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Air Quality Data in 2003

Am vorliegenden Städtevergleich nahmen 12 österreichische und 36 sonstige europäische Städte und Regionen teil. Ziel war es unter anderem die Entwicklung der Luftschadstoff-Immissionen in Europa während der letzten 11 Jahre zu verfolgen und gleichzeitig zu ermitteln, wo in einzelnen Regionen die Probleme liegen und wo sich die Stadt Linz bezüglich der Luftqualität positionieren kann.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich die einzelnen Städte und Regionen immer mehr in ihren Belastungen annähern. Auffallend ist, dass die Zeit der großen Abnahmen der Luftbelastungen in den Städten der ehemaligen DDR in den letzten Jahren vorbei ist. Die Belastungen entsprechen weitgehend dem europäischen Mittelfeld.
Nach wie vor besonders herausragende Belastungen (im Jahresmittel) weisen folgende Städte auf:

SO2:

Rotterdam, Madrid, Sofia

Feinstaub (PM10):

Graz, Barcelona, Kopenhagen, Mailand, Riga, Sofia

NO:

Salzburg, Bristol, Leipzig, London, Lyon, Mailand, Stockholm

NO2:

Barcelona, London, Lyon, Madrid, Mailand

CO:

Mailand, Sofia

Ozon:

Hallein, Chemnitz, Göteborg, Leipzig, Lissabon, Liverpool, Lyon, Riga, Stockholm, Zürich

International gesehen darf für die Immissionssituation in Linz Folgendes kurz zusammengefasst werden (Basis: Jahresmittelwerte):

 Messwerte

 National (Landeshauptstädte und
andere Regionen Österreichs)

 international 

 Belastungstendenz 2000 - 2003 

 SO2

durchschnittlich

durchschnittlich

gleich bleibend

 Feinstaub

durchschnittlich

durchschnittlich

(*)

 NO2

durchschnittlich

durchschnittlich

steigend

 CO

niedrig

durchschnittlich

gleich bleibend

 Ozon

durchschnittlich

durchschnittlich

steigend

(*) Werte von 2001 sind nur teilweise und Werte von 2002 und 2003 fast vollständig verfügbar. Die Angabe eines Trends ist bei dieser Datenlage fachlich noch nicht sinnvoll

Man kann - grob gesprochen - sagen, dass in Linz das Belastungsniveau der Langzeitbelastungen bereits so niedrig liegt, dass seit einigen Jahren kaum mehr Änderungen zu verzeichnen sind. Meteorologische Besonderheiten haben schon einen größeren Einfluss auf die Entwicklung der Luftbelastung als leichte Verbesserungen bei den Emissionen der einzelnen Betriebe. Im übrigen werden betriebsseitige Emissionsminderungen durch die Emissionen des ständig steigenden KFZ-Verkehrs wieder wett gemacht. Mit dem Problem eines für die Luftbelastung ungünstigen meteorologischen Einflusses haben im Jahr 2003 übrigens die meisten Städte und Regionen in Europa zu kämpfen gehabt, wo ebenfalls meist höhere Werte registriert wurden als in den Jahren zuvor.

Bei Spitzenbelastungen (z. B. maximale Tagesmittelwerte) nimmt Linz keine negativ herausragende Stellung mehr ein (dies gilt national als auch international).

Publikation (PDF, 1,9 MB) (neues Fenster).

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