind.
Es kann daher empfohlen werden, auf der Basis dieser Analysen Detailuntersuchungen für konkrete Planungsaufgaben durchzuführen, bei denen Methoden für den kleinskaligen Bereich der Bebauung entwickelt und angewandt werden. Dabei ist in erster Linie eine Vertiefung des Verständnisses von

  • Kaltluftbewegungen,
  • Kaltluftlagerungen,
  • Wechselwirkung der Hangbereiche mit der Wärmeinsel des Stadtbereiches

anzustreben. Da der vertikale Aufbau der bodennahen Atmosphäre der für die Ausbreitung von Schadstoffen wesentlichste Parameter ist, sollte die Datengrundlage durch Erhebung kontinuierlicher Profile mit modernen Fernerkundungsmethoden angestrebt werden. Dadurch sollte es möglich werden, für konkrete Planungsaufgaben die notwendigen Entscheidungshilfen für eine zukunftsorientierte Planung zu gewährleisten.


Publikation (PDF, 5,9 MB) (neues Fenster).

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